Citroën C3 Aircross (2017): Preis & Crashtest Picasso-Nachfolger C3 Aircross

von Thomas Geiger 09.11.2017
Inhalt
  1. Preis: Citroën C3 Aircross (2017) ab 15.290 Euro
  2. Die Motoren im Citroën C3 Aircross (2017)
  3. Crashtest-Ergebnis des C3 Aircross (2017)

Der Citroën C3 Aircross (2017) löst den C3 Picasso ab. Zu Preisen ab 15.290 Euro ist der Kleine für's Grobe ab sofort bestellbar und platziert sich zwischen seinen Konkurrenten Renault und Mazda. Im Crashtest schlägt er sich gut und sichert sich die Bestnote.

Auch Citroën wendet sich so langsam von der bemannten Raumfahrt ab und will mit dem C3 Aircross (2017) die Liebe zum Abenteuer entdecken. Zu Preisen ab 15.290 Euro wird aus dem Picasso der Citroën C3 Aircross, ein kleiner Geländewagen im Stil von Renault Captur oder Mazda CX-3, den Kunden ab sofort bestellen können. Dabei haben die Designer den C3 Aircross tatsächlich für Unterholz und Buckelpiste gewappnet: Nicht umsonst steht der Wagen auf seinen bis zu 17 Zoll großen Rädern zwei Zentimeter höher als der konventionelle C3, trägt wuchtige Plastikschilde an Front und Heck sowie dicke Schutzkanten um die Radhäuser. Doch wichtiger als der Matsch war den Kreativen die Mode. Wie sonst nur bei Mini Countryman oder Fiat 500X gibt es deshalb neben dem verspielten Design mit dem abgerundeten Quadrat als immer wiederkehrendem Stilelement unzählige Farbvarianten und Dekorelemente, aus denen sich bald 90 Kombinationen ergeben. Und da sind die fünf verschiedenen Themenwelten für den Innenraum des Citroën C3 Aircross (2017) noch gar nicht mitgerechnet. Ein Hauch der Kreativität eines Picasso haben die Franzosen so doch noch gerettet.

Citroën C3 Aircross im Video:

 
 

Preis: Citroën C3 Aircross (2017) ab 15.290 Euro

Während der Citroën C3 Aircross (2017) außen auf Pampa macht, bleibt es innen ein praktischer Pampers-Bomber. Auf 4,15 Metern Länge wollen die Franzosen mehr Platz bieten als die Konkurrenz und nicht weniger variabel sein als mit dem Vorgänger. Deshalb gibt es einen mit 2,40 Metern relativ großen Radstand und vor allem eine geteilte Rückbank, deren beiden Elemente man getrennt um bis zu 15 Zentimeter verschieben kann. So findet man einen individuellen Kompromiss zwischen Kniefreiheit und Kofferraumvolumen und kann das Gepäckabteil schrittweise von 410 auf bis zu 1289 Liter vergrößern. Und für den Kleinkram gibt es zahlreiche pfiffige Ablagen – vom Handschuhfach, in das auch 1,5-Liter-Flaschen passen bis zum Becherhalter im umklappbaren Mittelteil der Rücklehne. Dazu legen die Franzosen bei der Ausstattung nach und versprechen ein Dutzend Helfer, die das Leben an Bord leichter, sicherer und vor allem entspannter machen sollen – vom großen Panorama-Dach über das Head-Up-Display bis hin zu Assistenzsystemen wie dem Abstandsregeltempomat oder der Verkehrszeichenerkennung. Selbst an Pausen erinnert einen der neue Citroën C3 Aircross (2017), wenn man zwei Stunden ohne Unterbrechung über 70 Sachen gefahren ist.

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Die Motoren im Citroën C3 Aircross (2017)

So unkonventionell der Auftritt des Citroën C3 Aircross (2017), so vertraut ist sein Antrieb. Denn unter der Haube stecken die Drei- und Vierzylinder, die man schon vom C3 kennt. Bei den Benzinern sind das zunächst drei Motoren von 82 bis 130 PS und bei den Dieseln zwei Triebwerke mit 100 oder 120 PS. Wie so viele kleine Crossover muss auch der C3 Aircross beim Thema Allrad passen, trägt seiner neuen Bestimmung aber immerhin mit der ausgefuchsten Traktionselektronik GripControl Rechnung, die ihn abseits der Straße etwas weiter bringen soll. Für die Marke ist der C3 Aircross (2017) ein neues Konzept, für den Markt dagegen fast schon ein alter Bekannter. Denn auch, wenn es kein gemeinsames Blechteil gibt und Citroën den kleinen Kraxler geschickt individualisiert hat, steckt unter dem Piccasso für die Pampa die Plattform des Opel Crossland-X. Aber das bleibt ja in der Familie.

Citroën C3 Aircross (2017) im Crashtest
Der Citroën C3 Aircross (2017) schneidet im Crashtest mit Bestnote ab. © Euro NCAP
 

Crashtest-Ergebnis des C3 Aircross (2017)

Im Crashtest des Euro NCAP zeigt der Citroën C3 Aircross (2017), dass er die Passagiere im Falle eines Aufpralls gut schützen kann und erntet die Bestwertung mit fünf Sternen. Beim Schutz erwachsener Insassen erreicht der Aircross 85 Prozent der Punkte. Einzig Erwachsene auf dem Rücksitz hätten sich beim Heckaufprall ein schweres Schleudertrauma zugezogen. Auch Kinder sind in der Crashtest-Situation im Citroën C3 Aircross (2017) gut geschützt (82 Prozent). Abzüge gibt es, da nur i-Size und Isofix-Halterungen auf der Rückbank zur Verfügung stehen und ein integriertes Kinderrückhaltesystem fehlt. In Sachen Fußgängerschutz schneidet vor allem der Stoßfänger des Aircross vorbildlich ab. Dagegen besteht jedoch Verletzungsgefahr im unteren Bereich und an den Säulen der Windschutzscheibe (64 Prozent). Da der Notbrems-Assistent nicht serienmäßig vorgesehen ist, erreicht der Citroën C3 Aircross (2017) bei den Assistenzsystemen 60 Prozent.

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