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Audi Q5, BMW X3 und VW Tiguan im Vergleichstest

Audi Q5 2.0 TDI quattro, BMW X3 xDrive20d und VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion

Fahrkomfort

Während die Testwagen aus Wolfsburg und München über adaptive Dampfer verfügen (VW: 1.055 Euro, BMW: 1.100 Euro), verzichtet der Audi auf diese 1.100 Euro teure Option. Diesen Nachteil kann der Q5 mit seiner 17 Zoll großen Standardbereifung teilweise kompensieren. So schluckt das straffe, aber harmonisch abgestimmte Fahrwerk die meisten Unebenheiten, die Hinterachse wirkt mitunter allerdings etwas stößig.

Die Feder-Dämpfer-Einheiten des X3 warten im leeren wie im beladenen Zustand mit dem feinfühligsten Ansprechverhalten auf. Allerdings neigt auch bei diesem BMW-Modell die Hinterachse bei Ausnutzung der maximalen Zuladung auf heftigen Bodenwellen zum Durchschlagen. Im anwählbaren Sport-Modus wird die Karosseriebewegung besser unterdrückt und ein Durchschlagen weitgehend verhindert.

Die gelungenste Abstimmung findet sich im VW, dessen Federelemente sensibel ansprechen und selbst grobe Fahrbahnunebenheiten gekonnt filtern. Da der Tiguan zudem mess- wie hörbar mit dem besten Geräuschkomfort punktet, kann er dieses Kapitel knapp vor dem X3 für sich entscheiden. Der Sitzkomfort im Fond des BMW leidet unter der tiefen Bank, die eine stark angewinkelte Beinhaltung mit sich bringt und wohl der ebenen Ladefläche geschuldet ist.

FahrkomfortMax. PunkteBMW X3 xDrive20dAudi Q5 2.0 TDI quattroVW Tiguan 2.0 TDI 4Motion
Sitzkomfort vorn150125128122
Sitzkomfort hinten100677270
Ergonomie150140133138
Innengeräusche50312935
Geräuscheindruck100696971
Klimatisierung50384034
Federung leer200142135140
Federung beladen200135132140
Kapitelbewertung1000747738750
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Motor & Getriebe

Alle drei Kandidaten haben einen Vierzylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung unter der Haube, Audi und VW sogar fast den gleichen mit 170 PS. So ergeben sich für den Q5 und den Tiguan ähnliche Fahrleistungswerte. Der BMW mit 184 PS hat dagegen bei der Beschleunigung und bei der Höchstgeschwindigkeit die Nase vorn.

Während der Ingolstädter aus seiner insgesamt recht kurz abgestimmten Übersetzung zusätzliches Temperament und eine bessere Elastizität holt, leidet der TDI im Wolfsburger unter einer merklichen Anfahrschwäche sowie den länger übersetzten Gängen fünf und sechs. Die harmonischste Antriebseinheit bietet der sehr kultivierte BMW-Diesel mit seinem knackigen und perfekt gestuften Sechsganggetriebe.

Auch beim Verbrauch kann sich der X3 gut in Szene setzen. Er verbrennt – wie der Q5 – nur acht Liter pro 100 Kilometer. Trotz des geringeren Leergewichts braucht der Tiguan im Test zwei Zehntelliter mehr pro 100 Kilometer. Q5 und X3 setzen ihrerseits auf Start- Stopp-Systeme sowie ein intelligentes Batterie-Lademanagement – offensichtlich mit Erfolg.

Motor und getriebeMax. PunkteBMW X3 xDrive20dAudi Q5 2.0 TDI quattroVW Tiguan 2.0 TDI 4Motion
Beschleunigung150113110110
Elastizität100747673
Höchstgeschwindigkeit150605654
Getriebeabstufung100777370
Kraftentfaltung50413736
Laufkultur100706868
Verbrauch325230230226
Reichweite25161815
Kapitelbewertung1000681668652
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

BMW X3 xDrive20d

PS/KW 184/135

0-100 km/h in 8.40s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell

Spitze 210 km/h

Preis 39.100,00 €

Audi Q5 2.0 TDI quattro

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 8.90s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell

Spitze 204 km/h

Preis 39.400,00 €

VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 8.90s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell

Spitze 201 km/h

Preis 31.950,00 €