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Nissan Qashqai Facelift (2017): Erste Informationen

Nissan Qashqai aufgefrischt

Ein letztes Facelift für den aktuellen Nissan Qashqai soll 2017 zu den Händlern rollen, bevor etwa zwei Jahren später mit einem gänzlich neuen Modell zu rechnen ist. Der aufgefrischte Qashqai soll mit neuen Assistenzsystemen selbstständig bremsen und wieder anfahren können.

Ab Frühjahr 2017 geht der Nissan Qashqai als Facelift in seine nächste Runde, wobei das jetzt nicht ganz wörtlich zu nehmen ist, handelt es sich bei einem Facelift ja doch "nur" um ein aufgefrischtes Modell. Der ganz neue Qashqai kommt spätestens 2018/2019, was Nissan allerdings nicht daran hindert, im Qashqai-Facelift (2017) bereits zukunftsweisende Technik zu erproben, die kommenden Quashqai-Generationen ein vollautonomes Fahren ermöglichen soll. Konkret äußert sich das in neuen Assistenzsystemen, die das Nissan Qashqai Facelift ab 2017 etwa per Staufunktion bei bestimmter Verkehrslage bremsen und automatisch wieder anfahren lassen. Ein leichter Druck auf das Gaspedal genügt schon, um den Qashqai auf sein vorher eingestelltes Tempo beschleunigen zu lassen, ansonsten wird nach drei Sekunden automatisch wieder angefahren. Das ProPilot 1.0 genannte System, mit dem im Nissan Qashqai Facelift zu rechnen ist, ist bereits erfolgreich im Mittelklassevan Nissan Serena unterwegs. Ob es eins zu eins übernommen oder schon mit einem technischen Update versehen wird, ist noch nicht bekannt. Fest steht lediglich, dass Nissan bis 2020 ein vollautonomes Fahren mittels Autopiloten im Qashqai verwirklicht sehen will. Mehr zum Thema: Topmotorisierung im Nissan Qashai mit 163 PS

Bildergalerie starten: Nissan Qashqai Premium Concept

SVM Nissan Qashqai R im Video:

 

Nissan Qashqai Facelift kommt 2017 mit ProPilot-System

Optisch dürfte das Nissan Qashqai Facelift (2017) stark an das bereits veröffentlichte Rendering des Qashqai Premium Concepts angelehnt sein, welches wiederum sein Verwandtschaft zum größeren Bruder Nissan X-Trail freimütig bekennt und auch diesem in den Konzept-Illustrationen gegenüber gestellt wird. Die Zukunft des Kompakt-SUV ist also optisch wie technisch vorgezeichnet. Im Display des Nissan Qashqai Facelifts (2017) wird dann mittels grüner Lenkrad-Leuchte und zwei angedeuteten Fahrspuren angezeigt, ob das System aktiv ist. Manuelles Eingreifen in den Lenk- und Fahrprozess bleibt natürlich weiterhin jederzeit möglich, alleine schon aus Gründen des strengen Reglements der japanischen StVO, die primärer Anhaltspunkt für Nissans Sicherheits-Standard ist.

Mehr zum Thema: Nissan Qashqai/X-Trail in Genf 2016

Julian Islinger