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Jeep Grand Cherokee SRT (2016): Fahrbericht

So fährt der Cherokee SRT

Der Jeep Grand Cherokee (2016) kultiviert gekonnt den "American Way of Drive". Mit wütendem V8-Stakkato bollert das SUV durch die Prärie. Erster Fahrbericht!

Ein 6,4-Liter-V8 mit 468 PS in einem kernigen SUV wirken heutzutage wie ein Fels in der Brandung der Zeitgeistströmung. Und warum das so ist, wird schon  gleich nach dem Einsteigen in den neuen Jeep Grand Cherokee SRT klar: Da sind die gut konturierten Ledersitze, die sich mit ihren üppigen Dimensionen auch perfekt im Wohnzimmer einer texanischen Ranch machen würden, und der gute Überblick über das Verkehrsgeschehen. Das SRT-Logo im Lenkrad weist darauf hin, dass man am Steuer des stärksten Modells der Grand Cherokee-Baureihe sitzt und weckt die Vorfreude auf das, was nach dem Druck auf den Startknopf passiert. Denn dann geht der Achtender mit den hemisphärischen Brennräumen mit selbstbewusst-kernigem V8-Timbre in Warteposition. Den Wählhebel der Achtstufen-Automatik auf D gezogen, und schon rollt der 2,4-Tonnen-Jeep entspannt Richtung Horizont. Dabei kann der Fahrer des Jeep Grand Cherokee SRT jederzeit aus dem Vollen schöpfen. Dieser "American Way of Drive" hat definitiv etwas reizvoll 
Beruhigendes.

Bildergalerie: Jeep Grand Cherokee SRT

Jeep Grand Cherokee Facelift im Video:

 

Der Jeep Grand Cherokee SRT mit wütendem V8-Stakkato

Doch der Allrad-Hammer will auch anders – und zwar bei durchgetretenem Gaspedal die Muskeln spannen und mit prägnantem V8-Stakkato davonstürmen, dass es eine Freude ist. In nur 5,0 Sekunden sollen die 
468 Pferde den Jeep Grand Cherokee SRT auf 100 km/h ziehen, und erst bei SUV-untypischen 257 km/h ist Schluss. Verschiedene Fahrprogramme re-geln Gasannahme, Eingriffsschwelle von Traktionskontrolle, ESP, Schalt- und Dämpfer-
kennlinien sowie die Drehmomentverteilung des Allradantriebs und lassen den Jeep Grand Cherokee SRT so 
auch bei beherzter Gangart ausgesprochen 
dynamisch agieren. Sein Gewicht kann der Ami dann allerdings ebenso wenig verhehlen wie die 
Tatsache, dass der Verbrauch jetzt mächtig steigt. Dafür versöhnt der Grand Cherokee SRT mit Top-Verarbeitung und reichhaltiger Ausstattung. Der Preis für die Eintrittskarte zu 
dieser Roadshow? 83.900 Euro.

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Elmar Siepen
Fazit

Der Jeep Cherokee SRT ist zweifelsohne ein beeindruckendes automobiles Statement. Seine Faszination bezieht er aus kultiviertem Überfluss. Das macht den Umgang mit ihm so entspannt, auch wenn er bei Bedarf SUV-untypisch sehr dynamisch sein kann.