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Tesla Model 3 (2017): Erste Fotos (Update!)

Model 3 kommt im Frühjahr 2017

Das Tesla Model 3 macht mit zahlreichen technischen Highlights, mindestes 345 Kilometern Reichweite und einem Einstiegspreis von 35.000 US-Dollar von sich reden. Laut Tesla-Chef Musk feiert das E-Auto im Frühjahr 2017 seine Premiere!

Nur 36 Stunden nach der offiziellen Vorstellung des neuen Tesla Model 3 (2017) purzelten die ersten Rekorde: 275.000 Reservierungen sind bislang eingegangen, was in harten Zahlen nicht weniger als 10 Milliarden US-Dollar an Einnahmen bedeutet. War das Debüt des Model 3 bislang nur schwammig formuliert, hat Tesla-Chef Elon Musk auf der Tesla-Hauptversammlung endlich einen Zeitpunkt für die Präsentation des seriennahen Tesla Model 3 angekündigt: Frühjahr 2017. Die Produktion des Model 3 soll schließlich Mitte 2017 anlaufen. Doch ist sie aufgrund der zahlreichen Vorbestellung bereits im ersten Jahr komplett ausverkauft. Das rege Interesse am E-Auto zeigt, beim Tesla Model 3 (2017) ist es der Mannschaft von Elon Musk offenbar gelungen, eine sonst nur von Apple bekannte Begeisterung zu wecken. Dabei ist beim Design keine große Überraschung zu erwarten. Zu groß wäre die Gefahr bei Experimenten gewesen, den Geschmack der Masse nicht zu treffen. Somit ziert das Tesla Model 3 (2017), wie auch schon das neueste Facelift des Model S, keinen Kühlergrill. Die einzige Besonderheit an einem ansonsten sehr rund geschliffenen Elektroauto.

Bildergalerie starten: Tesla Model 3 (2017)

Das Tesla Model 3 (2017) im Video:

 

Tesla Model 3 (2017) bricht im Vorverkauf Rekorde

Noch spannender als das Design des Tesla Model 3 (2017) sind allerdings seine technischen Daten, schließlich sollen sie die Kraftverhältnisse in der Premium-Mittelklasse kräftig durcheinanderwirbeln. Verschiedene Varianten sollen die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen abdecken, sodass noch längst nicht alle Karten auf den Tisch gelegt wurden: Elon Musk sprach bislang nur von der Basisversion des Tesla Model 3 (2017) 345 Kilometer elektrische Reichweite sollen im Normzyklus möglich sein, von 0 auf 100 km/h sprintet das Model 3 in unter 6 Sekunden. Schon jetzt liegt auf der Hand, dass andere Varianten des Tesla Model 3 noch schneller beschleunigen und dank besserer Akkus auch noch mehr Reichweite bieten werden. Zumal Tesla für das Model 3 (2017) gegen Aufpreis auch Allrad anbietet. Damit auch die Deutschen ihre Skepsis gegenüber der Elektromobilität ablegen, will Elon Musk außerdem das Netz der Supercharger-Säulen deutlich ausbauen. Doch gibt es hier auch schon einen Wermutstropfen: Das Tesla Model 3 (2017) ist nicht mehr wie bisherige Tesla-Neuwagen unbegrenzt kostenlos aufladbar. Dafür gilt es als recht wahrscheinlich, dass Neukunden immerhin 400 kWh pro Jahr kostenfrei "nachtanken" dürfen.

Mehr zum Thema: Tesla Model S gegen neuen BMW 7er

Präsentation des Tesla Model 3 (Video):

 

Preis: Tesla Model 3 (2017) ab 35.000 US-Dollar

Mit den noch stärkeren Modellen des Tesla Model 3 (2017) wollen die Amerikaner für noch mehr Bauchschmerzen bei den etablierten Autobauern sorgen. Zu denen vor allem der Preis beiträgt: In den USA ist das Model 3 (2017) schon ab 35.000 US-Dollar erhätlich. Wie teuer das E-Auto in Deutschland wird, ist allerdings noch unklar. Zu den Aufpreis-pflichtigen Optionen wird ebenso das neu entwickelte Glasdach mit Solartechnologie gehören, wie auch die Anhängerkupplung. Der Autopilot soll hingegen schon bei der Basis an Bord sein. Die Rücksitzbank des Tesla Model 3 (2017) ist umklappbar und bietet Platz für drei Kindersitze. Mit dem Preis und praktischen Ausstattungsdetails drängt Tesla erstmals auf den Massenmarkt und will bis 2020 die Hürde von 500.000 Fahrzeugen überspringen. Zum Vergleich: 2015 waren es 50.000 Neuwagen. Während die bisherigen Serien-Teslas Roadster, Model S und Model X entweder noch in den Kinderschuhen steckten oder im Luxussegment angesiedelt sind, soll das Tesla Model 3 (2017) auch ein Elektroauto für Normalverdiener sein.

Tesla-Chef Musk über das Model 3 (Video):

Benny Hiltscher/Alexander Koch