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VW Amarok (2016): Preis (Update)

Amarok-Facelift ab 25.720 Euro

Der Lastenesel VW Amarok (2016) erhält zwei zusätzliche Zylinder, mehr PS und Drehmoment. Der auch optisch aufgefrischte Pick-up startet im Herbst 2016, der Preis bei 25.720 Euro.

Mit dem überarbeiteten VW Amarok (2016) wollen die Wolfsburger nicht weniger als Premium-Flair in die Arbeiterklasse bringen und gleichzeitig den Spagat zwischen Asphalt und Gelände meistern. Während sich der optische Feinschliff des VW Amarok mit leicht geändertem Kühlergrill zurückhält, wummern beim überarbeiteten Pick-up erstmalig Sechszylinder-Diesel unter der großen Haube. Der von Audi und VW Toureg bekannte Diesel mit drei Litern Hubraum ist in drei Leistungsstufen erhältlich: 163 PS, 204 PS oder 224 PS. Doch zu Beginn ist vorerst nur der stärkste V6 mit einer Achtgang-Automatik und der Top-Ausstattung Amarok Aventura erhältlich. Beim Vortrieb des neuen Amarok besteht  dauerhaft die Wahl zwischen Heckantrieb, zuschaltbarem Allradantrieb oder permanentem Allradantrieb mit Torsen-Differenzial. Durch das bis auf 550 Newtonmeter gestiegene maximale Drehmoment klettert die Anhängelast des überarbeiteten VW Amarok auf bis zu 3,5 Tonnen. Aber auch die Fahrleistungen ohne Anhängsel sind beachtlich: In nur 7,9 Sekunden spurtet der Pick-up auf Tempo 100 und erreicht in der Spitze 193 km/h. Für den V6 muss allerdings der Vierzylinder-Diesel im neuen VW Amarok weichen, so kolportieren es verschiedene Medienberichte. Demnach soll der Zweiliter-Diesel mit 140 und 180 PS in Zukunft nicht mehr in Europa angeboten werden. Mehr zum Thema: VW Passat mit 1,6 TDI im Test

Bildergalerie starten: VW Amarok Facelift (2016)

Preis: VW Amarok (2016) startet ab rund 26.000 Euro

Auch die Amarok-Einzelkabine steht in Europa vor dem Aus – die Variante war hier schlichtweg nicht erfolgreich. Mit der Doppelkabine liegt der Kunden-Schwerpunkt klar auf ein großzügiges wie gut ausgestattetes Amarok-Interieur. Beim Facelift erinnert der völlig neu gezeichnete Armaturenträger eher an die SUV-Modelle der Wolfsburger als an ein Nutzfahrzeug und transportiert damit den neuen Premium-Gedanken des VW Amarok. Zeichen dessen sind auch neue Ausstattungsmerkmale: So bietet VW für den gelifteten Amarok neueste Radio- und Navi-Systeme mit Online-Verkehrsinformationen, Smartphone-Anbindung und digitalem Radio. Vor dem Multifunktionslenkrad zeigt sich in gehobenen Ausstattungen eine farbige 3D-Anzeige, Fahrer und Beifahrer können sich zudem auf optionalen, gleich 14-fach verstellbaren Sitze entspannen. Im Herbst startet der überarbeitete VW-Pick-up mit dem Sondermodell Aventura in den Markt. Es umfasst den 224 PS starken V6 TDI, 4Motion-Allradantrieb und Achtgang-Automatik sowie eine in Wagenfarbe lackierte Sportsbar (Verlängerung der Doppelkabine), 20-Zoll-Felgen, Bixenon-Scheinwerfer und LED-Tagfahrlicht für insgesamt 46.525 Euro. Ab dem zweiten Quartal 2017 gibt's den Amarok mit dem 163 PS starken V6 TDI, Heckantrieb, der Ausstattungslinie Trendline und Doppelkabine ab dem Einstiegspreis 25.720 Euro. Mehr zum Thema: VW Tiguan (2016) im witzigen Werbespot

Mehr zum Thema: So funktioniert der weltweite Pick-up-Markt

Alexander Koch