Fiat Punto Evo 1.4 8V im Einzeltest Fiat Punto Evo 1.4 8V

17.08.2011

Optisch aufgefrischt und dezent überarbeitet geht das Fiat-Erfolgsmodell, das nun Punto Evo heißt , in die zweite Hälfte seines Modellzyklus

Eckdaten
PS-kW78 PS (57 kW)
AntriebVorderrad, 5 Gang manuell
0-100 km/h12.9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit165 km/h
Preis12.150,00€

Mehr als sieben Millionen verkaufte Einheiten seit 1993 stehen für sich. Der italienische Kleinwagen, der zunächst auf den Namen Punto hörte, dann bei der Neuauflage 2005 den Vornamen Grande bekam und im Rahmen der nun vorgenommenen Modellüberarbeitung den Zusatz Evo erhält, wurde optisch nur behutsam modifiziert.

In Anbetracht der guten Absatzzahlen bestand auch kein Grund, dem Blechkleid mit der Schere zu Leibe zu rücken und die treue Kundschaft dadurch zu verjagen. So beschränken sich die Änderungen auf eine Chromleiste zwischen den Schweinwerfern, die nun serienmäßig mit Tagfahrlicht ausgerüstet sind, neu gestaltete Stoßfänger sowie Heckleuchten mit trendigen Leuchtstäben.

Weitaus umfangreicher fallen hingegen die Modifikationen im Fahrzeuginnenraum aus. Das Cockpit wurde komplett umgestaltet und bietet nun ein deutlich wohnlicheres Ambiente. Mit reichlich Chromzierrat, weichen Kunststoffen und gefälligem Design hat der Italiener in der Anmutung einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht.

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Auch die Ergonomie geht, abgesehen von der groben Auflösung des Bordcomputerdisplays, in Ordnung. Man findet sich auf Anhieb zurecht, und die nachts rot leuchtenden Instrumente sind bestens ablesbar.

ANGENEHME FEDERUNG
Doch nicht nur bei der Qualität, auch beim Komfort bietet der Fiat Punto Evo für einen Kleinwagen eine beachtliche Vorstellung. Die Feder- Dämpfer-Kombination hinterlässt einen ausgewogenen Eindruck und fährt einen eher weichen Kurs.

Eine allzu flotte Gangart liegt dem Fiat ohnehin weniger. Mit dem 1,4-Liter-Benziner, den der Testwagen unter der Haube hatte, werden beim Fahrer kaum sportliche Ambitionen geweckt. Der 77 PS starke Zweiventiler bringt den Punto Evo zwar brav von A nach B, mehr aber auch nicht. Empfehlenswerter sind da die neuen Multiair-Motoren, die anstelle einer Nockenwelle mit einer elektro-hydraulischen Einlasssteuerung ausgerüstet sind.

Sie haben nicht nur mehr Leistung (105 und 135 PS), sondern sollen dabei auch noch sparsamer sein als der konventionelle Benziner. Dieser verbrauchte im Test 7,4 Liter je 100 Kilometer. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, kann gegen 350 Euro Aufpreis ein Start-Stopp-System ordern, das den Verbrauch um zwei Zehntel senken soll.

Für den Preis von 12.150 Euro ist der Kleinwagen unter anderem mit sieben Airbags inklusive Fahrer-Knieairbag, ESP und Berganfahrhilfe ausgestattet.
Alexander Lidl

Technische Daten
Motor 
Zylinder4-Zylinder, 2-Ventiler
Hubraum1368
Leistung
kW/PS
1/Min

57/78
6000 U/min
Max. Drehmom. (Nm)
bei 1/Min
115
3250 U/min
Kraftübertragung 
Getriebe5 Gang manuell
AntriebVorderrad
Fahrwerk 
Bremsenv: innenbelüftete Scheiben
h: Trommeln
Bereifungv: 185/65 R 15 T
h: 185/65 R 15 T
Messwerte
Gewichte (kg) 
Leergewicht (Werk)1025
Beschleunigung/Zwischenspurt 
0-100 km/h (s)12.9
Höchstgeschwindigkeit (km/h)165
Verbrauch 
Testverbrauch7.4l/100km (Super)
EU-Verbrauch5.9l/100km (Super)
Reichweitek.A.
Abgas-Emissionen 
Kohlendioxid CO2 (g/km)139

Tags:
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