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BMW M4 Cabrio: Tuning von Dähler Design

Offener M4 mit 532 PS

Knackiges Fahrwerk, Motorleistung jenseits der 500 PS und Kurven, die auch vor einer Oper nicht zu dick aufgetragen sind. Die Rede ist nicht von James Bonds neuestem Dienstwagen, sondern vom BMW M4 Cabrio von Dähler Design.

Der schweizer Tuning-Spezi hat es geschafft, aus dem BMW M4 Cabrio eine edle und zugleich brutal schnelle Gesamtkomposition zu schaffen, die Potential zu Jamens Bonds neuem Renner hätte. Das ohnehin schon sportliche Design des BMW M4 haben die Schweizer rund um Chef-Tuner Christoph Dähler nur geringfügig angespitzt und mit edlen 10-Speichen-Alus vollendet. So könnte James Bond mit dem von Dähler getunten BMW M4 Cabrio genauso gut bei Bällen und Empfängen wie auch bei der Ganovenjagd glänzen. Denn: Dähler Design verpasst BMW M4 nicht nur optischen Feinschliff, sondern auch dessen Dreiliter-Sechszylinder zwei Leistungsstufen. Bei der ersten holen die Schweizer aus dem Biturbo "nur" 80-Mehr-PS (Serie: 431 PS), steigern aber das Drehmoment um satte 150 auf 700 Newtonmeter. Schon damit zieht der BMW wie Hechtsuppe: In unter vier Sekunden ist die hunderter Marke geknackt, und erst bei 315 km/h endet die Beschleunigungsorgie. Doch für James Bond käme nur die zweite Ausbaustufe von Dähler Design in Frage. Da zaubert die Tuningschmiede 532 PS und 730 Newtonmeter maximales Drehmoment aus dem Sechszylinder des BMW M4.

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Acht-Kolben-Bremsen am Dähler-BMW-M4

Damit knallt der Dähler-BMW in unter vier Sekunden auf 100 km/h, und erst bei 327 km/h ist Schluss, woran sogar ein aktueller Lambroghini Huracán (Spitze 325 km/h) scheitert. Das von Dähler optimierte Fahrwerk sorgt dafür, dass der BMW angesichts solch brutaler Leistung nicht abhebt. Neben der dezenten Tieferlegung bietet das auch in 18 Stufen einstellbare Zug- und Druckstufen. Unter den großen Alufelgen macht sich zudem eine Acht-Kolben-Hochleistungsbremsanlage mit Bremsscheiben größer als eine Pizza breit. Mit der neuen Edelstahlabgasanlage kann der Sechszylinder nicht nur besser ausatmen, sie ist auch etwas fürs Auge. Für den optischen Genuss montiert Dähler zudem noch Carbon-Spiegelkappen und an der Front schwarz lackierte BMW-Nieren, einen dezenten bösen Blick und eine Spoilerlippe – aber das war es auch schon. Frei nach dem Motto: Weniger ist mehr.

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Alexander Koch