Dodge Challenger SRT Demon: Preis/technische Daten SRT Demon kostet 84.995 US-Dollar

von Julian Islinger 30.06.2017

Der Dodge Challenger SRT Demon (2017) darf als letzter Wiederstand gegen den bei PS-Fans geächteten Downsizing-Trend verstanden werden. 852 PS und 1044 Newtonmeter aus einem Kompressor-V8 stemmen sich gegen die Trägheit der Massen. Preis: Der Demon kostet 84.995 US-Dollar.

Zwei Jahre nach dem Debüt der SRT-Reihe für Challenger und Charger wollen die Amerikaner mit dem Dodge Challenger SRT Demon nochmals einen draufsatteln. Und natürlich schluckt das schnellste Viertelmeilenauto mit Straßenzulassung Benzin, kein Hybrid-Firlefanz oder gar ein Minimotörchen mit Zigfach-Turbo. Die nackten Spezifikationen lesen sich wie die Formel einer blasphemischen Beschwörung: 852 PS, 1044 Newtonmeter, ein Sprint von 2,3 Sekunden auf 60 mph (96,56 km/h) und bis zu 1,8 g Beschleunigungskräfte, die dabei auf den todesmutigen, ja man muss schon fast "Piloten" sagen, wirken. Die Messlatte für andere Muscle Cars werden durch den Dodge Challenger SRT Demon (2017) zweifellos eine ganze Ecke nach oben verschoben. Den stärksten Achtzylinder im Sortiment haben sich Dodge natürlich einiges an Mühe kosten lassen. Zunächst wurde der 6,2-Liter-Kompressor-V8 umfangreich modifiziert und mit einer Zunahme des Volumens von 2,4 auf 2,7 Liter und der entsprechenden Anhebung des Ladedrucks auf die gewünschte Leistungsspitze hingezüchtet. Auch das Drehzahllimit des V8 wuchs von 6200 auf 6500/min und mit einem komplett neugestalteten Ansaugbereich und leistungsfähigeren Benzinpumpen ist das System nun zu einem enormen Sprint befähigt.

Dodge Challenger SRT Demon (2017) im Video:

 
 

Preis: Challenger SRT Demon fürt 84.995 US-Dollar

Wie ein Video der Premiere des Dodge Challenger SRT Demon (2017) zeigt, ist das auf ein flottes Abreißen der Viertelmeile hin konzipierte Power-Fahrzeug beim Raketenstart durchaus dazu fähig, beim Sporengeben dank Launch Control und Drehmomentwandler in der Achtgangautomatik mit den Vorderrädern abzuheben und anschließend in einem Sprint davonzuziehen, der an den Start einer Pinball-Kugel im Flipperautomaten erinnert. Wie Dodge verlauten ließ, soll der Demon die Viertelmeile in 9,65 Sekunden und mit einer erreichten Geschwindigkeit von 225 km/h meistern. Dabei müssen allerdings nicht nur die 315/40er-Dragster-Hinterreifen enorme Belastung aushalten. Um das im Vergleich zur Hellcat um gut 90 Kilo abgespeckte Muscle Car vor einer Überhitzung zu schützen, soll ein neu entwickelte Nachkühlsystem den Antrieb nach so brutalen Sprinteinsätzen in Kürze wieder auf normalverträgliche Temperaturen herunterkühlen.

Dodge Challenger SRT Demon (2017) bei Premiere (Video):

 
 

Challenger SRT Demon mit spektakulären 852 PS

Laut Dodge-CEO Timothy Kuniskis ist der Dodge Challenger SRT Demon (2017) für eine kleine Gruppe von Autoenthusiasten gebaut und konzipiert, die wissen, "dass ein Zehntel ein Auto und eine halbe Sekunde ihr Ruf ist." Deshalb soll er nur ein Modelljahr lang und in einer limitierten Stückzahl von 3300 Stück gebaut werden, wovon etwa 3000 Exemplare für den US-amerikanische und 300 für den kanadischen Markt bestimmt sind. Der Rest der Welt muss in die Röhre schauen, wenn Dodges neuer Dämon im Herbst seinen Marktstart feiert und die Challenger-Gemeinde mit vielen Details wie etwa dem Relief eines grinsenden Teufels auf der Motorblockabdeckung begeistert. Apropos Begeisterung: Jeder Käufer eines Dodge Challenger SRT Demon (2017) erhält zusätzlich zum Auto ein eintägiges Renntraining, um mit allen Leistungen des Demons vertraut zu werden.

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