VW Arteon (2017): Preis (Update) VW Arteon startet ab 49.325 Euro

von Julian Islinger 29.03.2017
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartSportlimousine
Türen4/5
Leistung150 bis 280 PS
AntriebsartFront/Allrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis49.325 Euro

VW Arteon heißt die neue Fließheck-Limousine, die den CC beerbt, sich aber oberhalb des Passat ansiedelt und VW bis zum Debüt des neuen Phaeton in der Oberklasse vertritt. Volkswagen gibt den Startpreis seines neuen Flaggschiffs mit 49.325 Euro an!

Mit dem VW Arteon (2017) zeigt Volkswagen sein neues Flaggschiff und gibt im gleichen Zug auch gleich noch den Preis bekannt. So ist der VW Arteon in seiner 280 PS starken Motorisierung ab sofort für einen Grundpreis von 49.325 Euro zu bestellen, während der 2.0 TDI (240 PS) als vorerst einzige Alternative ab 51.600 Euro in der Preisliste steht. Mit den erst später verfügbaren Basismotoren könnte der Grundpreis allerdungs auf 35.000 bis 33.000 Euro sinken. Das neue Fließheck-Modell wird zwar immer wieder als Nachfolger des CC betitelt, doch am Messestand zeigt sich jetzt wie deutlich sich das neue VW-Topmodell vom Passat distanzieren und die Oberklasse ins Visier nehmen soll. Schließlich steht der VW Arteon nach der Einstellung des Phaeton zumindest bis zu dessen Nachfolger an der Spitze des VW-Modellprogramms. Der neu geschaffene Namen setzt sich aus "Art" (Englisch für Kunst) und "eon" für VW-Premiumautos zusammen. Dementsprechend neu ist auch die Design-Interpretation der Frontpartie des VW Arteon (2017): Wie alle neue VW dominiert auch die Fließheck-Limousine ein horizontal betontes Markengesicht, dessen Kühlergrill-Rippen sich aber bis in die dreidimensional gestalteten Frontscheinwerfer ziehen.

Erste Fahrt im VW Arteon (2017) im Video:

 
 

Preis: VW Arteon startet ab 49.325 Euro

Wie sein formeller Vorgänger CC hat auch der 4,86 Meter lange VW Arteon rahmenlose Türen. Um aber das Fließheck-Modell auch praktisch zu gestalten, erhält der Arteon (2017) eine oben angeschlagene Heckklappe. Damit liefert das neue Flaggschiff dann aber auch ordentlich Platz: Das Kofferaumvolumen beläuft sich auf 563 Liter, 1557 Liter bei umgeklappter Rückbank. Und obwohl der Arteon eine ganze Klasse größer ist als der Passat – der 2841 Millimeter lange Radstand ist in etwa so lang wie bei Konzernschwester Superb –, teilt sich der VW Arteon (2017) dank Modularen Querbaukastens (MQB) viele Komponenten mit dem Passat. Besonders im Innenraum ist die Verwandschaft des VW Arteon (2017) mit dem Passat erkennbar: hier findet man die gleichen digitalen Instrumente und den vertrauten Touchscreen ,der das neue Infotainment-System mitbringen könnte, das auch für das Facelift des Golf 7 verfügbar ist. Neben dem großen Bildschirm bietet es Smartphone-Integration, Mirror Link und Gestensteuerung an. Aber auch am Touareg wird sich der VW Arteon (2017) bedienen, denn auch hier wird es die glasüberbauten, volldigitalen Instrumente geben.

 

Motoren im VW Arteon zwischen 150 und 280 PS

Da der Arteon Komfort und Fahrdynamik miteinander verbinden soll, wird es nicht bei der Einstiegsmotorisierung – ein 150 PS starker 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI – bleiben. Darüber hinaus erhält der VW Arteon (2017) einen Zweiliter-TSI mit 190 oder 280 PS. Zum Marktstart des VW Arteon im Sommer 2017 wird der Vierzylinder-Biturbo die Spitze der Motorisierung darstellen. Etwa zwei Jahre danach könnte auch ein für den Quereinbau geeigneter 2,5-Liter-V6 zum Einsatz kommen. Gerade für den amerikanischen Markt dürfte der große Motor unverzichtbar sein. In dieser Variante sind mehr als 300 PS durchaus denkbar. Freunden des Diesels bietet sich der kraftvolle und sparsame 2.0 TDI an, der das bekannte Leistungsspektrum von 150, 190 und 240 PS abdeckt und mit dem neuen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden kann. Für noch mehr Fahrkomfort sorgen zahlreiche Assistenzsysteme, wie die neueste Generationen des Emergency Assist und der automatischen Distanzregelung, die im Arteon das erste Mal zum Einsatz kommen.

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