BMW Active Tourer Outdoor 2013: Familien-Van auf Freizeit-Messe Serie in Sicht

11.07.2013

Seriennäher, farbiger und praktischer präsentiert BMW den kommenden Familien-Van Active Tourer auf der OutDoor 2013 in Friedrichshafen

Noch wird rund ein Jahr bis zum Marktstart des BMW Active Tourer vergehen, aber die Münchner liefern trotzdem schon einen etwas seriennäheren Ausblick auf ihren ersten Familien-Van. Anlässlich der Freizeit-Messe OutDoor in Friedrichshafen feiert das BMW Active Tourer Outdoor Concept seine Weltpremiere und auch wenn sein Äußeres zu großen Teilen schon vom ersten Active Tourer Concept bekannt ist, bekommt es durch die neue Lackierung in "Gold Race Orange" neuen Schwung.

 

BMW Active Tourer Outdoor 2013: Familien-Van auf Freizeit-Messe

Mit der Studie zeigt BMW aber nicht nur den ersten Van der Marke, sondern auch das erste Auto mit Frontantrieb und BMW-Logo. Ein quer eingebauter Turbo-Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum treibt dabei die Vorderräder an, wird im Fall des Concept Cars aber von einem Elektromotor an der Hinterachse unterstützt. Das Ergebnis dieser Kombination ist ein effizienter Plug-in-Hybrid-Antrieb, der seine Kraft an alle vier Räder verteilt.

Die im Ladeboden untergebrachte Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von mehr als 30 Kilometern, insgesamt steht dem Fahrer eine Systemleistung von über 190 PS zur Verfügung. Im EU-Zyklus kommt der Hybrid-Van dennoch auf einen Normverbrauch von 2,5 Liter und bleibt damit unter einem Wert von 60 Gramm CO2 pro Kilometer.

Eigentliches Highlight des neuen BMW Active Tourer Outdoor Concept ist aber der Innenraum, denn dieser wurde speziell auf die Besucher der Freizeit-Messe OutDoor zugeschnitten und soll die Vielseitigkeit des Vans erlebbar machen. Strapazierfähige und pflegeleichte Materialien sowie ein Trägersystem für zwei Fahrräder sollen den Van zum perfekten Wochenend-Begleiter machen.

Mit einer Länge von 4,35 Meter, 1,83 Meter Breite und 1,57 Meter Höhe spielt der BMW Active Tourer ungefähr in einer Liga mit VW Touran, Ford C-Max & Co., bleibt aber etwas flacher als die Konkurrenz. Neben dem tieferen Schwerpunkt soll auch die Fahrwerkstechnik dazu beitragen, dass der Bayer trotz Frontantrieb das Versprechen von der Freude am Fahren einlösen kann – ob das wirklich gelingen kann, wissen wir spätestens in einem Jahr.

Benny Hiltscher

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