Dodge Viper ACR: Nürburgring-Rekordversuch (Update!) Neuer Rekordversuch für Viper ACR

von Julian Islinger 09.08.2017

Der Regen war schuld! Die Dodge Viper ACR konnte bei ihrem geplanten Rekordversuch auf dem Nürburgring im Juli nicht starten, ein neuer Rekordversuch wurde für den 25. August 2017 ins Auge gefasst. Initiiert wird das mittels Crowdfunding finanzierte Unternehmen an der Nordschleife von der "Viper Owners Association" – unterstützt von Reifenhersteller Kumho.

Nach einem gescheiterten Rekordversuch mit der Dodge Viper ACR auf dem Nürburgring haben sich die Initiatoren mit einem neuen Datum für einen zweiten Anlauf zurückgemeldet. Am Freitag, den 25. August 2017, soll im Beisein der angereisten US-Fans die angepeilte Rundenzeit von 6:45 Minuten endlich fallen. Zum Abschied der Dodge Viper hatte die Gruppe enthusiastischer Viper-Fans mit Unterstützung von Kumho und dem texanischen Dodge-Händler Bernie Katz den V10-Saurier zu diesem Zweck ein letztes Mal an den Nürburgring geschickt. Dort sollte der US-Sportwagen kurz vor seinem Ruhestand einen Rekordversuch auf der Nordschleife wagen und die bisherigen Rekordhalter Porsche 918 Spyder (6:57 Minute), Lamborghini Huracán Performante (6:52 Minuten) und Nio EP9 (6:45 Minuten) endlich vom Siegertreppchen schubsen. Doch zumindest der erste Rekordversuch am 26. Juli 2017 war gescheitert. Die Gründe dafür sind allerdings nicht – wie man vielleicht denken könnte – in einer Art Pechsträhne der Dodge Viper zu suchen. Nein, vielmehr war der Dauerregen Schuld, der weite Teile Deutschlands im späten Juli 2017 auf Trab hielt. Auch die Eifel blieb von heftigen Regengüssen nicht verschont und machte den beiden aufs Feld geführten Dodge Viper ACR (American Club Racer) mit nasser Strecke einen Strich durch die Rechnung. Im Team bleibt man allerdings optimistisch: Trotz der durchwachsenen Juliwoche konnten die Fahrer bei Trainings mit einer vorläufigen Rundenzeit von 7:03,45 Minuten erste Rekorde vermelden und die Bestmarken für das schnellste amerikanische Auto, das schnellste heckangetriebene Auto und das schnellste Auto mit Handschaltung setzen.

Dodge Viper ACR im Video:

 
 

Dodge Viper ACR: Rekordversuch am Nürburgring

Gut möglich also, dass die Initiatoren des Spektakels schon bald beweisen können, dass die Viper mit ihrem 8,4 Liter großen V10-Motor und seinen 653 PS sowie 841 Newtonmetern das Zeug hat, die Nordschleife als schnellster Serien-Sportwagen zu bezwingen. Wie eingangs erwähnt, wurde das ehrgeizige Projekt von der "Vipers Owners Association" finanziert, die mittels Crowdfunding-Kampagne rund 177.000 US-Dollar (152.050 Euro) für den Rekordversuch sammeln konnte. Der größte Teil der von etwa 380 Unterstützern stammenden Einnahmen ging dabei für den Transport der Vipers von Texas nach Deutschland drauf, ein anderer für Betriebskosten und die saftige Streckenmiete. Eine ganze Stunde gehörte der Ring dann beim ersten Rekordversuch den beiden V10-Sportlern, doch am Ende mussten "Vipers Owners Association"-Chef Russ Oasis und Fahrzeugbesitzer Bernie Katz den Renntag beenden, ohne dass ein einziger Dodge die offizielle Rekordrunde machen konnte. Dementsprechend groß war dann auch die Enttäuschung bei den extra aus den USA angereisten Fans, die sich das Spektakel nicht nehmen lassen wollten.

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Nächster Rekordversuch der Viper am 25. August

Genügend Zeit für den nächsten Rekordversuch ist ja vorhanden – und Geld wohl auch. Die Spender der Crowdfunding-Kampagne haben noch kräftig weiter gespendet und für den zweiten Anlauf weitere 193.836 Dollar (165.108 Euro) in die Portokasse gespült. Wie geplant, werden beim nächsten Versuch die beiden GT-Profis Dominik Farnbacher und Luca Stolz die Steuer der Dodge Viper ACR übernehmen, deren mächtige V10-Herzen in Zeiten von Downsizing nicht weniger als eine Offenbarung gleichkommen. Im Vorfeld wurden die US-Sportwagen von den betreuenden Ingenieuren noch einmal aerodynamisch generalüberholt und darüber hinaus mit Kumho-Semi-Slicks in den Dimensionen 295/25 R19 vorn und 355/30 R19 hinten ausgerüstet. Bei trockenem Wetter wären so angeblich 285 km/h Spitzengeschwindigkeit möglich, die mit dem mächtigen Flügelwerk knapp eine Tonne Abtrieb am Fahrzeug erzeugen sollen. Im Gegensatz zu McLaren, die mit ihrem P1 LM (6:43 Minuten) den Huracán schlugen, aber nicht die Qualifikation eines Serienfahrzeugs erfüllten, verzichten die Dodge Viper ACR allerdings auf eine aktive Aerodynamik. Die permanent in der Brise stehenden Flics und der riesige Heckflügel erhöhen den Luftwiderstand spürbar, was auf der Rennstrecke am 25. August aber umso besser funktionieren dürfte. Wenn es denn dann mal nicht regnet.

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Bernie Katz im Inverview (Video):

 

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