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Opel Calibra: Gerüchte um Nachfolger halten sich

Neuer Calibra würde Opel stehen

Der legendäre Opel Calibra könnte auf Basis des Buick Avista sein Comeback feiern. Das amerikanische Sportcoupé glänzt mit betörendem Design und einem 400 PS starken V6-Triebwerk.

Es waren nur sieben Jahre, aber der Opel Calibra hat sich in dieser kurzen Zeit in die Herzen tausender Opelaner gebrannt. Seitdem lodert die Sehnsucht nach einem Nachfolger, doch die Rüsselsheimer haben in den letzten Jahren andere Prioritäten gesetzt. So gut wie im Jahr 2016 standen die Chancen für einen neuen Opel Calibra allerdings lange nicht, denn auf der Detroit Auto Show feierte der Buick Avista seine Weltpremiere – und liefert eine Steilvorlage, die Opel-Chef Karl-Thomas Neumann nur noch versenken muss. Der Photoshop-Profi X-Tomi.Design hat dem Avista virtuell eine neue Front verpasst und steigert so die Vorfreude auf eine mögliche Neuauflage des Opel Calibra. Ein derart sportliches Coupé mit beinahe erotischen Formen würde die Opel-Modellpalette deutlich aufwerten, könnte aber in Konkurrenz zum neuen Opel GT (2016). Letzterer wird in wenigen Wochen als Studie auf dem Genfer Autosalon präsentiert und soll der Marke ihre Emotionalität zurückgeben, die mancher im aktuellen Programm schmerzlich vermisst.

Bildergalerie: Wird der Avista der neue Opel Calibra?

So schön könnte der neue Opel Calibra kommen

Neben dem Design ist auch das Technikpaket des Buick Avista extrem vielversprechend, denn die amerikanische GM-Tochter rüstet das Sportcoupé mit einem 400 PS starken V6-Biturbo und Hinterradantrieb aus. In der Tradition großer Coupés verzichtet der vermeintliche Opel Calibra auf eine B-Säule und wirkt dadurch noch eleganter. Das fahrerorientierte Cockpit unterstreicht den sportlichen Anspruch des 2+2-Sitzers, der in Europa natürlich auch mit schwächeren Motoren angeboten werden könnte. Zwar werden Fahrzeuge der Marke Buick bei uns nicht verkauft, aber General Motors hat schon mehrfach bewährte Opel-Modelle unter dem Buick-Logo in die USA gebracht – der Avista wäre eine gute Gelegenheit für ein Revanche-Projekt, bei dem ein Buick zum Opel wird. Die Formensprache des Buick Avista harmoniert jedenfalls bestens mit dem aktuellen Opel-Markengesicht und würde dem Nachfolger des Aerodynamik-Weltmeisters der frühen 1990er-Jahre ein Design bescheren, das Automobil-Ästheten zum Träumen einlädt. Und all jene, die sich von der Optik allein nicht überzeugen lassen, dürften vom 400 PS starken V6-Biturbo genügend weitere Argumente zu hören bekommen.

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Benny Hiltscher