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Alfa Romeo Giulia 2016: Erlkönig am Nürburgring unterwegs

Giulia im Tarnkleid

Wie die meisten Frauen trägt auch die Alfa Romeo Giulia gerne Kleider – der neueste Trend sind offenbar schwarz-weiße Muster

Vor kaum mehr als zwei Wochen hat Alfa seinen neuen Hoffnungsträger aus dem Hut gezaubert und damit so manchen Beobachter überrascht – denn es gab zuvor kein einziges Erlkönig-Foto. Doch rechtzeitig vor dem für 2016 geplanten Marktstart der Alfa Romeo Giulia haben die Italiener mit der Testarbeit auf der Nürburgring Nordschleife begonnen, wovon unsere jüngsten Fotos zeugen.

Alfa Romeo Giulia 2016: Erlkönig am Nürburgring unterwegs

Wir haben einen stark getarnten Prototyp in der Eifel erwischt, der uns einen weiteren Eindruck von der schnellen Italienerin beschert. Gut erkennbar sind die ausgefeilten Aerodynamik-Elemente, wobei besonders die Front einen zweiten Blick verdient: Die Frontspoiler-Lippe verfügt über eine aktive Steuerung und kann so je nach Fahrsituation für mehr oder weniger Anpressdruck sorgen.

Am Heck sehen wir eine kräftig ausgeformte Spoiler-Lippe, die als Aufsatz der Kofferraum-Haube in das Gesamtdesign integriert ist. Die Heckschürze wird von einem riesigen Diffusor dominiert und beherbergt außerdem vier dicke Endrohre. Gemeinsam sorgen Spoiler und Diffusor für deutlich mehr Anpressdruck an der angetriebenen Hinterachse und verbessern so die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten deutlich.

Das ist angesicht der angekündigten Motorleistung von 510 PS auch nötig, denn die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Verde (QV) verspricht dramatische Fahrleistungen. Dank eines Leistungsgewichts von rund 3 Kilogramm pro PS hat der 3,0 Liter große V6-Biturbo leichtes Spiel und soll der heißen Giulia die Krone in der sportlichen Mittelklasse aufsetzen – wir sind gespannt und werden die gemeinsam mit Ferrari entwickelte Limousine schnellstmöglich mit Mercedes-AMG C 63, BMW M3 & Co. vergleichen.

Benny Hiltscher