Auto Fahrbericht Suzuki SX4 2.0 DDiS i-AWD
Suzuki SX4 2.0 DDiS i-AWD - Leistung, die sich lohnt
Suzuki SX4 2.0 DDiS i-AWD
Aus AUTO ZEITUNG 21 / 2009
Suzuki SX4 2.0 DDiS i-AWD
Die wichtigste Neuerung steckt unter der Haube: Der Diesel im Suzuki SX4 ist stärker und sparsamer als der Vorgänger
| Eckdaten | |
|---|---|
| PS-KW: | 135 PS (99 kW) |
| Antrieb: | Allrad, zuschaltbar, 6 Gang manuell |
| 0-100 km/h: | 11.20 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit: | 180 km/h |
| Preis: | 20100 € |
Autos von Suzuki sind zwar kein absoluter Geheimtipp mehr, aber viele Autofahrer wissen gar nicht, dass sie in einem Suzuki sitzen. Wer einen Opel Agila, einen Nissan Pixo oder einen Fiat Sedici steuert, ist in Wirklichkeit in einem Auto unterwegs, das im Wesentlichen von den Japanern entwickelt und gebaut wurde.
Das Gegenstück zum Fiat Sedici ist der Suzuki SX4, eine Mischung aus kompaktem SUV und Kleinwagen, die man neudeutsch Crossover nennt. Gut drei Jahre nach dem Markstart steht jetzt ein Facelift an. Wichtigste Neuerung: Die beiden angebotenen Motoren werden stärker und sparsamer.
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Beim von Suzuki entwickelten Benziner mit 1,6 Liter Hubraum erhöhte sich die Leistung von 107 auf 120, beim von Fiat beigesteuerten Diesel von 120 auf 135 PS. Beim Selbstzünder wuchs der Hubraum von 1,9 auf zwei Liter, das maximale Drehmoment von 280 auf 320 Newtonmeter. Das Leistungsplus macht sich buchstäblich bezahlt: Die Gänge drei bis sechs des präzise arbeitenden Schaltgetriebes konnten länger ausgelegt, das Drehzahlniveau und damit der Verbrauch gesenkt werden.
Trotzdem ist der SX4 DDiS mit Allradantrieb nicht nur in der Stadt flott unterwegs. Die exakte Lenkung und das gutmütig arbeitende Fahrwerk erlauben auch eine sportliche Fahrweise. Mit 5,5 Liter Diesel geht der Normverbrauch in Ordnung. Tipp: Wer nie ins Gelände will, ist mit dem 1500 Euro billigeren Fronttriebler ebenso gut bedient. Der Normverbauch reduziert sich so auf 4,9 Liter.
Das – wie schon die Front – nur in Details veränderte Cockpit wirkt höherwertiger. Völlig neu sind ein Zentraldisplay zwischen den Instrumenten und die hinteren Scheibenbremsen, die das Leistungsplus bändigen sollen. Klaus Uckrow
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