R134a vs. R1234yf: Kältemittel-Streit zwischen Mercedes und Frankreich Kältemittel-Streit wird heiß

08.07.2013

Der Streit um das neue Kältemittel R1234yf hat nun dafür gesorgt, dass einige Mercedes-Modelle in Frankreich nicht mehr verkauft werden dürfen

Der Kältemittel-Streit rund um das klimaschädliche R134a und die aus Sicht von Mercedes brandgefährliche Alternative R1234yf wirkt sich in Frankreich negativ auf die Verkaufszahlen des Stuttgarter Autobauers aus. Obwohl das bisher eingesetzte Kältemittel R134a laut EU-Recht bei Fahrzeugen mit einer Zertifizierung nach dem 1. Januar 2011 nicht mehr zulässug ist, hat das deutsche Kraftfahrtbundesamt keine Einwände gegenüber neueren Mercedes geltend gemacht und verweist dabei laut "Automobilwoche" auf den vorhandenen Ermessensspielraum.

 

R134a vs. R1234yf: Kältemittel-Streit zwischen Mercedes und Frankreich

Die KBA-Kollegen in Frankreich schätzen die Situation allerdings ganz anders ein und haben nun erwirkt, dass Mercedes A-Klasse, B-Klasse und SL in der Grande Nation derzeit nicht für den Straßenverkehr zugelassen werden können. Ob die Franzosen auf dieser Haltung beharren oder sich umstimmen lassen, bleibt abzuwarten – klar ist, dass die seit Januar geltende EU-Richtlinie die Verwendung von R134a faktisch verbietet.

Ebenso klar ist allerdings, dass fast alle neuen Autos weiterhin mit R134a ausgeliefert werden, weil fast alle Hersteller bei der Zertifizierung auf das Datum geachtet haben. Das neue Kältemittel R1234yf neigt zwar laut Opel und TÜV nicht zur Feuer-Gefahr, die Daimler bei hauseigenen Tests ermittelt hatte, erfordert aber den Einsatz anderer Klimaanlagen.

Benny Hiltscher

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