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Top Gear: Streit zwischen Evans und LeBlanc

Neuer Zoff im Top-Gear-Team

Neuer Ärger bei Top Gear. Nach dem Staffelstart am 30. Mai 2016 wurde die Serie von Fans und Kritikern zerrissen. Und jetzt eskaliert auch noch der Streit zwischen Chris Evans und Matt LeBlanc. Dieser setzt den Serienmachern die Pistole auf die Brust: "Entweder Evans geht ... oder ich!"

Es sieht nicht gut aus für BBCs Reboot der ikonischen Autoshow Top Gear. Erst hagelte es nach der Serien-Premiere am 30. Mai 2016 in den sozialen Netzwerken zahlreiche Kritiken. Unter dem Hashtag #RIPTopGear beklagten die enttäuschten Zuschauer, die Serie habe ihre berühmten britischen Humor verloren, für den Clarkson, Hammond und May so berühmt waren. Doch es kommt noch dicker. Wie britische Medien berichten, herrscht zwischen den beiden neuen Moderatoren, Chris Evans und Sitcom-Veteran Matt LeBlanc (Friends) gerade Eiszeit. Die beiden können nicht miteinander, so dass LeBlanc den Bossen bei der BBC jetzt ein Ultimatum gestellt haben soll: "Entweder er oder ich". Das ganze Top-Gear-Team soll demnach unter der lauten und herrischen Art von Chris Evans leiden. Schon in der Vergangenheit hat es immer wieder Gerüchte rund um das Verhältnis von Evans und LeBlanc gegeben, die jedoch von offizieller Seite stets abgebügelt wurden. Doch nun scheint die Zukunft von Top Gear tatsächlich am seidenen Faden zu hängen.

Bildergalerie: Neues Top Gear mit Evans und LeBlanc

Matt LeBlanc und Chris Evans liegen bei Top Gear im Streit

Die neue Staffel wird übrigens nicht nur auf BBC ausgestrahlt. In Deutschland hat sich Privatsender "RTL Nitro" die Free-TV-Rechte gesichert und verspricht der Serie einen Primetime-Platz. "Mit Top Gear" haben wir eine internationale Ikone für männliches Fernsehen zu RTL Nitro geholt. Die neue Staffel rund um das Team von Chris Evans und Matt LeBlanc hat den besten Seasonstart seit zehn Jahren erreicht - ein Beleg für die fortdauernde Unterhaltungsqualität dieser Show", so RTL-Nitro-Senderchef Oliver Schablitzki." Auch Streamingdienst Netflix bleibt dran und zeigt die neuen Top-Gear-Folgen. Das bestätigte Ted Sarandos von Netflix gegenüber der britischen Zeitung The Guardian. Ein genaues Datum, ab dem die neuen Top-Gear-Folgen auch auf Netflix abzurufen sind, gibt es allerdings noch nicht. Trotzdem dürfen sich Top-Gear-Fans auch in der neuen Staffel auf PS-gewaltige wie spektakuläre Autos wie den McLaren 675 LT, den Ferrari F12 Tdf oder den Buggy Ariel Nomad freuen.

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RTL Nitro schnappt sich Rechte an Top Gear

Top Gear hatte mit der neuen Besetzung von Anfang an Anlaufschwierigkeiten: Erst nach einigem Hick-Hack nämlich konnte BBC die endgültige und komplette Besetzung ihres Moderationsteams präsentieren. So haben die Macher neben Matt LeBlanc, Schauspieler aus der Kult-Serie "Friends", und Sabine Schmitz, als Rennfahrerin und Nürburgring-Expertin bekannt, auch noch Eddie Jordan, Ex-F1-Fahrer und Rennstallbesitzer, sowie Motor-Journalist Rory Reid und Youtube-Star Chris Harris verpflichten können. Mit Sabine Schmitz und Matt LeBlanc sind erstmalig Nicht-Briten im Moderatoren-Team von Top Gear. Doch die Nachricht ist eine gute. Denn der gebürtige US-Amerikaner LeBlanc ist für die Top-Gear-Fans ein altbekanntes Gesicht. Und ein echter Könner am Lenkrad!

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Audi R8 V10 überfordert Top Gear-Host Chris Evans

Dagegen scheint Frontmann Chris Evans allem Anschein nach nicht halb so robust zu sein wie Vorgänger Jeremy Clarkson, dem es nie schnell genug gehen konnte. Als der neue Moderator auf dem Beifahrersitz des 610 PS starken Audi R8 V10 plus Platz nahm, um sich von der deutschen Nürburgring-Spezialistin Sabine Schmitz über die Rennstrecke jagen zu lassen, rebellierte der Magen. Der hat offenbar ebenfalls Probleme, wenn Chris Evans Probleme am Steuer eines Supersportwagens den Grenzbereich erkunden und gleichzeitig moderieren soll. Somit bleibt trotz des gewohnt actionreichen Trailers der neuen Top-Gear-Staffel abzuwarten, ob sich das Original gegen die neue Sendung der Top Gear-Stammbesetzung auf Amazon durchsetzen kann. Jeremy Clarkson, Richard Hammon und James May haben der BBC zusammen mit einigen führenden Köpfen des Produktionsteams den Rücken gekehrt und wollen im Herbst eine eigene Sendung starten.

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az