Mercedes SLK 55 AMG Leichtathlet

01.12.2006

AMG konzentriert seine Aktivitäten im neuen AMG Performance Studio. Maßgeschneiderte Dynamik lautet das Credo. Und das erste Produkt, der Mercedes SLK 55 AMG Black Series, demonstriert dies eindrucksvoll

Eckdaten
PS-kW400 PS (294 kW)
AntriebHeckantrieb, 7 Gang Automatik
0-100 km/h4.5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit280 km/h
Preis107.300,00€

AMG richtet sich neu aus. Neben den AMG-Modellen, die über die Mercedes-Vertragshändler vertrieben werden, entwickelt und produziert das neue AMG Performance Studio exklusive Sondermodelle. Den Anfang macht der SLK 55 AMG Black Series. Die Affalterbacher Edelschmiede bezeichnet ihn als rennstreckentaugliche, puristische Leichtbauvariante.

Beim SLK 55 AMG Black Series bestehen die breiter ausgestellten Kotflügel aus verstärktem Kunststoff, das nun fest verschraubte Dach des SLK ist aus Carbon. Auch der Verzicht auf die schwere Dachhydraulik senkt Gewicht und Schwerpunkt deutlich ab. Einen Teil der eingesparten Masse investierten die Ingenieure jedoch in zusätzliche Performance, etwa größere Bremsen. Insgesamt verlor der SLK 45 Kilogramm. Die Gewichtsreduzierung und der Leistungsanstieg von 360 auf 400 PS verbessern das Leistungsgewicht von 4,3 auf 3,7 Kilo pro PS. Um das zu erreichen, optimierte AMG die Ansaugluftführung, verwendete durchlässigere Luftfilter, montierte speziell abgestimmte Fächerkrümmer, verbesserte die Kühlung und programmierte die Motorsteuerung neu.

Der SLK soll so 0,4 Sekunden schneller auf 100 km/h sprinten als die Basisversion. Bereits nach 15,5 Sekunden (17,5 Sekunden Serie) erreicht der 400-PS-SLK laut AMG die 200-km/h-Marke. Der Black Series SLK soll aber nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern die Leistung auch souverän auf der Rennstrecke umsetzen. Gewindefahrwerk (komplett einstellbar), Pirelli-Sportreifen, verstärkte Aufhängungen und Lager heißen die Zauberworte. Zielgenau lässt sich der AMG durch Wechselkurven dirigieren, zeigt dabei kaum Seitenneigung und begeistert mit reichlich Grip. In engen Kehren drängt der SLK leicht mit dem Heck nach außen, Untersteuern ist ihm weitgehend fremd.

Nach einigen Runden lässt sich der Black Series exakt wie ein chirurgisches Werkzeug führen. Die 400 PS sind spielerisch dosierbar. Der Ritt auf der Ideallinie ist Runde um Runde - untermalt vom tiefen Bass des V8 - exakt reproduzierbar. Hartes anbremsen mit den vorderen Sechskolben-Festsattelbremsen wird ebenso zum Genuss wie das manuelle Hochschalten mit der Siebenstufen-Automatik. Schnell und knackig wechselt das System die Gänge. Nur beim Runterschalten kommt das Getriebe mit der Bremsleistung nicht mit. Es benötigt zu lange, um die Schaltvorgänge zu vollziehen. Beim ESP bleibt AMG den Richtlinien des Hauses Mercedes treu.

Ein vollständiges Abschalten ist nicht möglich. Das stört auf der Suche nach der Bestzeit aber nicht. Das System wird zum Leitfaden, der den Fahrer im teilabgeschalteten Zustand sicher am Grenzbereich entlang zur optimalen Rundenzeit führt. Der bisher fahraktivste SLK kostet 107300 Euro und wird im AMG Performance Studio von Hand gefertigt. Die Auflage ist nicht limitiert, es dürfte aber dennoch bei einer überschaubaren Stückzahl bleiben.

Michael Godde

Technische Daten
Motor 
ZylinderV8
Hubraum5439
Leistung
kW/PS
1/Min

294/400
5750 U/min
Max. Drehmom. (Nm)
bei 1/Min
520
3750 U/min
Kraftübertragung 
Getriebe7 Gang Automatik
AntriebHeckantrieb
Fahrwerk 
Bremsenv: innenbel. Scheiben
h: innenbel. Scheiben
Bereifungv: 235/35 R 19
h: 265/30 R 19
Messwerte
Gewichte (kg) 
Leergewicht (Werk)1495
Beschleunigung/Zwischenspurt 
0-100 km/h (s)4.5
Höchstgeschwindigkeit (km/h)280
Verbrauch 
Testverbrauchk.A.
EU-Verbrauch12.2l/100km (Super)
Reichweitek.A.
Abgas-Emissionen 
Kohlendioxid CO2 (g/km)k.A.

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