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Kia Optima Sportwagon: Genfer Autosalon 2016

(Update) Das ist der Optima-Kombi

Kia zeigt erste Bilder des Kia Optima Sportwagon. Auf dem Genfer Autosalon 2016 (3. bis 13. März) feierte der neue Mittelklasse-Kombi sein Debüt. Im Herbst kommt der Lademeister in den Handel.

Auf dem Genfer Autosalon 2016 feiert mit dem Kia Optima Sportwagon die Kombi-Variante der neuen Optima-Linie eine echte Premiere. Denn einen Kombi in dieser Klasse hat es bei Kia noch nicht gegeben. Weil aber spätestens seit der Berufung des deutschen Chefdesigners Peter Schreyer in den Konzernvorstand der Blick verschärft nach Europa gerichtet wird und hier zwei von drei Autos in der gehobenen Mittelklasse verkauft werden, riskiert jetzt eben auch Kia eine große Klappe. Der Kia Optima Sportwagen ist für den Hersteller ein wichtiger Meilenstein. Plattform und Format ändern sich dabei nicht, so dass der neue Kia Optima Sportwagon wie das Stufenheck 4,86 Meter misst. Doch das Dach ist etwas höher und das schmucke Heck bietet entsprechend mehr Platz: Schon bei voller Bestuhlung passen hinter die automatisch aufschwingende Klappe bis zu 553 Liter und damit rund zehn Prozent mehr als bei der ebenfalls debütierenden Limousine. Und wer mehr Platz braucht, kann mit einem Fingerzeig die dreigeteilte Rücklehne des Kia Optima Sportwagon nach vorne schnappen lassen. Das exakte Fassungsvermögen hat Kia zwar noch nicht verraten, doch 1.500 Liter sind eine realistische Schätzung.

Bildergalerie: Kia Optima Sportwagon in Genf

Kia Optima Sportwagon startet Ende 2016

In welchen Märkten der neue Kia Optima Sportwagon angeboten wird, ist hingegen noch unklar – Europa gilt jedoch als beschlossene Sache. Dagegen sagte Orth Hendricks, Vizepräsident der amerikanischen Sparte kürzlich, dass sich ein Optima Kombi nicht lohnen würde, weil er sich bei der Zielgruppe mit dem SUV Sorento in die Quere kommen würde und so die Produktionskosten nicht hereinholt. Dies darf als Zeichen gewertet werden, dass eine Umsetzung des neuen Kia Optima Sportwagon für den US–Markt wohl keine Option wird. Zwar geht es den Koreaner beim neuen Kia Optima Sportwagon vor allem um die Ladung, doch haben die Entwickler die Lust nicht ganz vergessen und den Namen Sportwagon nicht nur wegen des schnittigen Designs gewählt. Deshalb bieten sie im Optima-Kombi genau wie bei der Limousine neben dem 1,7-Liter-Diesel mit 141 PS und dem 2,0-Liter-Benziner mit 163 PS auch den Turbo aus dem GT an, der mit 245 PS allemal sportliche Ambitionen entwickelt und den Sportwagon mit rund 240 km/h zum Eiltransporter macht.

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Thomas Geiger