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Audi RS 4 (2017): Neue Fotos

Nächster RS 4 mit V6-Biturbo

Erste Fotos zeigen den nächsten Audi RS 4 Avant (2017) bei Testfahrten im Umfeld der Nürburgring Nordschleife. Der Power-Kombi kommt mit V6-Biturbo und Allradantrieb.

Auf der Suche nach der finalen Abstimmung muss sich der neue Audi RS 4 (2017) in diesen Tagen der denkbar härtesten Prüfung stellen. Aktuelle Erlkönig-Fotos zeigen den Power-Kombi in unmittelbarer Nürburgring-Nähe und bestätigen, dass sich die Ingolstädter ab sofort dem Feintuning von Fahrwerk und Antriebsstrang widmen. Der Prototyp des RS 4 (2017) verrät sich nicht nur mit seiner von großen Lufteinlässen dominierten Frontpartie und den zwei armdicken Endrohren am Heck, auch die Bremsanlage und die bei genauerem Hinsehen ein paar Zentimeter ausgestellten Radhäuser sind klare Indizien für das Topmodell RS 4 (2017). Hinter den Felgen steckt eine Bremsanlage, die zumindest an der Vorderachse schon beim ersten Hinsehen Eindruck hinterlässt: Die gelochten Scheiben sind üppig dimensioniert und machen zumindest optisch den Eindruck, den neuen Audi RS 4 Avant (2017) auch auf der Rennstrecke dauerhaft bremsen zu können. Ob es sich wirklich schon um die Serien-Bremsanlage handelt, darf nach einem Blick auf die relativ kleinen Scheiben an der Hinterachse allerdings bezweifelt werden.

Bildergalerie starten: Audi RS 4 (2017)

Sportliche Audi-Modellpalette im Video:

 

Nächster Audi RS 4 (2017) kommt mit V6-Biturbo

Regelmäßige Arbeit bekommt die Bremse des neuen Audi RS 4 (2017) nicht länger von einem V8-Saugmotor, sondern von einem völlig neu entwickelten und deutlich sparsameren V6-Biturbo. Rund 500 PS soll der Sechszylinder aus seinen drei Liter Hubraum schöpfen und natürlich an alle vier Räder verteilen. Die Kraftverteilung erfolgt serienmäßig betont hecklastig: Schon der normale A4 schickt für gewöhnlich 60 Prozent der Kraft an die Hinterräder, das verspricht ein sehr agiles Fahrverhalten bei quattro-typischer Traktion. Beim neuen Audi RS 4 Avant (2017) dürfen wir außerdem mit der Torque Vectoring-Technologie rechnen, die für eine optimale Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern sorgt und so das Herausbeschleunigen aus Kurven unterstützt. Dass der Mittelklasse-Sportler bei aller Dynamik auch mit rund 1.500 Litern Laderaum punktet und sich somit auch für den Alltag eignet, versteht sich für Kenner der alltagstauglichen Audi RS-Modelle von selbst. Der beim RS 4-Erlkönig montierte Giterrohr-Käfig wird bei der späteren Serie keine Option sein, bringt den Testfahrern bei ihren Ausflügen in den fahrdynamischen Grenzbereich aber zusätzliche Sicherheit.

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Benny Hiltscher