Lamborghini Diablo SV: Auktion Der letzte "echte" Lamborghini

von AUTO ZEITUNG 12.09.2017

Bei Silverstone steht ein Diablo SV unterm Hammer, von dem es heißt, er sei der letzte "echte" Lamborghini, der je das Werk in Sant'Agata verlassen hat. Wie das möglich ist? Kurz nachdem der SV fertig entwickelt war, übernahm Volkswagen-Tochter Audi die Marke.

Unikat oder geschicktes Marketing? Während der Practical Classics Restoration and Classic Car Show am 5. März 2016 hat Silverstone Auctions einen 1999er Diablo SV gelistet, der nach Verkäufer-Angaben der letzte "echte" Lamborghini sein soll, der je gebaut wurde. Moment, und was soll das heißen? Wäre uns nämlich neu, dass Lambo neuerdings den Betrieb eingestellt hat. Das Missverständnis hinter der vollmundigen Ankündigung ist schnell erklärt. Nicht nur ist der zur Auktion gestellte Supersportler der letzte, je gebaute und nach England verschiffte Diablo SV, sondern wird auch als letzter in Eigenregie entwickelte Lamborghini überhaupt gehandelt. Denn noch während die Ingenieure aus Sant'Agata Bolognese am hier gezeigten SV schraubten, wurde der italienische Hersteller von Volkswagen-Tochter Audi übernommen.

 

Original-Lamborghini vor Audi-Übernahme

Ja, das kann man so gelten lassen. Aber der Auktions-Lambo hat noch andere Qualitäten, die den von Silver Auctions geschätzten Preis von 222.000 Euro rechtfertigen. Mit gerade mal 51.000 gefahrenen Kilometern ist der Diablo noch vergleichsweise frisch. Außerdem soll der Rechtslenker das einzige Exemplar mit in "Pearl Red" lackierter Außenhülle und grau-schwarzem Interieur samt Leder und Alcantara-Applikationen sein. Oben drauf gibt es standesgemäß natürlich noch einen 5,7-Liter-V12 mit 530 PS für den originalen Lamborghini-Fahrspaß.

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