Ford Kuga: Kompakt-SUV in der Kaufberatung Einer für Alle

07.08.2014

Der Ford Kuga ist auch in Deutschland das erfolgreichste SUV der Marke. Bei unserer Kaufberatung, sagen wir Ihnen worauf Sie achten müssen

Die angenehm hohe Sitzposition mit guter Übersicht verleiht ein Gefühl der Sicherheit. Dazu ein bequemer Einstieg, reichlich Platz und die markante Karosserie. Viele gute Gründe sprechen für ein modernes SUV. Und viele für den Ford Kuga: Schon mehr als 10.000 Käufer haben sich allein in diesem Jahr für den schicken Fünftürer der Kölner entschieden – damit gehört er auch in Deutschland zu den erfolgreichsten SUV.

Seit März 2013 ist der Kuga in der zweiten Generation am Start. Das Kompakt-SUV wird mit permanentem Allradantrieb oder mit Frontantrieb angeboten. Zur Auswahl stehen moderne Benziner und Turbodiesel. Für die Selbstzünder gibt’s optional neben dem serienmäßigen hand-geschalteten Sechsganggetriebe eine Power-Shift-Automatik, ein Benziner ist ab Werk mit einer Wandlerautomatik ausgerüstet.

Die Listenpreise beginnen bei 24.800 Euro. Dafür bekommt man den frontgetriebenen Kuga mit einem 1,6 Liter großen EcoBoost-Motor, der in diesem Fall 150 PS leistet. Die zweite Variante des modernen Turbos mit Benzindirekteinspritzung leistet 182 PS und ist an einen Allradantrieb sowie eine Sechsstufenautomatik gekoppelt. Kostenpunkt: ab 30.250 Euro. Wer vorwiegend in der Stadt und auf befestigten Wegen unterwegs ist, fühlt sich jedoch mit dem schwächeren Motor ebenfalls gut bedient:

Das Triebwerk verbraucht im EU-Mix nur 6,6 Liter Super auf 100 Kilometer, schafft eine Spitze von 195 km/h und erreicht in 9,7 Sekunden Tempo 100. Schneller beschleunigt der 32 PS stärkere Benziner mit Allrad und Automatik auch nicht, dafür ist der Verbrauch mit 7,7 Litern auf 100 Kilometer höher. Weiterer Nachteil: Die maximale Anhängelast liegt bei 1300 Kilogramm, während der 150-PS-Benziner 2000 Kilogramm ziehen darf.

 

KUGA: KULTIVIERTE TURBODIESEL MIT 140 UND 163 PS

Vielfahrer sollten sich aber für die sparsamen und sehr kultivierten Turbodiesel interessieren. Die jeweils zwei Liter großen Aggregate gibt es mit 140 und 163 PS. Schon in der frontgetriebenen Basisversion fühlt man sich dank des kräftigen Drehmoments von 320 Newtonmetern gut motorisiert. Mit einem Normverbrauch von nur 5,3 Litern ist dieser Kuga zudem besonders sparsam unterwegs. Wer regelmäßig auch abseits befestigter Straßen fährt, sollte die 2000 Euro teurere Allradversion ordern. Noch mehr Fahrspaß bietet aber die 163-PS-Variante, für die Ford weitere 1000 Euro mehr verlangt.

Tipp: Das praktische Doppelkupplungsgetriebe PowerShift für 1750 Euro Aufpreis harmoniert hervorragend mit dem Motor.

Alle Motorisierungen sind mit der Basisausstattung Trend verfügbar. Die bietet mit Klimaanlage, Tempomat, Reifendruckkontrolle und CDRadio schon viele wichtige Dinge. Wer noch Alu-Räder (950 Euro), den sinnvollen Notbremshelfer Active City Stop (350 Euro), der Auffahrunfälle bis 30 km/h reduziert, und Einparksensoren hinten (420 Euro) ordert, macht alles richtig. Sinnvoll ist zudem das Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC (350 Euro): eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit weiterentwickelter Sprachsteuerung und einer Vorlesefunktion für SMS.

Der integrierte Notrufassistent fordert über das Mobil telefon automatisch Hilfe an, wenn durch einen Unfall die Airbags ausgelöst werden. Per AppLink lassen sich außerdem Apps des Smartphones steuern und auf dem Display des Kuga anzeigen. Dann sollte man aber auf die Ausstattungslinie SYNC umsteigen, die für 1350 Euro Aufpreis nicht nur den praktischen elektronischen Hel-fer mitbringt, sondern bereits auch Alu-Räder und Einparksensoren. Ersparnis: 370 Euro.

Apropos Elektronik: Auch bei den modernen Assistenzsystemen muss der Kuga-Käufer auf nichts verzichten. Das Fahrer-Assistenz- Paket (ab 1050 Euro) beinhaltet neben Active City Stop unter anderem Systeme zum Spurwechseln und Spurhalten, Müdigkeitswarner, Fernlicht-Assistenten und Verkehrschilderkennung.

Zusätzlicher Bestandteil des Pakets ist die von Ford entwickelte Frontscheibenheizung samt beheizbarer Scheibenwaschdüsen. Dieses sinnvolle Extra gibt es auch einzeln für 210 Euro. Hilfreich ist außerdem der Einpark-Assistent, der den Ford automatisch in die Parklücke bugsiert. Das System kostet 700 Euro, ist in der Topversion IndividualTeil der Serienausstattung.

Nur für die höheren Versionen Titanium und Individual sind Lederausstattungen, Alu-Räder in den Formaten 18 und 19 Zoll oder ein Sony-Navigationssystem mit Rückfahrkamera erhältlich. Auch den sinnvollen radargesteuerten adaptiven Tempomaten (980 Euro) gibt’s nur hier. Wer seinen Kuga dienstlich und auf langen Strecken nutzt, sollte sich mindestens für Titanium entscheiden – mit Klimaautomatik serienmäßig.

Unser Fazit

Ford bietet mit dem Kuga ein attraktives SUV für alle Fälle an. Wer vorwiegend in der Stadt fährt, ist bereits mit dem 150-PS-Benziner und Frontantrieb sehr gut bedient. Nicht nur für Langstreckenfahrer sollten aber die sparsamen Turbodiesel ein Thema sein. Damit harmoniert das PowerShift-Getriebe am besten. Bei den Ausstattungen bieten SYNC und Titanium gute Preis-Leistungs-Verhältnisse

Klaus Uckrow

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