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Kia Optima Sportswagon (2016): Vorstellung

(Update) Das ist der Optima-Kombi

Der Kia Optima Sportswagon (2016) ist der erste Kombi der Koreaner in der Mittelklasse. In Genf feierte der Kombi sein Debüt, im Herbst kommt der Lademeister schließlich in den Handel.

Mit dem Kia Optima Sportswagon (2016) hat Kia erstmalig in dieser Klasse auch einen Kombi im Angebot. Da Kia seinen Blick seit der Berufung des deutschen Chefdesigners Peter Schreyer in den Konzernvorstand verstärkt nach Europa richtet, riskieren die Koreaner jetzt eine große Klappe. Schließlich werden in Europa zwei von drei Autos in der gehobenen Mittelklasse verkauft. Der Kia Optima Sportswagon ist für den Hersteller ein wichtiger Meilenstein. Plattform und Format ändern sich dabei nicht, so dass der neue Kia Optima Sportwagon wie das Stufenheck 4,86 Meter misst. Doch das Dach ist etwas höher und das schmucke Heck bietet entsprechend mehr Platz: Schon bei voller Bestuhlung passen hinter die automatisch aufschwingende Klappe bis zu 553 Liter und damit rund zehn Prozent mehr als bei der ebenfalls debütierenden Limousine. Und wer mehr Platz braucht, kann mit einem Fingerzeig die dreigeteilte Rücklehne des Kia Optima Sportwagon nach vorne schnappen lassen. Das exakte Fassungsvermögen hat Kia zwar noch nicht verraten, doch 1.500 Liter sind eine realistische Schätzung. Mehr zum Thema: Alles zum Kia Optima Hybrid

Bildergalerie: Kia Optima Sportswagon (2016)

Kia Optima Sportswagon startet Ende 2016

In welchen Märkten der neue Kia Optima Sportswagon angeboten wird, ist hingegen noch unklar – Europa gilt jedoch als beschlossene Sache. Dagegen sagte Orth Hendricks, Vizepräsident der amerikanischen Sparte kürzlich, dass sich ein Optima Kombi nicht lohnen würde. Er käme seiner Ansicht nach dem SUV Sorento in die Quere und würde so die Produktionskosten nicht hereinholen. Dies darf als Zeichen gewertet werden, dass eine Umsetzung des neuen Kia Optima Sportswagon für den US–Markt wohl keine Option wird. Zwar geht es den Koreaner beim neuen Kia Optima Sportswagon vor allem um die Ladung, doch haben die Entwickler die Lust nicht ganz vergessen und den Namen Sportswagon nicht nur wegen des schnittigen Designs gewählt. Deshalb bieten sie im Optima-Kombi genau wie bei der Limousine neben dem 1,7-Liter-Diesel mit 141 PS und dem 2,0-Liter-Benziner mit 163 PS auch den Turbo aus dem GT an, der mit 245 PS allemal sportliche Ambitionen entwickelt und den Sportwagon mit rund 240 km/h zum Eiltransporter macht. Mehr zum Thema: Alle Neuheiten auf dem Genfer Autosalon 2016

Mehr zum Thema: So fährt der neue Optima

 

Thomas Geiger