Skoda Kodiaq Coupé (2019): Studie Skoda Vision E teasert Kodiaq Coupé an

von Thomas Geiger 19.04.2017
Inhalt
  1. Studie Vision E könnte Kodiaq Coupé (2019) zeigen
  2. Vision E stellt Skodas Elektrodesign vor
  3. 2019 startet Skodas E-Offensive

Für China ist das Skoda Kodiaq Coupé (2019) bereits offiziell bestätigt, auch nach Europa könnte das SUV-Coupé kommen. Die Studie Vision E könnte auf der Shanghai Auto Show bereits einen Design-Ausblick auf das Kodiaq Coupé geben.

Ab jetzt stiehlt der Skoda Vision E auf der Shanghai Auto Show vielen andern Studien die Schau. Denn mit dem elektrischen SUV-Coupé, das ein Designvorgriff auf das mittlerweile offiziell bestätigte Skoda Kodiaq Coupé (2019) sein könnte, beweist Skoda, dass nicht nur Nobelmarken wie Tesla oder Jaguar, Träumer wie Faraday Future oder Nio und die zwei Klassen höher angesiedelte Schwester Audi begehrenswerte Batteriefahrzeuge bauen können. Technisch ist der Skoda Vision E jedoch keine große Überraschung: Erstens nutzt er den von der Konzernmutter VW schon drei Jahre vor dem ersten Serienmodell bis zur Sättigungsgrenze durch die Schlagzeilen geprügelten Modularen Elektrizitätsbaukasten (MEB), der auch beim Skoda Kodiaq Coupé (2019) zum Einsatz kommen wird. Und zweitens sind 225 kW Leistung (306 PS) aus zwei Motoren, 180 km/h Höchstgeschwindigkeit und mehr als 500 Kilometer Reichweite für eine Studie kein großer Wurf, wenn ein Opel Ampera E schon heute auf 520 und ein Renault Zoe auf 400 Kilometer kommen. 

Skoda Kodiaq im Fahrbericht (Video):

 
 

Studie Vision E könnte Kodiaq Coupé (2019) zeigen

So unspektakulär der Antrieb, so sensationell ist das Design des Vision E, das mit seinem flacheren Abgang mit schräger Heckklappe wohl das Skoda Kodiaq Coupé (2019) anteasert. Wo Ampera-E oder Zoe im hier und heute verhaftet sind, sieht der Vision E genau wie die viel teureren Studien und Serien-Modelle von Tesla & Co. tatsächlich nach Zukunft aus und macht dabei einfach eine gute Figur: Ein bisschen kleiner, aber vor allem schlanker und schnittiger als der Basis-Kodiaq und nicht minder robust, steht er auf großen Rädern, funkelt mit einem von innen beleuchtetem Ornat aus Bleikristall und reckt eine glatte Nase in den Wind, die ganz neu ist und ihn trotzdem sofort als Skoda ausweist: "Das wird unser typisches Gesicht für Elektrofahrzeuge", sagt Karl Neuhold, der das Exterieur-Design verantwortet: Ohne Kühlergrill ist der Vision E trotzdem sofort als Skoda erkennbar, weil darüber am Ende der profilierten Motorhaube wie eh und je der gefiederte Pfeil thront, und weil die Studie das Vier-Augen-Gesicht des Octavia übernimmt, das jetzt mit einem durchgehenden Lichtleiter verbunden wird.

Neuheiten Skoda Kodiaq Sportline (2017)
Skoda Kodiaq (2016): Preis (Update!)  

Kodiaq zum Preis ab 25.490 Euro

 

Vision E stellt Skodas Elektrodesign vor

Dazu gibt es im Skoda Vision E einen Innenraum, der ohne Mitteltunnel deutlich mehr Platz bietet, ein Anzeige- und Bedienkonzept, das mit großen Touchscreens, Gesten- und Blicksteuerung ebenfalls den Aufbruch in eine neue Zeit wagt, und Assistenzsysteme, die noch einen weiteren Schritt nach vorne machen. So kann der Vision E nicht nur automatisch auf einer induktiven Ladeplatte parken, sondern nach dem so genannten Level 3 auch selbstständig über die Autobahn rollen. Damit der Fahrer dabei nicht ganz wegdriftet oder sich zu tief in den Möglichkeiten des Infotainments verliert, überwacht Skoda neben seiner Aufmerksamkeit sogar seinen Herzschlag. Und natürlich haben sich die Tschechen auch wieder ein paar Neuigkeiten aus der Rubrik "Simply Clever" einfallen lassen – zum Beispiel Frontsitze, die man um 20 Grad drehen kann. Eine wunderbare Karosserie und ein atemberaubendes Ambiente – und daneben steht das Versprechen von Karl Neuhold: "Natürlich werden wir nicht alles übernehmen können und haben bei manchen Details etwas überzeichnet", räumt der Chef fürs Exterieur-Design ein. "Aber die Vision E ist vom Serienmodell nur noch so weit entfernt wie damals die Vision S vom Kodiaq." Und bei diesen beiden Autos sind die Parallelen so augenfällig, dass man am Ende fast schon überrascht war. Selbst ein wenig von dem Bleikristall-Ornat möchte Karl Neuhold in die Produktion retten, weil er den Kontrast zwischen traditioneller Handwerkskunst auf Böhmen mit der Hightech von Antrieb und Bedienung reizvoll findet.

Skoda Vision E
Skoda Vision E: Könnte so das 2019 startende Kodiaq Coupé aussehen? © Skoda
 

2019 startet Skodas E-Offensive

Mit der neuen Elektro-Strategie, die der Skoda Vision E verkörpert, gehört die tschechische VW-Tochter zu den letzten Volumenmarken, die auf den E-Express aufspringt. VW baut schon seit Jahren Batterie- und Plug-In-Modelle, Audi hat den A3 am Stecker, die Franzosen fahren mit Strom und die meisten Japaner auch. Und Skoda hatte bislang nicht einmal einen Hybrid im Angebot. Zu teuer war den Tschechen bislang die Technologie, als dass sie sich auf dieses Abenteuer hätten einlassen und sich davon die Preise oder die Rendite verderben lassen wollen. Doch jetzt, wo sich der VW-Konzern gerade neu erfinden will, die Politik die Daumenschrauben der CO2-Vorgaben anzieht und wichtige Absatzmärkte wie China strenge Quotenregelungen anstreben, schwenkt auch Skoda um und Firmenchef Bernhard Meier bläst zur Offensive und verspricht bis zum Jahr 2025 fünf reine Elektrofahrzeuge – darunter auch die Serienfassung des Vision E. Schließlich will er bis dahin jedes vierte Fahrzeug mit Steckdosen-Anschluss ausliefern. Dazu zählen neben den fünf reinen Stromern für ihn allerdings auch Plug-In-Hybriden, mit denen die Offensive mit dem Skoda Kodiaq Coupé 2019 beginnen könnte. Bei aller Innovation und Emotionalität ist aber auch klar: Skoda definiert sich nach wie vor über das Preis-Leistungsverhältnis. Daher sollte das Skoda Kodiaq Coupé (2019) den Preis des kastigen Bruders nicht allzu sehr überschreiten. Der startet mit dem 1.4 TSI mit 125 PS bei 25.490 Euro! 

Neuheiten Skoda Kodiaq RS
Skoda Kodiaq RS: Neue Informationen (Update)  

Skoda Kodiaq RS offiziell bestätigt

 

Tags:
Zmarta Autokredit
Autokredit

Jetzt den günstigsten Autokredit finden

Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.