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Nissan Pixo, Suzuki Alto und Toyota Aygo im Vergleichstest

Nissan Pixo, Suzuki Alto und Toyota Aygo

Fahrkomfort

In Nissan und Suzuki reist es sich in der Summe wesentlich bequemer als im Toyota. Das liegt zum einen am hohen Schalldruckpegel im Aygo sowie am schlechteren Geräuscheindruck, der unter anderem durch auffälligere Abrollgeräusche geprägt ist. Auch der Sitzkomfort des Toyota fällt vorn nicht gerade üppig aus, was auf die mangelnde Schenkelauflage und die wenig konturierten Polster zurückzuführen ist. Im Fond verbucht er jedoch einen Vorteil: Hier müssen Passagiere nämlich nicht mit angewinkelten Beinen sitzen wie auf den Rückbänken der Konkurrenten.

Aus ergonomischer Sicht bewiesen die Toyota-Ingenieure Sinn für die Praxis, denn der Aygo besitzt als einziger einen Druckknopf an der Heckklappe. Die Heckklappen der beiden anderen lassen sich unpraktischerweise nur mit dem Zündschlüssel oder per Hebel im Fahrerfußraum entriegeln. 

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Der Umgang mit schechten Straßen bereitet Pixo und Alto weit weniger Mühe als dem Aygo. Zwar federt der Toyota sensibel an, er tendiert aber auf kurz aufeinanderfolgenden Schlaglöchern zum Stuckern. Größere Straßenschäden werden von heftigen Ausfederbewegungen und gelegentlichem Fahrwerkspoltern begleitet. Da wirken die „indischen“ Japaner wesentlich ausgereifter. Zwar sprechen deren Federelemente nicht immer so feinfühlig an wie die des Aygo, sie überzeugen summa summarum aber mit besserer Dämpfung. Auch legen Pixo und Alto weit weniger Karosseriebewegungen an den Tag.

FahrkomfortMax. PunkteNissan Pixo 1.0Suzuki Alto 1.0Toyota Aygo 1.0
Sitzkomfort vorn150757570
Sitzkomfort hinten100323234
Ergonomie150737475
Innengeräusche50252919
Geräuscheindruck100444439
Klimatisierung50131312
Federung leer200969585
Federung beladen200919080
Kapitelbewertung1000449452414
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Motor & Getriebe

Obwohl mit nur einem Liter Hubraum und relativ geringer Leistung gesegnet, wirken die Motoren sehr drehfreudig und treiben die Leichtgewichte (leer zwischen 830 und 850 Kilogramm schwer) zügig voran. Der besonders agile Toyota knackt die 100-km/h-Marke bereits nach 12,4 Sekunden. Der Suzuki benötigt für diese Disziplin 12,8 Sekunden, der Nissan – obwohl mit baugleichem Motor ausgerüstet – sogar derer 14,5. In der Elastizität deklassiert der Suzuki beide Klein-Konkurrenten.

Zwar sind die gemessenen Fahrleistungen nicht gerade sportwagenverdächtig, dank des kernigen Dreizylinder-Sounds ist aber die gefühlte Beschleunigung stets größer als die tatsächliche und lässt beim innerstädtischen Ampelsprint kaum den Wunsch nach mehr Leistung aufkommen. Selbst auf der Autobahn ist zügiges Mitschwimmen im Verkehr möglich, sodass man sich fragt, ob weniger nicht manchmal mehr ist. 

Die Kraftübertragung erfolgt bei allen dreien über Fünfganggetriebe, die Nissan- und Toyota-Schaltboxen wirken aber hakeliger als die des Suzuki-Testwagens.

Mit Testverbräuchen zwischen 5,2 (Toyota) und 5,6 Liter Super (Suzuki) liegen zwar alle über den Werksangaben, dokumentieren aber noch zeitgemäße Enthaltsamkeit.

Motor und getriebeMax. PunkteNissan Pixo 1.0Suzuki Alto 1.0Toyota Aygo 1.0
Beschleunigung150688184
Elastizität100455248
Höchstgeschwindigkeit150191921
Getriebeabstufung100707371
Kraftentfaltung50293131
Laufkultur100424240
Verbrauch325277275283
Reichweite25111112
Kapitelbewertung1000561584590
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Nissan Pixo 1.0

PS/KW 68/50

0-100 km/h in 14.50s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 155 km/h

Preis 7.990,00 €

Suzuki Alto 1.0

PS/KW 68/50

0-100 km/h in 12.80s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 155 km/h

Preis 8.900,00 €

Toyota Aygo 1.0

PS/KW 68/50

0-100 km/h in 12.40s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 157 km/h

Preis 9.575,00 €