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Cadillac "Beast" (2017): US-Präsident Donald Trump

Beast für Obama-Nachfolger Trump

Ebenso mächtig wie die USA kommen auch seine Staatslimousinen daher. Das neue "Beast" (2017) wird an den Cadillac CT6 erinnern und mit armdickem Glas wie Panzerung den künftigen US-Präsidenten Trump schützen.

Der frisch gewählte und künftige US-Präsident Donald Trump zieht zeitgleich mit der neuen US-Staatslimousine "The Beast" im Weißen Haus ein. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, soll die Entwicklung des neuen Präsidentenautos – offizieller Name Presidential State Car – kurz vor ihrer Vollendung stehen. Im Datenblatt stehen neun Tonnen Gewicht, 20 Zentimeter starke Panzerung und Kosten je Stück von 1,5 Millionen US-Dollar. Ein Bild vom neun Tonnen schweren "The Beast"-Prototypen zeigt, wie die neue "Limo One" aussehend wird: An der Front erinnert die US-Staatslimousine an den Cadillac CT6, die neue Cadillac-Luxuslimousine. Hinten dagegen hat das neue "The Beast" mehr vom Escalade. Doch wie auch schon der Vorgänger wird sich auch diese US-Staatslimousine kaum im Portfolio von Cadillac einordnen lassen. Kein Wunder, ist das Präsidentenauto doch ein Spezialfahrzeug, dessen Entwicklung sich das Weiße Haus mutmaßlich 15 Millionen US-Dollar kosten ließ. Obendrauf kommen die Kosten für insgesamt zwölf Stück neue US-Staatslimousinen, die das Weiße Haus für strategische Punkte weltweit geordert haben soll. Mehr zum Thema: So fährt sich der Cadillac CT6

Bildergalerie starten: Staatslimousine für US-Präsident Trump

US-Staatslimousine im Film "White House Down" (Video):

Cadillac-Limousine "The Beast" für Donald Trump

Auch wenn die Fakten der Geheimhaltung des Secret Service unterliegen, sind einige Details zum alten "Beast" bekannt geworden. So baut die auslaufende US-Staatslimousine auf einer Heavy-Duty-Plattform des Chevrolet Kodiak. Mit Allradantrieb, Reifen mit Notlaufeigenschaften und leistungsstarkem V8 ist die US-Staatslimousine für eine schnelle Flucht gewappnet. Schuss- und bombensichere Karosserie mit 127 Millimeter dickem Karbon und Titan sowie armdicken Scheiben schützen den US-Präsidenten sogar vor Angriffen mit der Panzerfaust. Die Panzerung wiegt derart schwer, dass die Tür der US-Staatslimousine ähnlich schwer wie die eines Boing 747 ist. Für den Fall eines Giftgasangriffs gibt es eine eigene Sauerstoffversorgung, für schwerwiegende Verletzungen des US-Präsidenten Blutvorräte. Diese und weitere Sicherheitsausstattungen, wie etwa ein Nachtsichtgerät, GPS-Tracking und Sateliten-Kommunikation, dürften sich auch in der neuen US-Staatslimousine "The Beast" wiederfinden. Nur das in ihm nicht mehr Barack Obama, sondern der frisch gewählte Donald Trump (Republikaner) Platz nehmen wird! Mehr zum Thema: Stahl und Keramik zum Schutz des US-Präsidenten

Mehr zum Thema: Obama mit "The Beast" 2013 in Deutschland

Alexander Koch