Mercedes CLS (2018): Preis & Motoren (Update!) Der neue CLS kommt ab 68.127 Euro

von Thomas Geiger 12.12.2017
Eckdaten
Bauzeitraumab 2018
AufbauartenLimousine
Türen4
Abmessungen (L/B/H)4990/-/-
Leergewichtk.A.
Leistung245-367 PS
AntriebsartenHinterrad/Allrad
GetriebeartenManuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis68.127 Euro

Der neue Mercedes CLS basiert wieder auf der Plattform der E-Klasse – bekommt jedoch viele Features und neue Motoren der S-Klasse. Ab Mitte Dezember 2017 kann der CLS in dritter Generation zu Preisen ab 68.127 bestellt werden. Der Marktstart folgt im März 2018.

Lange wurde spekuliert: Wird aus dem Mercedes CLS vielleicht ein neues viertüriges Coupé auf Basis der S-Klasse? Und könnte der ehemalige CLS in Zukunft als CLE an den Start gehen? Nun geben die Schwaben endlich die Antwort: Auch die neue und für März 2018 erwartete Generation basiert auf der E-Klasse und wird zu einem Preis ab 68.127 Euro in den Handel kommen. Aber nicht als grauer Zweireiher, sondern als locker gemachte Business-Klasse. Wie es bereits jetzt heißt, wird die E-Klasse für Schöngeister dabei vollends zum Designerstück und will die Kunden vor allem mit einer klaren und schnörkellosen Linienführung ködern. Mehr noch als die sinnliche Klarheit sticht bei diesem Auto allerdings der neue Bug ins Auge, der mit seiner Haifisch-Nase gefährlich an dem Ford Mustang erinnert – da ändern auch die markanten Zacken nichts, die Mercedes dem CLS als Tagfahrlicht in die LED-Scheinwerfer geschnitten hat. Technisch basiert der Mererdes CLS zwar auf der E-Klasse,  aber gleichzeitig nimmt das mittlerweile 4,99 Meter lange Coupé  diesmal auch deutliche Anleihen an der S-Klasse. Das gilt für einen Teil der neuen Motoren genau wie für das Ambiente: Der durchgehende Großbildschirm, das neue Lenkrad mit den galvanisierten Tasten und dem Abschied vom Hebel für den Tempomaten, ja selbst die Wellnessfunktionen kennt man vom Facelift des Flaggschiffs. Und weil es von der Sinnlichkeit nicht weit hin ist bis zur Spielerei, gibt es in der weit geschwungenen Landschaft des Armaturenbretts auch noch Klimaausströmer, die jede Temperaturänderung mit roter oder blauer LED- Beleuchtung quittieren. Das bringt einen keinen Zentimeter weiter, sieht aber einfach gut aus.

Fahrbericht Mercedes CLS (2018)
Neuer Mercedes CLS (2018): Testfahrt begleitet  

Neuer CLS auf Abnahmefahrt

Mercedes CLS (2018) im Video:

 
 

Preis: Mercedes CLS ab 68.127 Euro

Wie man auf der LA Auto Show 2017 sehen kann, versprechen dagegen die Motoren des Mercedes CLS echten Fortschritt. Denn als erstes Derivat der E-Klasse bekommt der CLS die neuen Reihensechszylinder aus der S-Klasse sowie den ersten Vierzylinder-Benziner, den Mercedes auf einen Riemenstarter-Generator mit 48 Volt-Technik umgestellt hat. Natürlich passen die bis zu 340 PS im CLS 400 d (Preis: 72.506 Euro ) oder die 367 PS im CLS 450 (70.906 Euro) besser zu einer luxuriösen Mischung aus Limousine und Coupé, die der Business-Elite die Afterwork-Party versüßen will. Den Vierzylinder-Diesel mit 245 PS im CLS 300 d gibt es hingegen nur für Knauser. Und ganz sicher hätte Mercedes auch gerne wieder einen soliden V8-Benziner im CLS 500 oder mehr AMG-Power, als sie der 43er verspricht. Doch ganzer Stolz der Stuttgarter ist fürs erste tatsächlich der CLS 350 (Preis: 68.127 Euro), in dem der intern M264 genannte 48-Volt-Benziner seinen Einstand gibt. Denn es ist erstaunlich, wie gut der vergleichsweise kleine Motor mit seinen immerhin 300 PS und 400 Newtonmeter zu dem vergleichsweise großen Auto passt. 

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Mercedes CLS erstmals mit Dreierbank hinten

Das liegt vor allem am neuartigen Anlasser, der eben nicht nur den Motor des Mercedes CLS startet, sondern ihn beim Beschleunigen zugleich kräftig anschiebt. Zwar leistet er nur 20 PS mehr, wirkt aber wie ein Booster und gibt dem CLS so den letzten Kick. Die neue Technik steigert dabei nicht nur den Spaß, sondern sie hilft auch beim Sparen. Weil der Anlasser mehr Kraft hat und der Neustart des Motors deshalb geschmeidiger verläuft, schaltet die Elektronik das Triebwerk öfter und früher ab und wirft es später wieder an. Und besser rekuperieren kann der Riemenstarter auch. Der größte Gewinn liegt allerdings im Komfort. Denn zum ersten Mal funktioniert das System so unmerklich, dass man die Start-Stopp-Automatik nicht gleich mit dem ersten Handgriff wieder ausschalten möchte. Zum neuen Design und den neuen Motoren gibt es auch eine neue Raumordnung. Vorne hat man im CLS zwar schon immer gut gesessen und tut es dank der neuen Sessel auch diesmal wieder, doch bei jetzt 2,94 Metern Radstand ist das Auto jetzt auch hinten so bequem, dass die Schwaben zum ersten Mal eine Dreiersitzbank einbauen. Und das ist  nicht der einzige Tribut, den Mercedes dem Alltag zollt. Zum ersten Mal gibt es den Mercedes CLS auch mit Anhängerkupplung. Damit erfüllt er nicht nur einen offenbar vielfach geäußerten Kundenwunsch, sondern kompensiert zumindest teilweise eine Änderung im Modellprogramm. Denn weil AMG auf Basis des CLS einen viertürigen Sportwagen als Gegner des Porsche Panamera entwickelt, wird es vorerst keinen CLS Shootings Brake mehr geben.

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