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Die stärksten Motorräder: Top-14

PS-Parade der Superbikes

Anlässlich des am 28. Juni 2016 aufgestellten Geschwindigkeitsweltrekords für Motorräder mit sagenhaften 400 km/h stellen wir die stärksten auf dem Markt befindlichen Maschinen vor. Die meisten Superbikes der Saison 2016 kommen wie gewohnt aus Japan. Welche europäischen Motorräder können mithalten? Und wer hat die meisten PS zu bieten? Unsere Top-14 gibt Antwort.

Seien wir doch mal ehrlich: Bei allem, was mit Motorantrieb über die Straßen bewegt werden kann, ist vor allem die Leistung wichtig. Wieviel PS bringt das Vehikel auf die Straße? Das ist aber nicht nur bei Autos so. Auch Motorräder haben sich schon lange dem Diktat der schieren Power gebeugt, und so produziert der Markt Geschosse auf zwei Rädern, die bald nicht mehr wissen, wohin mit ihren Pferden. Hier sind die derzeit PS-stärksten Motorräder:

Bildergalerie: Die PS-stärksten Bikes 2016

Platz 14: Ducati Multistrada 1200
Die Multistrada verdient ihren Namen durch die Tatsache, dass der Fahrer die Fahreigenschaften seines Bikes verändern kann. Über die linke Schaltung kann eine der vier vorgegebenen Konfigurationen (Urban/Touring/Sport/Enduro) gewählt werden, je nachdem, was gerade besser zum eigenen Fahrstil oder den vorherrschenden Fahrbedingungen passt. Das klappt sogar während der Fahrt. Der Motor leistet 160 PS.

Platz 13: Ducati Diavel
Die Diavel sieht aus wie ein Gepard, der sich leise an sein Opfer angeschlichen hat und jetzt jeden Moment in eine brachiale Geschwindigkeitsjagd übergehen wird. Ihr Opfer ist in diesem Vergleich der Straßenverkehr, der dank 162 PS, die dem reinrassigen Rennmotor entweichen, raubtierschnell überholt wird.

Platz 12: KTM 1190 RC8 R
Auch eine österreichische Maschine bricht in die Reihen der Supersportler. Die KTM 1190 RC8 R hat Zylinderköpfe mit Doppelzündung, strömungsgünstige Kanäle und Schlepphebeltrieb der Ventile. Der Motor entwickelt 175 PS.

Platz 11: Honda CBR1000 RR Fireblade
181 PS kann man der Honda entlocken, in deren Fertigung auch Know-how aus der MotoGP-Serie eingeflossen ist. Der Rahmen ist aus Aluminium, was die Maschine extrem leicht und dennoch stabil macht. Ein Lenkungsdämpfer sorgt für überragendes Handling bei allen Geschwindigkeiten.

Platz 10: Suzuki GSX-R1000 ABS
Wenn ein Motorrad an Gewicht verliert, an Leistung und Drehmoment aber zulegt, dann hat man die Bauanleitung für einen Torpedo auf zwei Rädern gefunden. 185 PS stecken in der Suzuki, deren Endtopf aus Titan gefertigt ist.

Platz 9: Suzuki Hayabusa 1300 ABS
Die Legende, die ehemalige Nummer 1, der entthronte Champion. Selbst Motorrad-Laien haben von diesem Modell gehört und Experten bekommen leuchtende Augen, wen der Begriff „Hayabusa“ fällt. Das erste Straßen-Bike, das die 300 km/h-Grenze knackte ist eine echte Berühmtheit. Die 1300 ABS entwickelt satte 197 PS.

Platz 8: BMW S 1000 RR
Auch ein deutscher Vertreter bricht in die Phalanx überwiegend japanischer Marken ein. Leichter und leistungsstärker als ihre Vorgängerin, hat die BMW eine neu konstruierte Abgasanlage ohne Vorschalldämpfer und ein Motorsetup mit erhöhtem Drehmoment. Die 199 PS sorgen spielend für Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h.

Platz 7: Yamaha YZF-R1
Die R1 verfügt über einen Sensorcluster, der die Bewegungen des Fahrzeugs dreidimensional erfasst und so die Kontrolle von Traktion, Schlupf, Wheelie-Neigung, Launch Control und Bremsen regelt. So können sich die 200 PS der Yamaha optimal in Geschwindigkeit entfalten.

Platz 6: Yamaha YZF-R1M ABS
Der Roboter unter den Superbikes ist das limitierte Sondermodell der neuen R1. Die Kommunikationseinheit  CCU hält mit GPS alle relevanten Fahrdaten (zum Beispiel Rundenzeiten und Fahrzustand) zur späteren Auswertung automatisch fest und kann auf mobilen Endgeräten mit Android abgerufen werden. 200 PS treiben die Yamaha nach vorne.

Platz 5: Ducati Superbike 1299 Panigale
Auch die Panigale von Ducati beherrscht das Zusammenspiel von wenig Gewicht und viel Leistung perfekt. Wütende 205 PS müssen sage und schreibe nur 166,5 Kilogramm Leergewicht bewegen. Da sind hohe und höchste Geschwindigkeiten natürlich überhaupt kein Problem, zumal mit Ducati Quickshift schnelles und präzises Schalten auch unter Volllast kein Problem ist.

Platz 4: Kawasaki Ninja ZX-10R
Schon der erste Ninja aus dem Hause Kawasaki hat über 200 PS, ganz genau nämlich 200,1. Mit Ram-Air-System werden sogar 209,9 PS daraus. Das optisch beeindruckend aggressiv nach vorne geneigte Motorrad hat unter auch anderem ABS.

Platz 3: Kawasaki Ninja H2
Der zweite Ninja im Bunde hat 200 PS, mit Ram-Air-System sogar 210 PS. Speziell für dieses Modell konzipierte und gefertigte Räder aus Gussaluminium profitieren unter anderem vom Know-how der World Superbike. Die daraus resultierende Steifigkeit ist ein großes Plus bei sehr hohen Geschwindigkeiten.

Platz 2: Honda RC213V-S
Ein Monster-Bike aus der MotoGP mit zwei Weltmeistertiteln unterm Sattel. Wenn 215 PS auf ein Leergewicht von nur 170 Kilogramm treffen, ist das auch kein Wunder. Die RC213V-S ist das Homologations-Modell der Rennausführung, entsprechend ergänzt um die für eine Straßenzulassung nötigen Teile wie Scheinwerfer, rücklöicht, Spiegel, Blinker, Hupe und Tacho.

Platz1: Kawasaki Ninja H2R (UPDATE: Geschwindigkeitsweltrekord mit 400 km/h!)
Der König ist tot, lang lebe der König! Die Kawasaki Ninja H2R hat Suzukis Hayabusa entthront und ist momentan das Maß aller Dinge. Der dritte Ninja im Bunde schießt den Vogel mit sagenhaften 326 PS (mit Ram-Air-System) ab, ist mit werksseitig angegebenen 357 km/h Topspeed zu Recht die Nummer eins dieser Liste und wirft die Frage auf, ob man zum Betrieb dieses Bikes zusätzlich zum obligatorischen Führer- auch noch einen Waffenschein benötigt. Hier geht's zur Weltrekord-Fahrt.

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Michael Strathmann