Mazda 3/Peugeot 308/Megane/Seat Leon/Skoda Octavia: Test Neuer Octavia gegen 308, Leon und Co.

von Marcel Kühler 29.06.2017
Inhalt
  1. Test: Octavia Facelift misst sich in Kompaktklasse
  2. Der Skoda Octavia bietet den größten Fahrkomfort
  3. Motor/Getriebe: Das beste Aggregat sitzt im Mazda 3
  4. Der Seat Leon liegt in Sachen Fahrdynamik vorn
  5. Kosten/Umwelt: Der Octavia bietet am meisten

Test in der Kompaktklasse: Skoda hat sein wichtigstes Modell, den Octavia, umfassend überarbeitet. Mit markanterer Optik, neuen Assistenzsystemen und aufgewerteter Konnektivität soll er der Maßstab im Kompaktsegment bleiben. Doch dazu muss er sich gegen starke Kontrahenten durchsetzen – hier Mazda 3, Peugeot 308, Renault Mégane sowie Seat Leon.

Der Octavia ist der Motor des Erfolgs von Skoda. Kein anderes Modell im Portfolio der zum VW-Konzern gehörenden Marke verkauft sich auch nur annähernd so gut. Damit das hohe Kundeninteresse möglichst bis zum Ende des Modellzyklus ungebrochen bleibt, haben die Tschechen ihrem seit 2013 angebotenen Bestseller eine umfassende Modellpflege zugutekommen lassen, die dem Octavia nicht nur eine prägnantere Front samt Vier-Augen-Gesicht beschert. Auch unter dem Blech hat sich einiges getan. Die erweiterte Sicherheitsausstattung, umfangreiche Connectivity-Lösungen und neue Komfort-Features, etwa optionale adaptive Dämpfer, sollen dafür sorgen, dass der Routinier fit im Kampf gegen die immer stärker werdende Konkurrenz bleibt. Ob sich der Octavia – mit dem beliebten 150-PS-Diesel unter der Haube – weiterhin an der Spitze des Segments behaupten kann, klärt der Vergleichstest gegen Mazda 3 SKYACTIV-D 150, Peugeot 308 BlueHDi 150, Renault Mégane dCi 130 sowie der ebenfalls frisch facegeliftete Seat Leon 2.0 TDI.

Der Skoda Octavia im Video:

 
 

Test: Octavia Facelift misst sich in Kompaktklasse

Eines der Erfolgsgeheimnisse des Skoda ist, dass er zahlreiche Merkmale der Mittelklasse zum Preis eines klassischen Kompakten bietet. So ist der Octavia nicht nur äußerlich das größte Auto im Test. Auch innen spielt er in einer ganz eigenen Liga. Die klassischen Schrägheck-Kompakten der Konkurrenz bieten allenfalls vorn ähnlich viel Platz wie der Skoda. Im Fond, erst recht aber vom Kofferraumvolumen her fallen sie recht deutlich ab. Mit einem Ladevolumen von 590 bis 1580 Litern eignet sich der Skoda fast schon als Umzugstransporter – wenn nicht eine unschöne Stufe das Einladen langer Gegenstände bei umgelegter Rücksitzlehne erschweren würde. Letzteres gilt aber auch für den Renault und den Peugeot. Ein kleiner Teilerfolg für den Mégane: Er darf das meiste Gewicht mit auf Reisen nehmen, und mit einer maximalen Anhängelast von 1850 kg eignet sich der Franzose am ehesten als Zugmaschine. Das mit viel robust wirkendem Hartplastik bestückte Cockpit des Skoda Octavia entspricht weitgehend dem der Vorfacelift-Variante. Geblieben sind somit die gute Verarbeitung der verschiedenen Oberflächen sowie die sehr einfache Bedienung dank logisch beschrifteter Tasten und Regler. Diese Eigenschaften teilt er sich mit dem Seat Leon. Der Mazda lässt sich dank Dreh-Drück-Steller auf der Mittelkonsole, der das Navigieren durch die einzelnen Funktionen vor allem während der Fahrt maßgeblich erleichtert, ebenfalls recht einfach bedienen. Die beiden Franzosen reduzieren die Anzahl an Tasten und Reglern im Cockpit auf ein Minimum. Die Steuerung der meisten Funktionen erfolgt über den jeweiligen Touchscreen. Die verspielt wirkenden Symbole am Bildschirm des 308 sind allerdings nicht auf den ersten Blick den jeweiligen Funktionen zuzuordnen, während es beim Mégane die komplexen Menüstrukturen sind, die Eingewöhnung erfordern. Kräftig aufgerüstet hat Skoda auch die Sicherheitsausstattung des Octavia. Moderne Assistenzsysteme, wie der City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, der proaktive Insassenschutz, der im Fall eines drohenden Unfalls vorsorglich die Gurte strafft und die Fenster schließt, oder der neue Notrufassistent sichern dem Tschechen einen komfortablen Punktevorsprung in dieser Disziplin. Dabei sind die Wettbewerber beileibe nicht schlecht aufgestellt, was das Angebot an elektronischen Schutzengeln angeht. Allen voran der Mazda 3, bei dem mit der getesteten Motorisierung unter anderem ein Spurwechselassistent und LED-Scheinwerfer sogar zum Serienumfang gehören. Auch die beiden französischen Wettstreiter haben zumindest gegen Aufpreis einige Assistenten an Bord – zum Beispiel einen Abstandsregler, einen autonom teilverzögernden Bremsassistenten oder Hilfen zum Spurhalten und Spurwechseln. Der Seat Leon sammelt mit seiner Sicherheitsausstattung die wenigsten Zähler, da er auf einige Systeme, die der Konzernbruder von Skoda an Bord hat, verzichten muss. Dies gilt unter anderem für den proaktiven Insassenschutz, den Spurwechselassistenten und auch für die Personenerkennung. Ein Stauassistent, LED-Scheinwerfer und Abstandsregler sind hingegen auch für den Leon optional verfügbar.

Neuheiten Skoda Octavia Facelift (2017)
Skoda Octavia Facelift (2017): Preis (Update!)  

Neuer 1,5-Liter-TSI für Octavia Facelift

 

Der Skoda Octavia bietet den größten Fahrkomfort

Zu den größten Vorzügen des Skoda zählen seit jeher seine ausgewogenen Fahreigenschaften. Eine Steigerung des bis dato bereits mehr als ordentlichen Federungskomforts versprechen die erstmals im Octavia angebotenen adaptiven Dämpfer (DCC), die auch unser Testwagen an Bord hat. Damit verarbeitet der Tscheche fast sämtliche Unebenheiten, ohne dass die Passagiere allzu viel davon mitbekommen. Lediglich auf langen Wellen und auch nur im Comfort-Modus registrieren wir ein leichtes Nachschwingen, das auf Dauer etwas nervt. Das Anwählen des Normal-Modus eliminiert diese Eigenart jedoch umgehend. Der Seat Leon bestreitet diesen Test ebenfalls mit adaptiven DCC-Dämpfern. Dennoch unterscheidet sich der Federungskomfort des Spaniers recht deutlich von dem des Skoda. Der Leon ist insgesamt merklich straffer abgestimmt. So ist seine Karosserie auf unebener Strecke mehr in Bewegung als der sehr ruhige Aufbau des Konzernkollegen. Und auch beim Anfedern auf kleineren Anregungen erweist sich sein Set-up als nicht ganz so sensibel. Relativ ähnliche Eigenschaften weisen die konventionellen Feder-Dämpfer-Elemente des Mazda 3 und des Renault Mégane auf. Sie halten die meisten Störeinflüsse, wie Kanten, Querfugen, aber auch lange und kurze Wellen weitgehend von den Passagieren fern. Zudem federn der Japaner und der Franzose sanfter an als beispielsweise der Leon. Allerdings stören im Mazda die vergleichsweise lauten Abrollgeräusche. Letzteres gilt auch für den recht straff abgestimmten Peugeot, der ebenfalls ohne elektronisch geregelte Dämpfer auskommen muss. Seine Karosserie ist auch auf vermeintlich ebenen Autobahnen mehr in Bewegung als die Aufbauten der Wettstreiter. Zudem reagiert der Franzose auf Schlaglöcher und Querfugen zuweilen recht hölzern. An seinen Sitzen gibt es hingegen nichts zu meckern. Ähnlich wie der Renault und der Skoda bietet der 308 eine bequeme Polsterung und eine ordentliche Portion Seitenhalt. Die angenehmsten Sitze offeriert jedoch aufgrund der noch wirksameren Seitenführung der Seat Leon, während die Mazda-Fauteuils für breiter gebaute Staturen etwas zu schmal geschnitten sind. Mehr zum Thema: Mazdas dynamischer Designer-Diesel

 

Motor/Getriebe: Das beste Aggregat sitzt im Mazda 3

Mit ihren 130 bis 150 PS starken Turbodieseln sind die hier versammelten Wettbewerber mehr als nur ausreichend motorisiert. Gleichwohl gibt es zwischen den modernen Selbstzündern der fünf Kontrahenten einige Unterschiede. Einmal mehr eine Ausnahmeerscheinung ist das SKYACTIV-Herz, das unter der Haube des Mazda 3 schlägt. Als einziges Triebwerk im Test verfügt es über 2,2 Liter Hubraum sowie zwei Turbolader, die den Motor in Registeranordnung stufenweise unter Druck setzen. Das ungewöhnliche Techniklayout macht sich in der Praxis durch eine spontane Gasannahme sowie enorme Drehfreude bemerkbar. Fast schon gierig dreht der japanische Vierzylinder in Sphären, in denen der Konkurrenz längst die Puste ausgegangen ist. Aber auch die Messwerte überzeugen: Den präzise geführten Hebel der knackigen Schaltung gekonnt bewegt, knackt der Mazda 3 die 100-km/h-Marke bereits nach 8,2 Sekunden und somit als Erster. Allerdings halten sich Luftwiderstand und Motorleistung bereits bei 210 km/h die Waage – womit der Mazda vom Topspeed her das zweitlangsamste Fahrzeug im Test ist. Der 2,0 Liter große Turbodiesel des Skoda Octavia ist ein guter Bekannter, der in zahllosen Modellen des VW-Konzerns gute Dienste leistet – darunter übrigens auch im ebenfalls hier getesteten Seat Leon 2.0 TDI. In beiden Fällen überzeugt das 150-PS-Aggregat mit seinem satten Punch im mittleren Drehzahlbereich. Allzu hohe Drehzahlen mag der TDI aber nicht. Bei den Messwerten liegen der Octavia und der Leon weitgehend gleichauf und beschleunigen in deutlich unter neun Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Darüber hinaus pfeilen die beiden technisch eng miteinander verwandten Kompakten mit 215 (Seat) beziehungsweise 218 km/h (Skoda) am schnellsten über die Autobahn. Der Peugeot ist den beiden VW-Konzern-Bestsellern in puncto Fahrleistungen absolut ebenbürtig. Der laufruhige, ebenfalls 2,0 Liter große Turbodiesel, dessen Klang beim Aktivieren des Sportmodus eine eigentümlich künstliche Note erhält, beschleunigt den 308 in 8,5 Sekunden auf 100 km/h und lässt ihn mit bis zu 213 km/h über die Autobahn fegen. Weniger gut hingegen ist die leicht teigige, im direkten Vergleich mit den Pendants der Rivalen weniger präzise Schaltung. Der Renault trägt die Bürde seines Leistungsdefizits mit Fassung. Sein 130 PS starker, kultiviert laufender dCi legt sich bereits im unteren Drehzahlbereich ordentlich ins Zeug und sorgt für sich allein genommen für gute Fahrleistungen. So erreicht der Franzose, der mit 1,6 Liter Hubraum auskommen muss, nach 9,3 Sekunden Landstraßentempo und ist bis zu 199 km/h schnell. Trotzdem kann er damit der durchweg 20 PS stärkeren Konkurrenz nicht Paroli bieten. Eine erstaunliche Einigkeit herrscht indes bei den Trinkgewohnheiten der fünf Kontrahenten. Am sparsamsten gehen der Mazda 3 und der Skoda Octavia mit Kraftstoff um. Beide konsumieren im Test-Schnitt lediglich 5,6 Liter Diesel. Doch selbst das durstigste Fahrzeug im Test, der Peugeot 308, benötigt gerade mal 0,3 Liter mehr pro 100 Kilometer.

Fahrbericht Skoda Octavia Facelift (2017)
Neuer Skoda Octavia Facelift: Erste Fahrt  

So fährt sich der neue Octavia Facelift

 

Der Seat Leon liegt in Sachen Fahrdynamik vorn

Der Seat Leon erweist sich als die unumstrittene Sportskanone in diesem Testfeld. Er bereitet auf kurvigen Straßen dank seiner ausgeprägten Agilität, der verbindlichen Fahrwerksabstimmung, der tollen Lenkung und der guten Traktion den größten Fahrspaß. Die Stoppuhr bestätigt das subjektiv Empfundene: Den Handlingkurs umrundet der Spanier satte 3,6 Sekunden schneller als der Zweitschnellste, der Skoda Octavia. Die standfeste Bremsanlage, die im warmen Zustand die kürzesten Bremswege ermöglicht, krönt die Galavorstellung, die der Leon im Fahrdynamik-Kapitel abliefert. Seine große Gelassenheit hilft dem Skoda Octavia auch in den fahrdynamischen Prüfungen. Neutral und unaufgeregt nimmt der Tscheche kurviges Geläuf in Angriff und lässt damit alle Wettstreiter – außer dem Leon – hinter sich. Ebenfalls gut ist die ausgeprägte Fahrsicherheit. Selbst provozierte Lastwechsel bringen den Tschechen nicht aus der Ruhe. Dazu ist jederzeit auf das sanft eingreifende ESP Verlass. Allerdings benötigt der Octavia im kalten Zustand seiner Bremsen 1,1 Meter mehr Weg aus Tempo 100 bis zum Stand als der Seat. Der Renault Mégane glänzt nicht mit überragenden Handlingzeiten oder Slalom-Geschwindigkeiten. In beiden Disziplinen sortiert er sich wegen seines gerade im Vergleich zum Seat Leon eher behäbigen Einlenkverhaltens am hinteren Ende des Testfelds ein. Zudem greift sein ESP recht vorauseilend und zum Teil rigide ins Geschehen ein. Positiv hingegen fällt seine Bremsanlage auf. Gemeinsam mit dem spanischen Konkurrenten erreicht der Mégane den kürzesten Kaltbremswert: 35,8 Meter. Spürbar agiler als sein Landsmann wirkt der Peugeot 308. Er lenkt williger ein und erreicht die höheren Kurvengeschwindigkeiten. Dank dieser Eigenschaften nimmt der 308 dem Mégane auf dem Handlingkurs fast eine Sekunde ab. Ein weiterer Vorzug des Peugeot ist der stoische Geradeaus- lauf auf der Autobahn. Zudem hilft der vergleichsweise kleine Wendekreis beim Rangieren in der Stadt. Kritik gibt es hingegen für die zweitlängsten Bremswege. Noch mehr Strecke benötigt nur der Mazda 3, um aus 100 km/h wieder zum Stehen zu kommen. 38,8 Meter (kalt) sind heutzutage im Kompaktsegment schlicht zu lang. Doch auch sonst gibt der Japaner fahrdynamisch eine eher schwache Vorstellung ab. Stets begleitet von starkem Untersteuern, erzielt der Mazda auf dem Handlingkurs eine Zeit von 1:53,5 Minuten. Zum Vergleich: Der gleich starke Seat ist hier ganze 5,7 Sekunden schneller. Mehr zum Thema: Mégane Grandtour mit 130 PS im Test

 

Kosten/Umwelt: Der Octavia bietet am meisten

Ein besonders verbraucherfreundliches Preis-Leistungs-Verhältnis ist seit jeher eines der schlagkräftigsten Argumente auf der Habenseite des Skoda. Daran hat sich im Zuge der Modellpflege nichts geändert. Erhältlich ab der mittleren Ausstattungslinie Ambition, kostet der Tscheche mit dem 150-PS-Diesel faire 26.250 Euro. Darin enthalten sind bereits eine Klimaanlage, Parksensoren fürs Heck und der Frontradar mit Personenerkennung. Leichtmetallräder – bei den Rivalen Serie – müssen jedoch für mindestens 520 Euro dazugekauft werden. Die auf dem Testwagen montierten 17-Zöller erhöhen den bewerteten Preis um 790 Euro auf eine Gesamtsumme von 27.040 Euro. Damit liegt der Tscheche auf einem Niveau mit der Konkurrenz von Peugeot und Renault. Der Seat Leon ist mit einem bewerteten Preis von 25.700 Euro das günstigste Angebot. Den Sieg im Kostenkapitel holt sich dennoch der Peugeot – trotz des höchsten Wertverlusts. Er punktet mit fünfjähriger Technik- und unbegrenzter Mobilitätsgarantie, sofern der Besitzer die vorgegebenen Wartungsintervalle in einer Vertragswerkstatt einhält. Gerade mal zwei Zähler weniger sammelt der Renault Mégane im Kostenkapitel. Auch beim zweiten Gallier im Bunde sind es die Garantieleistungen des Herstellers, die viele Punkte einbringen. Der Mazda-Eigner kann zumindest drei Jahre sorgenfrei fahren, bei unbegrenzter Mobilitätsgarantie. Skoda und Seat bieten ihren Kun- den lediglich eine zweijährige Fahrzeuggarantie. Ungewöhnlich für den VW-Konzern: Seat gewährt kostenfrei lediglich zwei Jahre Mobilitätsservice. Von den laufenden Kosten her liegen die fünf Kompakt-Modelle nicht zuletzt wegen der sehr ähnlichen Verbrauchswerte dicht beieinander. Allerdings stufen die Versicherer den Mazda und den Renault etwas ungünstiger ein als den Rest des Quintetts.

Technische DatenMazda 3 Skyactiv-D 150Peugeot 308 BlueHDi 150
Motor4/4, Bi-Turbodiesel4/4, Turbodiesel
Hubraum2191 ccm1997 ccm
Leistung150 PS150 PS
Maximales Drehmoment380 Nm370 Nm
Getriebe6-Gang, manuell6-Gang, manuell
AntriebVorderradVorderrad
Leergewicht1320 kg1290 kg
L/B/H in mm4470/1795/14654253/1804/1457
Kofferraum364-1263 l420-1228 l
0-100 km/h8,2 s8,5 s
Höchstgeschwindigkeit210 km/h213 km/h
Testverbrauch5,6 l D/100 km5,9 l D/100 km
Grundpreis27.090 Euro27.000 Euro
Testwagenpreis28.490 Euro27.470 Euro
Platzierung54
Technische DatenRenault Mégane Energy dCi 130Seat Leon 2.0 TDI
Motor4/4, Bi-Turbodiesel4/4, Turbodiesel
Hubraum1598 ccm1968 ccm
Leistung130 PS150 PS
Maximales Drehmoment320 Nm340 Nm
Getriebe6-Gang, manuell6-Gang, manuell
AntriebVorderradVorderrad
Leergewicht1318 kg1230 kg
L/B/H in mm4359/1814/14654253/1804/1438
Kofferraum384-1247 l380-1210 l
0-100 km/h9,3 s8,4 s
Höchstgeschwindigkeit199 km/h215 km/h
Testverbrauch5,7 l D/100 km5,8 l D/100 km
Grundpreis25.090 Euro25.250 Euro
Testwagenpreis27.290 Euro25.700 Euro
Platzierung32
Technische DatenSkoda Octavia 2.0 TDI
Motor4/4, Bi-Turbodiesel
Hubraum1968 ccm
Leistung150 PS
Maximales Drehmoment340 Nm
Getriebe6-Gang, manuell
AntriebVorderrad
Leergewicht1257 kg
L/B/H in mm4670/1814/1461
Kofferraum590-1580 l
0-100 km/h8,6 s
Höchstgeschwindigkeit218 km/h
Testverbrauch5,6 l D/100 km
Grundpreis26.250 Euro
Testwagenpreis27.040 Euro
Platzierung1
 

von Marcel Kühler von Marcel Kühler
Unser Fazit

Die Modellpflegemaßnahmen haben dem Skoda Octavia sichtlich gut getan. Das vergrößerte Arsenal an Assistenzsystemen und das neue Infotainment gefallen. Und dank der optionalen DCC-Dämpfer ist der Tscheche noch komfortabler geworden. Dies und der geräumige Innenraum bescheren ihm den Gesamtsieg. Platz zwei geht an den sportlichen Seat Leon, der seine Gegner auf dem Handlingkurs in Grund und Boden fährt. Bei der Sicherheitsausstattung gibt es aber Nachholbedarf. Der Renault Mégane landet auf dem dritten Rang, er punktet mit guten Komforteigenschaften und kurzen Bremswegen. Außerdem zeigt sich der Hersteller in Sachen Garantien sehr großzügig. Das Gleiche gilt für den viertplatzierten Peugeot 308. Die langen Bremswege und die hölzerne Federung kosten ihn aber wertvolle Zähler. Aufgrund der schwachen Vorstellung in den fahrdynamischen Disziplinen und der zu langen Bremswege bleibt für den Mazda 3 nur der letzte Platz übrig – trotz des kraftvollen, sparsamen Motors

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