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Koenigsegg Regera mit Autoskin

Türen öffnen vollautomatisch

2016 greift der Koenigsegg Regera nach der Krone unter den schnellsten Serien-Supersportlern der Welt. An Bord ist das vollautomatische Türkonzept Autoskin.

Der Koenigsegg Regera wird ab kommendem Jahr mit einer ausgeklügelten Besonderheit Käufer um den Finger wickeln: dem Autoskin. Dieser Roboter-Mechanismus sorgt dafür, dass Front-Kofferraumdeckel, Heck-Motorhaube sowie die beiden Einstiegstüren vollautomatisiert öffnen und schließen, was durch ein hydraulisches System ermöglicht und per Fernsteuerung auf dem Zündschlüssel aktivitiert wird. Die Roboter-Türen, die auch komplett gleichzeitig geöffnet werden können, erhöhen das Gewicht des Power-Hybriden um weniger als 5 Kilogramm und dienen neben praktischem Nutzen zweifellos auch dazu, (noch) mehr Eindruck zu schinden. Beim "Show Mode" wird zudem auch der Heckspoiler aus der Karosserie des über 1500 PS starken Schweden befördert.

Brachialer Hybride stärker als 918 Spyder und LaFerrari

1500 PS? Richtig gehört! Koenigsegg, das bereits durch exotische Supersportwagen wie Agera oder One:1 von sich reden machte, konzipierte für die nächste Speerspitze der Manufaktur den neuen Antriebsstrang "Koenigsegg Direct Drive". Dieses Aggregat besteht aus einem 5,0 Liter großen V8 Biturbo sowie drei Elektromotoren mit einer Gesamtkapazität von 700 PS. Damit lässt der 1628 Kilogramm schwere Regera sogar solch potente Gesellen wie den Porsche 918 Spyder oder Ferrari LaFerrari ziemlich alt aussehen. "Unsere neue Autoskin-Technologie unterstreicht nicht nur den exklusiven Charakter des Regera, auch das Niveau von Schönheit, Funktionalität und Raffinesse wird im aufregendsten Hypercar der Welt verbessert", so die nicht ganz objektive Einschätzung von Gründer Christian von Koenigsegg.

Bilder: Koenigsegg Regera (2016)

Das Ergebnis liefert beim Koenigsegg Regera eine Systemleistung von über 1500 PS und generiert ein Drehmoment von über 2000 Newtonmeter. Wenig überraschend sind demzufolge auch die versprochenen Fahrwerte von einem anderen Stern, das man eher an Warp- als an Autobahngeschwindigkeit denkt: In weniger als 20 Sekunden beschleunigt der Schwede aus dem Stand von 0 auf die 400 km/h-Marke, auch der Sprint von 0 auf 100 km/h soll nicht ungenannt bleiben: Hier stehen 2,7 Sekunden zubuche. Um die Höchstgeschwindigkeit von 410 km/h zu erreichen, befindet sich auf dem Dach eine große Lufthutze. Aus dem Heckdiffusor ragt ein von Akrapovic entwickelter Auspuff, darüber ist eine Lade-Vorrichtung platziert.

Premiere: Koenigsegg Regera auf dem Genfer Autosalon '15

Patrick Freiwah