The Grand Tour (2017): Zweite Staffel (Update!) So verunfallte Richard Hammond

von Alexander Koch 30.06.2017
Inhalt
  1. "The Grand Tour": So verunfallte Richard Hammond
  2. "The Grand Tour" (2017): Staffel 2 im Herbst
  3. "The Grand Tour": Erste Staffel im Herbst 2016
  4. Das Konzept von "The Grand Tour"
  5. "GT" startete mit großem Selbstbewusstsein
  6. "The Grand Tour" führend bei illegalen Downloads
  7. James May und Co. denken über Karriereende nach

Bei Dreharbeiten für die zweite Staffel von "The Grand Tour" ist Moderator Richard Hammond erneut schwer verunfallt. Inzwischen geht es ihm wieder besser, die Ursachen des Unfalls sind geklärt. Im Herbst sollen die neuen Folgen auf Amazon Prime starten. Hier gibt's alle Informationen zu "GT"!

Erneut kam es bei Dreharbeiten zur zweiten Staffel von "The Grand Tour" (2017) zu einem Unfall, erneut war Moderator Richard Hammond verwickelt: Wie "GT" per Twitter mitteilte, musste Hammond per Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden. Trotz des heftigen Unfalls, das Unfallfahrzeug ist komplett ausgebrannt, ist Hammond offenbar mit dem Schrecken und einer Kniefraktur davon gekommen. Für die Filmaufnahmen in der Schweiz fuhr der Brite einen Rimac Concept One, als er offenbar von der Straße abkam und das Wrack kurze Zeit später in Brand geriet. Der Grund dafür war ein zu hohes Tempo. Hammond war mit 134 km/h in eine enge Kurve gefahren. Als Folge brach das Heck aus und das Auto segelte über 30 Meter durch die Luft. Auf einem tieferliegenden Streckenabschnitt schlugt das Auto zunächst auf und überschlug sich dann mehrmals, bevor es liegenblieb und Feuer fing. Ein Unfall, der tödlich hätte enden können. Laut "The Grand Tour" war Hammond aber noch ansprechbar und konnte selbstständig aussteigen. Bei dem verunglückten Testfahrzeug handelt es sich mutmaßlich um den ersten und einzigen Prototypen des Rimac Concept One mit einem Gegenwert von deutlich über einer Million Euro. Über 1200 PS und 1600 Newtonmeter soll der als reines E-Auto konzipierte Sportwagen haben und von vier E-Motoren angetrieben werden.

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Richard Hammonds Unfall im Rimac Concept One (Video):

 

"The Grand Tour": So verunfallte Richard Hammond

Schon im Frühjahr hatte sich Hammond bei Dreharbeiten für die zweite Auflage von "The Grand Tour" (2017) in Afrika verletzt, in Mosambik war er mit einem Motorrad verunfallt. Wie die britische Tageszeitung "The Sun" berichtet, sei der 47-Jährige nach seinem Unfall erst mal bewusstlos auf der Straße liegen geblieben; und das in einer abgeschiedenen Gegend, in der es kaum medizinische Versorgung gibt. "Er verletzte sich wirklich ziemlich schwer", beschreibt Hammonds Kollege Jeremy Clarkson den Vorfall und fügt hinzu, dass man darauf verzichtet habe, Hammond in ein Krankenhaus zu bringen: "We don't do Hospitals", sagte Clarkson. Sinngemäß also: "Wir benutzen keine Krankenhäuser." Das sollte wohl witzig gemeint sein, in Wahrheit hätte es aber wohl einfach zu lange gedauert, den verletzten Hammond in das nächste Krankenhaus zu bringen. Glücklicherweise konnte sich der Brite auch ohne professionelle, medizinische Versorgung wieder erholen und gab über seinen Twitter-Kanal bereits ein erstes Lebenszeichen von sich: "I've checked and I'm not dead" (Ich habe nachgeschaut und bin noch nicht tot). Am Set von "The Grand Tour" sind alle erleichtert. Denn nicht ohne Grund erinnerten sich wohl alle Beteiligten an einen ganz ähnlichen Unfall von vor 11 Jahren. Am 20. September 2006 verletzte sich Hammond bei den Dreharbeiten von "Top Gear" lebensgefährlich, als ein Reifen seines Raketenautos bei 464 km/h explodierte und sich der Wagen mehrfach überschlug.

 

"The Grand Tour" (2017): Staffel 2 im Herbst

James May, einer der drei Moderatoren von "The Grand Tour", verrät im Interview mit "The One Show", dass die zweite Staffel schon im Oktober 2017 starten soll – also gut ein Jahr nach dem ersten Block von "GT". Von der Neuauflage dürfen wir uns ähnlich viel versprechen wie von der ersten Staffel, wie May ebenfalls andeutet. Das Budget für die zweite Staffel wird seiner Aussage zufolge wohl ähnlich hoch sein wie das der ersten. Die Gesamtkosten über drei Staffeln und insgesamt 36 Folgen sollen fast 190 Millionen Euro betragen, also über 60 Millionen Euro je Staffel und über fünf Millionen Euro je Folge. James May aber relativiert im gleichen Atemzug auf den Aufwand: "Wir reisen viel. Da steckt eine große Crew und viel Technik dahinter. Wir filmen in 4K." Weiter heißt es: "Aber das alles ist ja uninteressant, es wird ähnlich aussehen wie in Staffel 1. Ein bisschen aber haben wir schon geändert. Was es ist, kann ich noch nicht verraten. Es ist geheim!" Schon im Vorfeld des Interviews von James May ließ Anchorman Jeremy Clarkson keinen Zweifel daran, dass man für Staffel 2 Großes plane: Da wäre zum Beispiel ein Foto samt kryptischer Aussage, die Clarkson auf seiner Seite JCT brachte: Zu sehen sind zwei legendäre Rallye-Autos, nämlich Audi Quattro S1 und Lancia Rally 037, die nicht wenige Fans zu der Annahme führten, für Staffel 2 von "The Grand Tour" (2017) ein brachiales Duell der beiden Rallye-Ikonen erwarten zu dürfen.

 

"The Grand Tour": Erste Staffel im Herbst 2016

Mit dem Streaming-Dienst Amazon Prime hatte die ehemalige "Top Gear"-Crew einen neuen Arbeitgeber gefunden – kurz nachdem die Zusammenarbeit zwischen Clarkson und BBC im März 2015 unrühmlich geendet hat. Amazon seinerseits durfte sich mit Clarkson, May und Hammond über ein Moderatoren-Trio freuen, das in aller Welt Millionen Fans hat und dem neuen Format zahlreiche neue Kunden einbringt. Für "The Grand Tour" sind Medienberichten drei Staffeln mit je 12 Folgen á 60 Minuten geplant. Gerüchte besagen außerdem, dass Amazon Prime der Ex-"Top Gear"-Crew sowie dessen Produzenten Andy Wilman rund 4,5 Millionen Pfund je Folge (etwa 5,6 Millionen Euro) bereitstellt. Damit stellte "The Grand Tour" Amazons bislang größte Investition in eine Originalsendung dar, die zugleich eine der teuersten aus Großbritannien überhaupt ist.

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Das Konzept von "The Grand Tour"

Das Grundprinzip von GT ist einfach: Jede Folge der neuen Serie "The Grand Tour" wird in einer anderen Stadt vorgestellt. Die Premiere im gemütlich wirkenden "GT"-Zelt fand in Johannesburg statt und hatte gut geklappt: Lediglich James May tanzte bei der ersten Moderation aus der Reihe und vergaß, den Zuschauern von "The Grand Tour" zu winken. Der Name "The Grand Tour" wurde im Sommer 2016 durch Tweets vom Moderatoren-Trio Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May bekannt gegegben. Die wesentlich realistischeren Pläne, die neue Show "Gear Knob" zu nennen, scheiterten an BBC-Rechten. Gleichzeitig zeigt das Trio mit dem völlig neuen Namen "The Grand Tour", dass es sich von "Top Gear" endgültig abnabeln und etwas Neues auf die Beine stellen möchte. Fakt ist aber auch: In "The Grand Tour" unterhalten Clarkson, May und Hammond wieder auf die von "Top Gear" gewohnte Art und Weise, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Trailer zur ersten Staffel von "The Grand Tour" (Video):

 

"GT" startete mit großem Selbstbewusstsein

Mit welchem Selbstbewusstsein "The Grand Tour startete", zeigte der pompöse, rund 2,8 Millionen Euro teure Einstieg zur ersten Staffel. Er spiegelte aber auch den Anspruch von Clarkson & Co. wieder, nichts weniger als die beste Autoshow der Welt zu sein. Die erste Folge setzt mit dem Abschied von Jeremy Clarksons am BBC-Gebäude im regnerischen London ein, zeigt, wie der Moderator in die USA fliegt und mit einem Ford Mustang in die Wüste brezelt. Dort stoßen schließlich Richard Hammond und James May dazu, sodass die drei triumphal durch die wartende Menge zur Bühne vorfahren. Dort kommt der erste von zahlreichen Seitenhieben von "The Grand Tour" auf BBC und sein "Top Gear": Clarkson, Hammond und May stellen sich gegenseitig damit vor, bei zahlreichen Medien gefeuert worden zu sein – ironischerweise bis auf Jeremy Clarkson. Doch bei allen Abwandlungen bleibt der Kern der Sendung auch bei "The Grand Tour" erhalten: Der humoristische wie informative Vergleich von verschiedenen Autos.

Video Mercedes SL
Ehemaliges Top-Gear-Team beim Dreh erwischt  

Jeremy Clarkson in Off-Road-Benz

 

"The Grand Tour" führend bei illegalen Downloads

7,9 Millionen – das ist Medienberichten zufolge die Anzahl der illegalen Downloads der ersten Folge von "The Grand Tour". Damit bricht die Folge der TV-Show um Jeremy Clarkson alle bisherigen Download-Rekorde auf Torrent-Websites. Selbst Dauerbrenner wie Game of Thrones kommen da nicht mit. Bei der zweiten Episode sanken die illegalen Download-Zahlen jedoch auf 6,4 Millionen. Die dritte Folge luden noch 6,4 Millionen Menschen auf den verbotenen Portalen herunter. Der Verlust für Amazon allein bei der ersten Episode beträgt dadurch rund 3,2 Millionen Pfund (3,8 Millionen Euro).

"The Grand Tour"-Special in Namibia (Video):

 

James May und Co. denken über Karriereende nach

So derbe der typisch britische Humor von Jeremy Clarkson und seine Co-Moderatoren Richard Hammond und James May ist, so unverblümt das Trio die Autos auch immer testet, so offen zeigt sich James May auch im Interview mit dem britischen Magazin "RadioTimes". In dem denkt er nämlich schon über sein Karrierende nach und sagt: "Clarkson und ich sind zu alt, um "The Grand Tour" noch in fünf Jahren zu machen". May sehe sich selbst nicht dauerhaft bei der neuen Amazon-Show. "Richard Hammond (46 Jahre) ist ein fitter Kerl, ich und Jeremy (56 Jahre) aber nicht." James May fühle sich niemandem verantwortlich und warte auch nicht auf eine seine Rente. Wenn er ehrlich sei, habe er schon vor "The Grand Tour" den richtigen Zeitpunkt gesehen, um seine Karriere als erfolgreicher Moderator zu beenden. Stattdessen haben er, Jeremy Clarkson und Richard Hammond aber einen Vertrag über drei Jahre und 36 Folgen unterschrieben.

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