Alfa Romeo Giulietta (2018): Erste Informationen Sieht so die neue Giulietta aus?

von Alexander Koch 07.08.2017

Die neue Alfa Romeo Giulietta (2018) kehrt zum Hinterradantrieb zurück und schnürt ein verlockendes Fahrspaß-Paket. Damit ist der Italiener in der Kompaktklasse annähernd ohne Konkurrenz!

Mit der neuen Alfa Romeo Giulietta planen die Italiener für 2018 einen Großangriff mit voller Breitseite auf die deutsche Premium-Phalanx. Wie die Neuauflage des Kompakten aussehen könnte, zeigt unsere frische Illustration. Als technische Grundlage dient eine verkürzte Plattform der größeren Giulia, was einen spannenden Technik-Aspekt mit sich bringt: Während die weit überwiegende Kompaktklasse-Mehrheit auf Frontantrieb setzt, rollt die neue Giulietta (2018) mit Hinterradantrieb zu den Händlern. Die teilweise von der Mittelklasse-Baureihe Giulia übernommene Architektur verspricht eine nahezu ausgeglichene Gewichtsverteilung, eine völlig von Antriebseinflüssen befreite Lenkung und natürlich ein sportlich abgestimmte Fahrwerk, dem es dank adaptiver Dämpfer nicht an Komfort mangelt. Alfa Romeo könnte mit einer solchen Giulietta (2018) zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Anhänger der etwas dynamischeren Fortbewegung gleich scharenweise in die eigenen Autohäuser locken.

Alfa Romeo Giulietta im Video:

 
 

Alfa Romeo Giulietta (2018) mit Hinterradantrieb

Während sich die neue Alfa Romeo Giulietta (2018) ihre Einstiegsmotoren mit diversen Modellen aus dem Fiat-Konzern teilen kann, dürfte sie den größeren Teil der Giulia-Motorenpalette übernehmen. Die Diesel-Motoren 2.2 JTDM mit 136, 150, 180 und 210 PS kommen auch für die Giulietta (2018) in Frage und könnten mit Kraft und Effizienz gleichermaßen überzeugen. Wer bei einem kompakten und sportlichen Alfa keinesfalls auf charakteristischen Sound verzichten möchte, sollte sich die zwei Liter großen Turbo-Vierzylinder mit 200 PS genauer ansehen – und mit einem möglichen Topmodell namens Quadrifoglio Verde (333 PS) könnte Alfa Romeo künftig auch in den Wettstreit der stärksten Kompaktsportler eingreifen. Sicher ist zumindest, dass die Giulia-Plattform genügend Platz für Sechszylinder-Motoren lässt und sich auch mit Allradantrieb ausrüsten lässt. Für mehr als einen Achtungserfolg im hart umkämpften Premium-Segment müssen die Italiener auch mit Materialien und Verarbeitung im Innenraum punkten, hier wird die Alfa Romeo Giulietta (2018) kräftig aufpoliert.

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