Dodge Viper ACR: Nürburgring-Rekordversuch (Update!) Viper bei Rekordversuch zerstört

von Julian Islinger 04.09.2017

Der Rekordversuch der Dodge Viper auf dem Nürburgring ist endgültig gescheitert. Trotz monatelanger Planung und eigentlich besten Wetterverhältnissen konnte die Viper den Ring "nur" in 7:01 Minuten umrunden. Beim letzten Anlauf wurde sogar eines der beiden Fahrzeuge zerstört. Initiiert wurde das mittels Crowdfunding finanzierte Unternehmen an der Nordschleife von der "Viper Owners Association" – unterstützt von Reifenhersteller Kumho.

Angepeilt war eine Rundenzeit von 6:45 Minuten, beim letzten Anlauf  am 1. September 2017 sind es allerdings doch nur 7:01 Minuten geworden. Und das, obwohl beim nunmehr dritten Rekordversuch der Dodge Viper ACR am Nürburgring allerbestes Wetter herrschte. Schon der erste Rekordversuch am 26. Juli 2017 war gescheitert, ein zweiter Versuch Ende August brachte eine Rundenzeit von 7:03 auf die Stoppuhr. Im Juli war anhaltender Dauerregen Schuld, dass die Vipers überhaupt nicht erst auf die Strecke konnten. Immerhin konnte man Rekorde für das schnellste amerikanische Auto, das schnellste heckangetriebene Auto und das schnellste Auto mit Handschaltung setzen. Zum Abschied der Dodge Viper hatte die Gruppe enthusiastischer Viper-Fans mit Unterstützung von Kumho und dem texanischen Dodge-Händler Bernie Katz den V10-Saurier ein letztes Mal an den Nürburgring geschickt. Dort sollte der US-Sportwagen kurz vor seinem Ruhestand einen Rekordversuch auf der Nordschleife wagen und die bisherigen Rekordhalter Porsche 918 Spyder (6:57 Minute), Lamborghini Huracán Performante (6:52 Minuten) und Nio EP9 (6:45 Minuten) endlich vom Siegertreppchen schubsen. Am Ende der zweimonatigen Aufenthalts in der Eifel wird Katz jetzt nur noch mit einem Auto zurück in die USA reisen, da eines der speziell für den Ring präparierten Fahrzeuge bei seinem Rekordversuch arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein Foto des Vloggers Shmee150, der dem Spektakel beiwohnte, zeigt das Ausmaß der Zerstörung: Das Fahrzeug ist komplett verbeult, der Unterboden aufgerissen. Es darf anhand der Schäden vermutet werden, dass sich die verunfalle Dodge Viper mehrfach überschlug!

Dodge Viper ACR im Video:

 
 

Dodge Viper ACR: Dritter Rekordversuch gescheitert

Nicht nur für Katz, sondern auch für die Fans ist der Ausgang des Rekordversuchs mit der Dodge Viper eine bittere Pille. Wie eingangs erwähnt, wurde das ehrgeizige Projekt von der "Vipers Owners Association" finanziert, die mittels Crowdfunding-Kampagne rund 177.000 US-Dollar (152.050 Euro) für den Rekordversuch sammeln konnte und die GT-Rennfahrer Dominik Farnbacher, Mario Farnbacher und Luca Stolz abwechselnd hinter das Steuer der V10-Monster setzte. Der größte Teil der von etwa 380 Unterstützern stammenden Einnahmen ging dabei für den Transport der Vipers von Texas nach Deutschland drauf, ein anderer für Betriebskosten und die saftige Streckenmiete. Dementsprechend groß muss dann auch die Enttäuschung bei den extra aus den USA angereisten Fans gewesen sein,  als das Spektakel mit einer zestörten Viper zu Ende ging. Dabei hatten die Spender der Crowdfunding-Kampagne noch kräftig weiter Geld gegeben und für weitere Anläufe nochmals 193.836 Dollar (165.108 Euro) in die Portokasse gespült. Im Vorfeld der Rekordversuche wurden die US-Sportwagen immerhin von den betreuenden Ingenieuren noch einmal aerodynamisch generalüberholt und darüber hinaus mit Kumho-Semi-Slicks in den Dimensionen 295/25 R19 vorn und 355/30 R19 hinten ausgerüstet. Bei trockenem Wetter seien so 285 km/h Spitzengeschwindigkeit möglich, die mit dem mächtigen Flügelwerk knapp eine Tonne Abtrieb am Fahrzeug erzeugen sollen. Im Gegensatz zu McLaren, die mit ihrem P1 LM (6:43 Minuten) den Huracán schlugen, aber nicht die Qualifikation eines Serienfahrzeugs erfüllten, verzichteten die Dodge Viper ACR allerdings auf eine aktive Aerodynamik.

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Bernie Katz im Inverview (Video):

 

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