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VW Käfer als Kunstvehikel des "Flower Power"

Automobile Hommage im Hippie-Look

VW Käfer im Hippie-Look: Ein 38 Jahre altes Modell erlebt dank Restaurierung seinen Zweiten Frühling und wird zur Hommage an einstige Musik-Größen

Man nehme eine große Portion Leidenschaft für Autos, füge künstlerisches Potenzial hinzu und lasse diesen Zutaten an einem alten VW Käfer freien Lauf.

Herausgekommen ist ein Kunstgemälde auf vier Rädern, dass der Heilbronner Familienvater Peter Böhringer und sein 18-jähriger Filius Marc mit gemeinschaftlicher Hingabe geschaffen haben (Termine 2012: Oldtimer und Youngtimer).

VW Käfer als Hommage an "Flower Power"-Generation

Gut zwei Jahre hat das Vater-Sohn-Gespann gebraucht, um aus dem in die Jahre gekommenen Nostalgie-Gefährt von 1974 einen Hingucker besonders für Musikliebhaber zu fabrizieren. Konterfeis von den Legenden der "Flower Power"-Ära zieren nun das Antlitz des wiedererstarkten Käfers:

Joe Cocker, John Lennon, Jim Morrison, Janis Joplin und Jimi Hendrix - sie alle hätten zu Lebzeiten wohl mächtig gestaunt über die Hommage aus dem Südwesten Deutschlands.

Zerlegt, zusammengefügt - und veredelt

Angefangen hat die Idee mit der Technikleidenschaft des Juniors. Dieser arbeitet hauptberuflich als Mechatroniker-Azubi bei Porsche und hat davon offenbar noch nicht genug, was ihn dazu verleitete, ein restaurierungsbedürftiges Fahrzeug für die eigene Garage zu suchen.

Als die Familie über Umwege auf den alten VW Käfer stieß, wurde das Gefährt gekauft, in der heimischen Werkstatt in seine Einzelteile zerlegt und schließlich mit Sandstrahler und Co. wieder auf Vordermann gebracht.

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Als der Wiederaufbau beendet war, durfte Vater Peter an der automobilen Ikone der Hippie-Ära Hand anlegen. Der Senior gestaltete in filigraner Kleinarbeit mit Pinsel und Acrylfarbe eine Hommage an die Musikgrößen vergangener Zeiten.

Über die Zukunft des 34 PS starken VW Käfers, der nun seinen Zweiten Frühling erlebt und auch auf Ausstellungen zum Einsatz kommt, ist sich die Familie Böhringer noch nicht im Klaren. Einem Verkauf des Schmuckstückes sei man nicht abgeneigt und schon jetzt kreisen die Gedanken um ein mögliches nächstes Kunstobjekt auf vier Rädern.
Patrick Freiwah