Mercedes M-Klasse (ML): Gebrauchtwagen kaufen Darauf bei gebrauchter M-Klasse achten

von AUTO ZEITUNG 29.06.2017

Wer sich eine Mercedes M-Klasse (ML) als Gebrauchtwagen kaufen möchte, sollte beim Trendsetter auf einige Mängel achten. Spätestens mit dem Einzug der zweiten Generation gibt der Geländegänger aber eine solide Figur ab!

Die Mercedes M-Klasse (ML) als Gebrauchtwagen kaufen? Besser erst ab der zweiten Generation, da die erste Generation nicht die typische Zuverlässigkeit anderer  Mercedes-Modelle aufwies. Doch auch die intern W 164 genannte Baureihe glänzt nicht so, wie der Stern auf der Haube vermuten lässt. Sie macht laut dem "TÜV-Report 2015" bei der Kfz-Hauptuntersuchung öfter mit Ölverlust auf sich aufmerksam. Weitere Punkte, auf die es zu achten gilt, sind Achsfedern und Dämpfer, wobei der ML hier nur wenig schlechter als der Durchschnitt dasteht. Ähnlich sieht es bei den Bremsen etwas älterer Modelle aus, gelegentlich sind die Bremsschläuche undicht. Den Pannenhelfern des ADAC gilt der gebrauchte Mercedes ML aus zweiter Generation als wenig anfällig. Wenn sie doch ausrücken mussten, dann vor allem wegen defekter Generatoren bei Modellen der Baujahre 2005 bis 2008, wobei entladene Batterien auch bis zum Ende der Bauzeit noch Ärger machten. Störungen im Motormanagement, ausgefallene ABS-Sensoren und defekte Automatikgetriebe waren andere Pannenursachen. Ganz frühe Diesel gebrauchter M-Klassen fielen zuweilen durch defekte Injektoren auf.

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Mercedes-M-Klasse (ML): Gebrauchtwagen kaufen

Die Mercedes M-Klasse (W164) sah sich im Gegensatz zum Vorgänger einer schon deutlich gewachsenen Schar an Konkurrenten ausgesetzt. BMW, Volvo, Audi und sogar Porsche und VW wollten am SUV-Boom teilhaben. Viel Platz, die hohe Sitzposition und - das verbaute Offroad-Paket vorausgesetzt - eine recht ordentliche Gelände-Kompetenz sind Pfunde, mit denen auch gebrauchte M-Klasse wuchern. Allzu groß ist das Motorenangebot der M-Klasse nicht, doch über mangelnde Leistung muss man sich nicht beklagen. Der kleinste Diesel schöpft als ML 280 CDI aus drei Litern Hubraum 190 PS, der größte mit vier Litern Hubraum entwickelt 306 PS. Die Benziner leisten mindestens 272 PS, beim ML 63 AMG sind 510 PS abrufbar. Über ein Automatikgetriebe mit sieben Gängen und den Allradantrieb 4Matic verfügen alle Modelle. Die günstigsten M-Klassen auf dem Gebrauchtmarkt fahren mit dem kleinen Selbstzünder, so kostet ein gebrauchter ML 280 CDI 4Matic 7G-Tronic mit 190 PS vom Baujahr 2005 (W164) nach Angaben der Schwacke-Liste durchschnittlich 9300 Euro. Allerdings müssen Interessenten davon ausgehen, dass das Auto bereits um die 250.000 Kilometer hinter sich hat.

Mercedes ML (W163)
M-Klassen erster Generaton leiden unter vielen Mängeln! © Mercedes
 

Gebrauchter ML (W 163) mit vielen Mängeln

Wer sich doch nach der ersten Generation umschauen und den Mercedes ML (W 163) als Gebrauchtwagen kaufen möchte, sollte mit teils immensen Qualitäts- und Verarbeitungsmängeln rechnen - ungewohnt für die Marke mit dem Stern. "Vorsicht vor der ersten M-Klasse", schreibt der "TÜV Report 2017". Interessenten sollten sich demnach über oft auftretende Mängel am Fahrwerk im Klaren sein. Elfjährige Exemplare leiden überdurchschnittlich oft unter gebrochenen Federn und ausgeschlagenen Spurstangen. Auch rostenden Bremsleitungen sind beim W 163 immer wieder ein Thema! Die größte Rückrufaktion wurde im Mai 2003 durchgeführt, als allein in Deutschland an 60.000 Exemplaren des Bauzeitraums Mai 1998 bis Dezember 2002 wegen Problemen mit der Hydraulik der Lenkung nachgebessert werden musste.

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