Übersicht

VW-Neuheiten bis 2027: Alle kommenden Modelle im Überblick

Volkswagen besinnt sich auf die zentralen Markenwerte und bringt bis 2027 zwei vergleichsweise günstige Elektro-Einstiegsmodelle auf den Markt. Was darüber hinaus bei VW ansteht, zeigen wir hier!

(1/11)
Eine Collage zeigt vier Modellneuheiten von VW.
Der VW-Konzern zündet die nächste Stufe bei der E-Mobilität – und bringt bis 2027 unter anderem zwei vergleichsweise günstige Einstiegsmodelle. Das und mehr zeigen wir in der Bildergalerie! Foto: VW, SH Proshots / Collage: AUTO ZEITUNG
Die Studie VW ID. Every1 fahrend von schräg vorne fotografiert.
Die im März 2025 vorgestellte Studie ID. Every1 ist nicht nur der dringend benötigte Nachfolger des 2023 eingestellten VW E-Up, sondern öffnet der Marke mit einem anvisierten Zielpreis von 20.000 Euro das Tor für eine Kundschaft, die man zuletzt nicht mehr bedienen konnte. Der aktuellen Namenslogik zufolge dürfte er ID. Up heißen. Foto: VW
Der VW ID. Polo steht vor einem Haus, von vorne rechts fotografiert.
Der im April 2026 enthüllte VW ID. Polo läutet bei der Nomenklatur eine Wende ein. VW ordnet seine neuen Elektroautos erkennbar bestehenden Baureihen zu. Der Marktstart erfolgt im Herbst. Foto: VW
Der VW ID. Polo GTI steht in Studioumgebung, von vorne links fotografiert.
VW führt auch nicht die GTX-Bezeichnung für sportliche E-Autos fort, sondern setzt künftig auf GTI-Ableger. Auch hier macht der ID. Polo GTI mit 166 kW (226 PS) und elektronischem Sperrdifferential den Auftakt. Foto: VW
Die Studie zum VW ID. Cross fotografiert von schräg vorne.
Flankiert wird der VW ID. Polo von einem SUV-Ableger namens VW ID. Cross, also einem elektrischen VW T-Cross. Foto: VW
Der VW ID.3 Neo steht vor einer Beton-Fassade, von vorne rechts fotografiert.
Im April 2026 zog VW das Tuch vom ID.3 Neo, einem umfassenden zweiten Facelift des kompakten Elektrikers. Er bringt neben einem neuen Beinamen unter anderem effizientere Antriebe, ein modernisiertes Design und physischen Tasten mit. Foto: VW
Eine Computer-Illustration zeigt den VW ID.Tiguan von schräg vorne.
Der VW ID.4 wird umfangreich überarbeitet. Die Modellpflege könnte derart weitreichend sein, dass er Medienberichten zufolge in ID. Tiguan umbenannt wird. Unsere Computer-Illustration zeigt, wie er aussehen könnte.  Foto: AUTO ZEITUNG (KI-generiert)
Das VW Caddy Facelift (2026) stehend von schräg vorne fotografiert – links die Pkw- und rechts die Nutzfahrzeugvariante.
Auch der VW Caddy kommt in den Genuss einer Modellpflege. Eine überarbeitete Front, mutmaßlich ein neues Infotainmentsystem und womöglich eine neue Topmotorisierung könnten Teil des Facelifts sein. Foto: VW Nutzfahrzeuge
Das VW Multivan Facelift (2026) fährt als Erlkönig auf einer verschneiten Straße, von vorne rechts fotografiert.
Der VW Multivan T7 erhält vermutlich noch 2026 ein erstes Facelift. Die Front des Erlkönigs ist so foliert, dass sie wie die des Vorgängers aussieht, wird aber ein neues Design erhalten. Eine Erlkönigsichtung des California spricht dafür, dass auch die Camping-Variante eine Modellpflege bekommt. Foto: SH Proshots
Blick von schräg vorne auf den fahrenden Erlkönig des VW T-Roc R (2027).
Gerüchten zufolge soll es der VW T-Roc mit einem Mildhybrid-System auf 333 PS (245 kW) bringen. Ein Debüt wirkt ab der zweiten Jahreshälfte 2026 realistisch, als Einstiegspreis circa 55.000 Euro. Foto: SH Proshots
Eine Computer-Illustration zeigt den VW Tiguan R von schräg vorne.
In einem Interview mit der australischen "Car Expert" ließ VW-Marketingchef Pedro Martinez Diaz durchklingen, dass ein VW Tiguan R nicht abgeschrieben ist (hier als Computer-Illustration). Auch bei ihm wäre die Verwendung eines mildhybridisierten 2,0-l-Turbo-Vierzylinders mit 333 PS naheliegend.  Foto: AUTO ZEITUNG (KI-generiert)

2026 und 2027 dürfen in der VW-Logik durchaus als entscheidende Jahre gelten, zündet der Konzern doch dann nicht nur in der Kernmarke die nächste Stufe bei der E-Mobilität – siehe Cupra Raval und Skoda Epiq. Während viele andere Autobauer bereits elektrische Einstiegsmodelle auf den Markt gebracht haben, glänzte Volkswagen hier bislang durch Abwesenheit. Das ändert sich mit dem VW ID. Polo – 2023 noch als VW ID.2all angekündigt und im April 2026 endlich mit bewährtem Namen enthüllt.

Dieser rundet nicht nur das Elektro-Portfolio der Marke (vorerst) zu einem Preis von rund 25.000 Euro nach unten ab – übrigens flankiert von einer SUV-Variante namens VW ID. Cross –, sondern läutet auch bei der Nomenklatur eine Wende ein. VW ordnet seine neuen Elektroautos erkennbar bestehenden Baureihen zu. Die Marke führt auch nicht die GTX-Bezeichnung für sportliche E-Autos fort, sondern setzt künftig auf GTI-Ableger, etwa einen ID. Polo GTI und einen ID.3 GTI.

Der VW ID. Polo im Video

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Von ID.1 bis VW T-Roc R – alle VW-Neuheiten bis 2027

Beim Stichwort Nomenklatur wären wir beim VW ID.4, denn das große Kompakt-SUV wird 2026 umfangreich überarbeitet. Die Modellpflege scheint derart weitreichend sein, dass Medienberichten zufolge eine Umbenennung in ID. Tiguan ansteht. Übrigens wurde mit dem ID.3 Neo bereits ein umfassendes Facelift samt neuem Namenszusatz vorgestellt, auch VW ID. Buzz sowie Multivan und Caddy sollen noch von Updates profitieren.

Kehren wir nun aber zurück zu den elektrischen Einstiegsmodellen: Die im März 2025 vorgestellte Studie ID. Every1 ist nicht nur der dringend benötigte Nachfolger des 2023 eingestellten VW E-Up, sondern öffnet der Marke mit einem anvisierten Zielpreis von 20.000 Euro das Tor für eine Kundschaft, die man zuletzt nicht mehr bedienen konnte.

Zwar nicht am anderen Ende des Spektrums, aber doch deutlich hochpreisiger unterwegs ist der für 2026 angekündigte VW T-Roc R. Gerüchten zufolge soll es das SUV auf die 333 PS (245 kW) des Golf R bringen. Ein Debüt wirkt ab der zweiten Jahreshälfte 2026 realistisch, als Einstiegspreis circa 55.000 Euro.

Und wo wir gerade bei "R" sind: In einem Interview mit der australischen "Car Expert" ließ VW-Marketingchef Pedro Martinez Diaz durchklingen, dass ein VW Tiguan R nicht abgeschrieben ist. Auch bei ihm wäre die Verwendung eines mildhybridisierten 2,0-l-Turbo-Vierzylinders mit 333 PS naheliegend. Der Fokus aber, das zeigen die Neuheiten für 2026 und 2027, liegt bei VW eindeutig auf bezahlbaren Modellen.