Opel Crossland X (2017): Neue Fotos (Sitzprobe) So sitzt es sich im Crossland X

von Lena Reuß 22.02.2017
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenCrossover
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)4212/1765/1590
Leistung81-130 PS
AntriebsartenFrontantrieb
Getriebeartenmauell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Preisk.A.

Französische Technik, Crossover-Flair, neuer Name – das beschreibt am besten den Opel Crossland X (2017), der in die Fußstapfen des Merivas tritt. Wir durften in dem CUV schon mal Platz nehmen!

Wer sich in den neuen Opel Crossland X (2017) setzt, wird zu allererst angenehm überrascht. Denn das SUV aus dem B-Segment lässt nicht nur den Namen seines Vorgängers Meriva hinter sich, sondern verabschiedet sich auch von den vielen Knöpfen im Innenraum. So zeigt sich die Mittelkonsole des Neuzugangs in der Opel-Modellpalette angenehm reduziert und übersichtlich. Die Infotainment- Bedienung erfolgt intuitiv über den in Chrom eingefassten, acht Zoll großen Touchscreen, während sich alle wichtigen Fahrdaten auf dem optionalen Headup-Display direkt im Blickfeld des Fahrers ablesen lassen. Dazu gibt es im Crossland X (2017) das OnStar-Modul mit Hotline und Wifi-Router und zum ersten Mal bei Opel eine Rückfahrkamera mit 180 Grad-Panorama. Mit Einpark-Hilfe, Kollisionswarner, Müdigkeits- und Fußgängererkennung gesellen sich weitere moderne Assistenzsysteme in den Crossland X, die sonst eher Oberklasse-Modellen vorbehalten sind. Und genau das möchte Opel mit dem neuen Crossover-Modell erreichen: Die Verbindung von urbanem Lifestyle mit dem Komfort einer Limousine und der Funktionalität eines Vans. Dass der Opel Crossland X (2017) gemeinsam mit PSA entwickelt wurde, merkt man unterdessen nicht. Die Ergonomie-Sitze sind bequem und fest, selbst der Geruch ist einfach typisch Opel.

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Opel Crossland X (2017) im Video:

 
 

So sitzt man im Opel Crossland X (2017)

Im Gegensatz zum Meriva sitzt man im Opel Crossland X (2017) SUV-typisch hoch, profitiert aber von den praktischen, city-tauglichen Dimensionen des Wagens, der mit 4,21 Metern sogar rund zehn Zentimeter kürzer ist als der Meriva. An der Geräumigkeit ändert das jedoch nichts: So hat man bei einer Körpergröße von gut 1,70 Metern dank der um 15 Zentimeter verschiebbaren Rückbank auch im Fond ausreichend Platz und Beinfreiheit – für größere Passagiere könnte es durchaus etwas eng werden, aber die Rückbank ist ja ohnehin eher der Platz für die kleineren Familienmitglieder. Eine weitere Überraschung im Opel Crossland X (2017) ist der Kofferraum. Der hat nämlich nicht nur einen doppelten Boden, sondern ist mit 410 Litern sogar größer als der Laderaum vom großen Bruder Mokka X und lässt sich stufenweise auf 520 oder 1255 Liter erweitern. In Puncto Design kommt der Opel Crossland X (2017) deutlich bulliger als der Meriva und bedient sich unter anderem beim Adam und übernimmt die zweifarbige Gestaltung: Das Dach setzt sich in einer von drei Farben ab und wird zusätzlich durch eine Chromleiste hervorgehoben. Optional sorgt ein 1090 mal 870 Millimeter großes Panorama-Glasdach für einen lichtdurchfluteten Innenraum. Mit weiteren Details wie der Mittelfalz auf der Motorhaube, die bereits vom Opel Insignia bekannt ist, schwarz abgesetzten Radkästen und Stoßfängern sowie der Doppelschwingen-Grafik in Scheinwerfern und Rückleuchten unterstreicht Opel den individuellen Charakter des Crossland X. Und natürlich sind auf Wunsch auch LED-Scheinwerfer und Matrixlicht an Bord. 

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Schätzpreise des Crossland X um 17.000 Euro

Die Präsentation nutzen die Rüsselsheimer aber auch, um bisher unbekannte Details zum Opel Crossland X (2017) zu verraten. So vermutet man zwar bereits, dass das in Kooperation mit PSA gebaute Crossover den Antriebsstrang vom kommenden Citroen C3 Picasso übernehmen wird, doch nun gibt es auch einen Ausblick auf die Motoren: So wird es drei Benziner mit jeweils 1,2 Litern Hubraum geben – entweder mit 81 PS oder turbo-aufgeladenen 110 oder 130 PS. Bei den Dieseln stehen zwei 1,6-Liter-Aggregate mit 99 oder 120 PS zur Wahl. Außerdem könnte der Crossland X in etwas fernerer Zukunft auch mit einem Hybrid-Antrieb auf den Markt kommen. Übertragen wird die Kraft automatisch oder manuell ausschließlich an die Vorderräder, denn der Allradantrieb ist dem robusten Mokka X vorbehalten. Dafür wird der Crossland X (2017) aber auch etwa 2000 Euro günstiger als der große Bruder und  zu Schätzpreisen ab 17.000 Euro auf den Markt kommen. Bis dahin muss man sich aber noch etwas gedulden, denn in den Showrooms der Händler wird der Opel Crossland X (2017) nicht vor Sommer dieses Jahres ankommen.

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