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BMW ActiveHybrid 3 2012: Hybrid-3er im Fahrbericht

Hochspannnung

Der BMW 3er Hybrid mit 340 PS Systemleistung probiert den Spagat zwischen Elektrosparer und Sportler

Der erste 3er Hybrid will beides sein: Umweltfreund und Sportler. Prinzipiell hat er dafür gute Gene: Er nutzt 1:1 die Technik des 5er Hybrids, ist aber 200 kg leichter, das macht den Antrieb klar effektiver. Bausteine: der 306 PS starke Dreiliter-Sechszylinderturbo des Hauses und ein 55-PS-E-Motor von ZF Sachs, der sich statt des Wandlers scheibenförmig im Gehäuse der Achtstufen-Automatik versteckt.

Gekoppelte Systemleistung: 340 PS. Nur 5,3 s bis Tempo 100 und 250 km/h Spitze. Hammerwerte, dennoch soll der Verbrauch bei nur 5,3 Liter Super liegen, und rein elektrisch soll es mit der Lithium-Ionen-Batterie (nutzbar: 675 kWh) bis zu vier Kilometer weit gehen. Die Elektro-Benziner-Übergänge sind kaum zu spüren, geht der Fuß vom Gas, „segelt“ der dann vom Motor getrennte BMW ActiveHybrid 3 frei dahin.

Dennoch ist der Spagat kitzelig, zeigt die Praxis. Auf der Landstraße kamen wir (ohne Klimaanlage) bei betont ruhiger Fahrt trotzdem noch auf 7,5 Liter. Umgekehrt geht’s super: Bei Autobahnvollgas addiert der E-Motor 210 Nm feine Extrapower, da wird der Hybrid wie vom Gummiband gezogen echt zur Sportskanone.

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Aber die Verbrauchsanzeige schnellt zur 20-Liter-Marke. Gut: Die 135 kg Mehrgewicht zum 335i fallen kaum auf, die Hecklage der Batterie bringt eine spürbar ideale Achslastverteilung (49,8 : 50,2). Rein elektrisch fuhren wir übrigens 3,5 km weit – mit konstant 40 km/h. Ergo: Der Hybrid ist ein grün gehauchter Spaßmacher, sparen aber kann jeder Diesel besser.