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Neuer BMW 3er GT im Vergleichstest der Mittelklasse

Fließende Formen

Autos mit Fließheck sollen die Vorzüge von Kombi und Limousine vereinen. Mit dem neuen BMW 3er GT und dem Audi A5 Sportback ist das Konzept gerade aktueller denn je. Ford hält mit dem um mehrere tausend Euro günstigeren Mondeo dagegen

Als einer der ersten Hersteller besetzte BMW mit dem 5er Gran Turismo schon 2009 die Nische für komfortable, variable Oberklasselimousinen mit Heckklappe. Nun soll das gleiche Rezept mit dem 3er GT auch in der Mittelklasse funktionieren. Im ersten Vergleichstest trifft der Münchener auf den dynamischen Audi A5 Sportback und den ausgereiften Ford Mondeo. Um ihre Langstreckentauglichkeit zu untermauern, treten sie mit kräftigen wie sparsamen Dieselmotoren an.

Karosserie

Der neue BMW 3er GT lädt ein, sich chauffieren zu lassen, zumal er 20 Zentimeter länger ist als eine 3er Limousine und einen um zehn Zentimeter größeren Radstand hat. Das merkt man vor allem im Fond, wo der GT Platz im Überfluss bietet. Auch bei komplett nach hinten geschobenen Vordersitzen bleiben den Passagieren im Heck 23 Zentimeter Kniefreiheit. Maximal sind es 48 Zentimeter und damit zehn Zentimeter mehr als im aktuellen 7er BMW. Allerdings fällt die Kopffreiheit im 3er GT nicht ganz so groß aus wie im Ford. Noch stärker schränkt aber der Audi Großgewachsene auf den hinteren Sitzen ein. Positiv fällt der Mondeo auf, dessen großzügig geschnittener Innenraum vorn am meisten Bewegungsfreiheit offeriert.

Zudem punktet er bei aufrechter Rückbank mit dem größten Ladevolumen (540 Liter). Klappen die Sitze um, sticht ihn jedoch der 3er GT mit bis zu 1600 Litern aus. Zudem besitzt der Münchener als Einziger ab Werk einen ebenen Ladeboden und eine dreiteilige Rückbank inklusive Durchreiche. Bei Audi kostet die Durchladeeinrichtung mit Skisack 200 Euro Aufpreis, Ford hat sie nicht in der Preisliste. Dafür sorgt der serienmäßige Tempomat im Mondeo auf langen Etappen für Entspannung. BMW verlangt dafür 310 Euro, Audi 270 Euro. Zusätzlich unterstützen die Ingolstädter den Fahrer mit einem kostenlosen Müdigkeitswarner, für den Ford im Technologie-Paket – unter anderem mit Spurhalte- sowie Spurwechselassistent – 820 Euro verlangt. BMW bietet zwar keinen Müdigkeitswarner für den 3er Gran Turismo an, lässt aber ansonsten in der Aufpreisliste mit Einparkassistent, Head-up-Display, Kamera-Rundumsicht, Präventiver Crashsensorik oder einer Lenkradheizung kaum einen Wunsch offen. Im Gegensatz zur 3er Limousine wirkt der GT hochwertiger. Vor allem das Interieur überzeugt mit guter Qualität. Im Detail wirkt der Audi allerdings noch einen Tick hochwertiger. Der Ford kann da nicht ganz mithalten, unter anderem wegen seines kratzempfindlichen Hartplastiks in den Türen.

KarosserieMax. PunkteBMW 320d GTAudi A5 Sportback 2.0 TDIFord Mondeo 2.2 TDCi
Raumangebot vorn100787882
Raumangebot hinten100827380
Übersichtlichkeit70363437
Bedienung/ Funktion100888683
Kofferraumvolumen100544554
Variabilität100362421
Zuladung/ Anhängelast80323543
Sicherheit150908773
Qualität/ Verarbeitung200180182177
Kapitelbewertung1000676644650
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

BMW 320d GT

PS/KW 184/135

0-100 km/h in 7.50s

Hinterrad, 8-Stufen-Automatik

Spitze 226 km/h

Preis 44.410,00 €

Audi A5 Sportback 2.0 TDI

PS/KW 177/130

0-100 km/h in 8.50s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 228 km/h

Preis 38.135,00 €

Ford Mondeo 2.2 TDCi

PS/KW 200/147

0-100 km/h in 8.60s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 230 km/h

Preis 33.945,00 €