Nissan Micra (2017): Preis & Crashtest-Ergebnis (Update) Nissan Micra ab 12.990 Euro

von Julian Islinger 31.05.2017
Inhalt
  1. Nissan Micra (2017) zum Preis ab 12.990 Euro
  2. Neuer Micra mit Drei- und Vierzylindern
  3. Crashtest-Ergebnis des Nissan Micra
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenLimousine
Türen4/5
Abmessungen3995/1743/1452
Leergewicht977–1242 kg
Leistungvon 73 bis 90 PC
AntriebsartenVorderrad
Getriebeartenmanuell
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis12.990 Euro

Der neue Nissan Micra bereitet sich auf seinen Marktstart im März vor. Schließlich steht auch schon der Preis mit schlanken 12.990 Euro fest. Alle Infos und die Crashtest-Ergebnisse des Kleinsten von Nissan.

30 Jahre nach dem Debüt holt der neue Nissan Micra (2017) zu einem Preis ab 12.990 Euro zum Gegenschlag aus! Und das ist auch nötig, schließlich ist der Micra in den vergangenen Jahren zunehmend vom Radar verschwunden. Zu brav, zu bieder und zu langweilig war die vierte Micra-Generation, als dass sie sich neben etablierten Konkurrenten hätte behaupten können. Mit dem der fünften Generation möchte der Nissan Micra (2017) europäischen Kleinwagenkunden den Kopf verdrehen und sich zum Star in der Stadt aufschwingen. Das jedenfalls verspricht Firmenchef Carlos Ghosn: "Als der erste Nissan Micra kam, war das eine Revolution unter den Kleinwagen und ein neues Kapitel für Nissan. Und genau wie damals werden wir auch diesmal wieder die Latte für das höher legen, was man von einem Kleinwagen erwarten kann", sagt Ghosn und will sich mit den besten in dieser Klasse messen. Dabei setzt Nissan vor allem auf ein markantes Design. So, wie sie mit Qashqai und Juke den Markt aufgemischt haben, will auch der Nissan Micra (2017) frischen Wind in sein Segment bringen und macht deshalb Schluss mit der lustlosen Langeweile seines Vorgängers.

Nissan Micra (2017) im Video:

 
 

Nissan Micra (2017) zum Preis ab 12.990 Euro

Stattdessen gibt es ganz im Stil der Studie Sway ein ausdrucksstarkes Gesicht mit winzigem Kühlergrill, riesigen Scheinwerfern und Sicken in der Motorhaube, die ähnlich große Augenbrauen imitieren, wie sie Firmenchef Ghosn im Gesicht trägt. Die Flanke des Nissan Micra (2017) wird von einer zackigen Sicke dominiert, die jedes Coupé schmücken könnte. Das Micra-Dach scheint dank der schwarz gehaltenen C-Säule förmlich zu schweben. Und das Heck des Nissan Micra (2017) wird von Rückleuchten geprägt, die wie Bumerangs geformt sind. Aber der Nissan Micra will nicht nur scharf aussehen, sondern auch schlau sein: Deshalb übernimmt er ein paar Technologien seiner größeren Geschwister und wird so zum technologischer Vorreiter im Segment. Als erster Kleinwagen bietet der Nissan Micra den Around View Monitor, der den Wagen beim Rangieren aus der Vogelperspektive zeigt. Und zum ersten Mal in dieser Liga warnt die Elektronik des Micra nicht nur beim Verlassen der Fahrspur, sondern greift zur Kurskorrektur auch automatisch ins Lenkrad.

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Neuer Micra mit Drei- und Vierzylindern

Während der Nissan Micra (2017) also bei Design und Technik ein ganz Großer sein will und auch im Format ein paar Zentimeter zulegt, regiert unter der Haube eine neue Bescheidenheit. Zum Start des Nissan Micra gibt es neben einem Diesel mit 1,5 Litern Hubraum (Preis: 16.190 Euro) auch einen nur 0,9 Liter großen Dreizylinder-Benziner (Preis: 15.790 Euro). Beide Motoren arbeiten mit Turbo-Technologie und leisten 90 PS. Der ein Liter große Vierzylinder mit 73 PS wird zum Einstiegsmodell: Mit ihm wird der Preis des Nissan Micra (2017) auf rund 12.990 Euro gedrückt. Mit dem neuen Micra, der – nicht wie für den Rest der Welt in Indien – als erster Nissan in einer Fabrik des Allianzpartners Renault gebaut wird, machen die Japaner zwar einen großen Schritt nach vorn. Doch für das selbstgesteckte Ziel vom japanischen Designführer wird ein pfiffiger Kleinwagen allein nicht reichen. Wirklich spannend wird es deshalb erst in gut einem Jahr, wenn auf Basis des neuen Nissan Micra auch der nächste Juke herauskommt!

Nissan Micra im Crashtest
Im Crashtest erhält der Nissan Micra (2017) mit Sicherheitspaket die Bestnote! © Euro NCAP
 

Crashtest-Ergebnis des Nissan Micra

Das Euro NCAP hat des Nissan Micra (2017) im Crashtest gleich zweimal unter die Lupe genommen: einmal mit und einmal ohne Sicherheitspaket. Und wer bei der Ausstattung gerne spart, sollte jetzt aufhorchen, denn mit dem Extra an Assistenten erreicht der Nissan Micra ein Ergebnis von fünf Sternen. Ohne Sicherheitspaket erreicht er vier Sterne. Den größten Unterschied gibt es natürlich in der Kategorie Assistenzsysteme mit 72 zu 49 Prozent. Hier schlägt insbesondere das Fehlen des Spurhalte-Assistenten in der Basisversion negativ zu Buche. In Sachen Fußgängerschutz wirkt sich die Fußgängererkennung positiv auf das Crashtest-Ergebnis aus und lässt den Wert von 68 (ohne Sicherheitspaket) auf 79 Prozent klettern. In beiden Varianten sind jedoch erwachsene Insassen (91 Prozent) und Kinder (79 Prozent) gleichermaßen gut geschützt. Erwachsene auf dem Rücksitz könnten allerdings bei einem Auffahrunfall eine schwere Nackenverletzung davontragen. Für Kleinkinder besteht leichte Verletzungsgefahr im Bereich der Brust bei einem Frontal-Crash.

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