Aston Martin DB11 (2016): Preis (Update!) Aston Martin DB11 mit V8 von AMG

von Lena Reuß 16.10.2017

Der neue Aston Martin DB11 (2016) erweitert sein Motorenangebot um einen Vierliter-V8, der von niemand geringerem als AMG beigesteuert wird. Damit sinkt der Preis auf 184.000 Euro.

Nach seinem Marktstart vor rund einem Jahr gibt es für den Aston Martin DB11 (2016) jetzt etwas Neues unter der Haube. Und zwar gesellt sich zum Preis ab 184.000 Euro jetzt ein neuer Vierliter-V8 zum bisherigen V12-Biturbo. Das Treibwerk ist dabei nicht gänzlich unbekannt, denn es kommt bereits zum Einsatz und zwar in Sportwagen wie dem Mercedes-AMG C 63 S. Das neue Triebwerk der Briten stammt aus Affalterbach. Und dabei muss sich der neue V8 mit seinen 510 PS und 675 Newtonmetern gar nicht vor dem Zwölfzylider-Biest der Briten verstecken, denn beim Sprint auf Tempo 100 (4,0 Sekunden) ist der DB11 mit V8 nur eine Zehntelsekunde langsamer. Die Beschleunigung des Aston Martin DB11 (2016) endet damit erst bei 301 km/h – also 21 km/h weniger, als in der V12-Variante. Wobei die Geschwindigkeit in diesen Höhen dann wohl eher als Formsache zu betrachten ist.

Fahrbericht Aston Martin DB11
Neuer Aston Martin DB11: Erste Testfahrt (Update!)  

So fährt der Aston mit AMG-V8

Aston MArtin DB11 (2016) im Video:

 
 

Preis: Aston DB11 mit AMG-V8 ab 184.000 Euro

Die Form gewahrt wird natürlich auch in Sachen Preis, denn der Aston Martin DB11 (2016) mit V12 startet erst bei 204.900 Euro. Der V12-Biturbo mit 5,2 Litern Hubraum ist eine Neukonstruktion, leistet 608 PS sowie 700 Newtonmeter maximales Drehmoment und bringt seine Kraft über eine neue Achtgang-Automatik von ZF auf die Straße. Damit kachelt der Aston Martin DB11 in nur 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Top-Speed von satten 322 km/h. Im Downsizing-Zeitalter verhelfen das Start-Stopp-System und die Zylinderabschaltung dem Aston Martin DB11 (2016) zu einem halbwegs moderaten Verbrauch von 11,4 Litern im Schnitt. Wer den Spartrip aber hinter sich und den Aston Martin so richtig knallen lassen möchte, kann den Fahrmodus von GT auf Sport oder Sport Plus umstellen. So ändert sich das gesamte Verhalten des V12. Die Schaltvorgänge, Lenkung und Dämpfer werden zackiger, die Fahrassistenten nehmen sich mehr zurück.

 

Kooperation auch bei Infotainment des DB11

Der Aston Martin DB11 (2016) ist der Nachfolger für den DB9. Auf den 4,74 Meter langen, 1,94 Meter breiten und 1,28 Meter hohen oder vielmehr flachen Aston Martin DB11 sind die Sportwagenbauer besonders stolz. Der 2+2-Sitzer basiert nämlich auf einer neu konstruierten Aluminium-Plattform und ist damit 240 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Und auch sonst ist einiges neu am DB11. Denn dank einer Kooperation mit Mercedes, stammt von den Schwaben neben dem neuen V8 auch der Löwenteil des Infotainment. Dazu gehören auch der 12 Zoll große Tacho und der 8-Zoll-Bildschirm in der Mittelkonsole. Letzterer wird über den Comand-Controller von Mercedes gesteuert. Selbst die gepolsterte Handauflagefläche ist aus Mercedes-Modellen bekannt. Durch die schwäbische Technikspritze kann der Aston Martin DB11 (2016) nun iPod- wie iPhone koppeln, auch via USB und Bluetooth Daten verwerten und per DAB ortsfremde Radiosender empfangen. Ein weiteres Gimmick ist die 360-Grad-Ansicht zum Einparken. Werfen wir in diesem Zusammenhang einen Blick auf die Karosse des Aston Martin DB11: Sie ist zwar modern und scharf gezeichnet, aber vorne wie hinten dennoch klar als Aston Martin zu erkennen. Eine weitere Neuerung stellen die Air-Blades auf der C-Säule des DB11 dar. Sie übernehmen durch die gezielte Luftführung die Aufgabe eines feststehenden Spoilers. Zur Unterstützung aber gibt es dennoch einen kleinen, automatisch bei 145 km/h ausfahrenden Heckspoiler in der Kofferraumklappe. Auffällig sind zu dem die in Schwarz oder Silber abgesetzten Dachsäulen und die zeitgemäßen LED-Scheinwerfer an der Front des Aston Martin DB11.

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