Mercedes G 500 (2015): Test Ein G bleibt ein G

19.08.2016

Trotz des neuen Motors hat der Mercedes G 500 seinen einzigartigen Charakter behalten. Dabei ist der Geländewagen flinker als er aussieht. Ein erster Test!

In Zeiten verschärfter Abgasnormen und Crashvorschriften geht es automobilen Dinos oftmals an den Kragen. Nur eine trotzt der Evolution: die Mercedes G-Klasse. In 36 Jahren vom Arbeitstier zum Lifestyle-Auto aufgestiegen, kämpft sie wacker gegen das Aussterben. Mit regelmäßigen Frischzellenkuren hebt Mercedes den G immer wieder über die Zulassungshürden, das neueste Update gibt es jetzt zu Preisen zwischen 89.922 Euro für den G 350 d und 282.209 Euro für den G 65 mit zwei neuen Motoren – größerer Navibildschirm und modernere Instrumente inklusive. Für Knauserer drückt der nun 245 PS starke V6-Diesel den Verbrauch auf 9,9 Liter und macht den 350 d zur sparsamsten G-Klasse aller Zeiten.

 

Mercedes G 500 als überraschend schnell

Ganz neu ist der V8-Benziner, den man vom Sportwagen AMG GT in den G 500 transplantierte – hier mit 422 PS. Zwar ist von der Dynamik aus dem GT nicht mehr ganz so viel zu spüren, wenn sich der Koloss mit 610 Newtonmeter dem Wind entgegen wirft. Doch für einen 2,5 Tonnen schweren Stahlschrank auf Rädern sind ein Sprintwert von 5,9 Sekunden sowie 210 km/h Spitzentempo beeindruckend. Und in einem Koloss fühlt sich das gleich ganz anders an als in einem Porsche.

Mehr zum Thema: Mercedes G-Klasse (2017)

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