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Autobahn-Mindestgeschwindigkeit: Wie langsam ist erlaubt?

Mindestens 60 km/h?

Viele gehen davon aus, auf der Autobahn gelte eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h. Doch ist das tatsächlich so? Und was gilt in Stau-Situationen?

Vielen Autofahrern ist aus der Fahrschulzeit eine Zahl im Gedächtnis hängen geblieben, wenn es um die Mindestgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen geht: 60 km/h. Doch liegen sie damit richtig? Nicht ganz. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass auf Autobahnen eine festgelegte Mindestgeschwindigkeit herrscht. Die Straßenverkehrsordnung schreibt lediglich vor, dass Autobahnen nur von Fahrzeugen benutzt werden dürfen, die baulich in der Lage sind, schneller als 60 km/h zu fahren.

Mehr zum Thema: Abkürzung über den Seitenstreifen?

Autobahn-Mindestgeschwindigkeit: Wie langsam ist erlaubt?

Das bedeutet jedoch nicht, dass man auch mit einem schnelleren Fahrzeug beliebig vor sich hinschleichen darf. Wer nämlich ohne triftigen Grund langsam fährt und dadurch andere Verkehrsteilnehmer behindert, verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung. Dort heißt es, die Geschwindigkeit muss so gewählt werden, dass sie sich dem Verkehrsfluss anpasst. In manchen Situationen kann ein geringes Tempo jedoch durchaus erforderlich sein: Bei starkem Regen, Glatteis oder Staus ist es notwendig, langsamer als 60 km/h zu fahren.

Ratgeber: Tempolimit nach Autobahn-Auffahrten