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Alfa Romeo Giulietta (2018): Erste Infos

Neue Giulietta wieder Hecktriebler?

Mit der neuen Giulietta könnte Alfa Romeo zum Hinterradantrieb zurückkehren und ein verlockendes Fahrspaß-Paket schnüren, das in der Kompaktklasse beinahe ohne Konkurrenz wäre.

Alfa Romeo plant einen Großangriff mit voller Breitseite auf die deutsche Premium-Phalanx. Nach einem SUV (Premiere auf der New York Auto Show 2016) planen die Italiener mit der neuen Alfa Romeo Giulietta den dritten Schlag, denn die neue Kompaktklasse soll spätestens 2018 in den Handel kommen. Als technische Grundlage dient laut Informationen britischer Medien eine verkürzte Plattform der größeren Giulia, was einen spannenden Technik-Aspekt mit sich bringt: Während die weit überwiegende Kompaktklasse-Mehrheit auf Frontantrieb setzt, könnte die neue Alfa Romeo Giulietta mit Hinterradantrieb zu den Händlern rollen. Die teilweise von der Mittelklasse-Baureihe Giulia übernommene Architektur verspricht eine nahezu ausgeglichene Gewichtsverteilung, eine völlig von Antriebseinflüssen befreite Lenkung und natürlich sportlich abgestimmte Fahrwerk, denen es dank adaptiver Dämpfer nicht an Komfort mangelt. Alfa Romeo könnte mit einer solchen Giulietta zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Anhänger der etwas dynamischeren Fortbewegung gleich scharenweise in die eigenen Autohäuser locken – wenn das Design ähnlich überzeugend gelingt wie im Fall der neuen Giulia.

Bildergalerie: Zweite Generation Alfa Romeo Giulietta

Wird die neue Alfa Romeo Giulietta ein Hecktriebler?

Während sich die neue Alfa Romeo Giulietta ihre Einstiegsmotoren mit diversen Modellen aus dem Fiat-Konzern teilen kann, dürfte sie den größeren Teil der Giulia-Motorenpalette übernehmen. Die bereits inoffiziell bestätigten Diesel-Motoren 2.2 JTDM kommen mit 150, 180 und 210 PS auch für die Giulietta in Frage und könnten mit Kraft und Effizienz gleichermaßen überzeugen. Wer bei einem kompakten und sportlichen Alfa keinesfalls auf charakteristischen Sound verzichten möchte, sollte sich die 2,0 Liter großen Turbo-Vierzylinder mit 200, 250 und 280 PS genauer ansehen – und mit einem möglichen Topmodell namens Quadrifoglio Verde (333 PS) könnte Alfa Romeo künftig auch in den Wettstreit der stärksten Kompaktsportler eingreifen. Sicher ist zumindest, dass die Giulia-Plattform genügend Platz für Sechszylinder-Motoren lässt und sich auch mit Allradantrieb ausrüsten lässt. Für mehr als einen Achtungserfolg im hart umkämpften Premium-Segment müssen die Italiener auch mit Materialien und Verarbeitung im Innenraum punkten, hier sollen sowohl die Giulia als auch das geplante Kompakt-SUV wichtige Vorarbeit leisten und das Alfa-Image kräftig aufpolieren.

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Benny Hiltscher