Porsche 911 von Sasha Selipanov: Designstudie Der 911er der Zukunft?

von Caspar Winkelmann 14.07.2017

Die einzigartige Formensprache eines Porsche 911 sticht stets hervor. Gerade bei den letzten 911-Generationen hat Porsche die Design-DNA aber nur evolutionär weiterentwickelt. Ganz anders der Entwurf von Sasha Selipanov: Der Schöpfer des Bugatti Chiron präsentiert eine mutige Designstudie.

Dem Porsche 911 eine neue Formensprache zu verpassen, gehört bestimmt zu den anspruchsvollsten Aufgaben eines Automobildesigners. Aber wenn man Sasha Selipanov heißt und gerade das Hypercar Bugatti Chiron entworfen hat, ist die Neuinterpretation der Zuffenhausener Sportwagenlegende wohl eine der letzten verbliebenen Herausforderungen. Zugegeben, Selipanov hatte nicht von Porsche den Auftrag, einen neuen 911 zu zeichnen. Vielmehr ist seine Designstudie in Eigenregie entstanden – quasi als Fingerübung. Doch die hat es in sich: Bereits ein flüchtiger Blick reicht, um den Entwurf sofort als Porsche zu identifizieren.

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Sasha Selipanov: Studie klar als Porsche 911 zu erkennen

Flach duckt sich Selipanovs Porsche auf den Asphalt, die markante Elfer-Schulterlinie ist deutlich erkennbar. Dennoch wirkt die Studie moderner und schärfer als die aktuelle Modellgeneration der Stuttgarter. Einen großen Anteil daran haben zum einen die futuristischen LED-Scheinwerfern mit jeweils vier eckigen Leuchtelementen, die bereits das Showcar Porsche Mission E schmückten. Zum anderen ist die gesamte Linienführung sehr markant. Das beginnt mit der steil stehenden Frontscheibe, die an 911er-Modelle der ersten Generationen erinnern soll, setzt sich in der Seitenansicht mit den vergleichsweise stark modulierten Radkästen fort und gipfelt schließlich im kantigen Heckabschluss. Die rahmenlosen Rückleuchten orientieren sich dabei an denen des brandneuen Panamera. Porsche-Fans dürften sich jedoch gerade an der Heckansicht der Designstudie reiben, denn sie unterscheidet sich deutlich von bisherigen Elfer-Modellen. Je nach Perspektive wirkt die Porsche-Studie von hinten eher wie ein GT mit urlaubs- oder golftaschentauglichem Laderaum und dürfte bei so manchem Betrachter unweigerlich Assoziationen mit einem Jaguar F-Type hervorrufen. Dass die Porsche-Designer den nächsten 911 ähnlich mutig zeichnen werden, erscheint eher unwahrscheinlich. Dennoch zeigen Selipanovs Skizzen, welches Entwicklungspotential im Elfer-Design steckt.

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