Lamborghini Aventador: Valet-Parker verzweifelt Wenn der Lamborghini zu eng ist ...

von Benny Hiltscher 25.08.2017

Seine Körpergröße vermasselt einem Hotelangestellten in London die Fahrt mit dem 700 PS starken Lamborghini Aventador Roadster. Der ultraflache Italiener eignet sich offenbar nur bedingt für Großgewachsene.

Beinahe hätte sich der Traum von einer Fahrt im Lamborghini Aventador Roadster für den Angestellten eines Londoner Luxus-Hotels erfüllt, doch dann zerplatzt er wenige Sekunden vor dem Start wie eine Seifenblase. Zunächst hilft der freundliche Herr vom Valet-Parking dem Besitzer des Nobelflitzers sogar noch beim Installieren der Dach-Hälften, doch genau damit bringt er sich selbst um das Fahrerlebnis mit dem offenen Zwölfzylinder-Supersportler. Denn wie das kurze Video aus der britischen Hauptstadt zeigt, will das Einsteigen in den Lamborghini Aventador Roadster gelernt sein – und zu groß sollte man auch nicht sein, sonst wird der Traumwagen zum unfahrbaren Albtraum. Während die Kopffreiheit bei geöffnetem Verdeck praktisch unbegrenzt ist, reduzieren die beiden manuell zu montierenden Einsätze die Bewegungsfreiheit auf ein Minimum und machen es dem Angestellten unmöglich, den Supersportler wie gewünscht in die Tiefgarage des Hotels zu fahren. Da bleibt nur zu hoffen, dass im Hotel auch kleinere Kollegen den Führerschein besitzen und den seltenen Italiener des vermögenden Gasts wohlbehalten zu seinem Schlafplatz chauffieren können.


Novitec tunt Lamborghini Aventador:

 

 

Hotel-Angestellter zu groß für Lamborghini Aventador

Was dem Valet Parking-Fahrer entgeht, rechtfertigt durchaus einen traurigen Gesichtsausdruck: 6,5 Liter Hubraum verteilen sich auf zwölf direkt hinter den Insassen platzierte Zylinder, eine Trockensumpfschmierung sorgt auch unter Extrembedingungen auf der Rennstrecke für eine optimale Schmierung. Auf Turbo-Aufladung kann bei dieser Ausgangsbasis locker verzichtet werden, auch deshalb liefert der Hochdrehzahl-Motor einen unvergleichlichen Sound und verwöhnt Insassen wie Umstehende schon im Standgas mit seinem kraftstrotzenden Klang. Was in Sachen Akustik und Performance wirklich geht, zeigt der Italo-V12 aber erst jenseits der 8.000 Umdrehungen – voll ausgefahren geht es dank Allradantrieb und 700 PS in glatten drei Sekunden auf 100, die mit einer exklusiven Sturmfrisur verbundene Höchstgeschwindigkeit des Lamborghini Aventador Roadster geben seine Erbauer mit 350 km/h an. Dass der weniger als 1,14 Meter flache Über-Roadster dabei etwas weniger Platz als eine Luxuslimousine bietet, spielt für die meisten Kunden keine Rolle. Der großgewachsene Hotelangestellte aus London könnte diesen Aspekt allerdings anders einschätzen.

Mehr zum Thema: Aventador Roadster im Test


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