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Thema: Alles zu Autobatterien

Acht Autobatterien im Test

Eiszeit für Akkus

Autobatterien halten etwa vier bis sechs Jahre. Dann machen sie – gern zu Beginn der kalten Jahreszeit – schlapp. Wir haben acht Akkus getestet

Autobatterien machen gern zu Beginn des Winters schlapp. Der Grund: Bei niedrigeren Temperaturen laufen die chemischen Prozesse langsamer ab, und die gealterten Zellen stellen weniger Strom bereit.

Meist kündigen Batterien ihr baldiges Ende beim Starten des Motors durch kraftloses Orgeln des Anlassers an, bevor sie ihren Dienst völlig versagen. Häufig führen aber auch Tiefentladungen und kalte Temperaturen im Winter zum plötzlichen Batterie-Tod. Dann geht von jetzt auf gleich gar nichts mehr. Gut beraten ist also, wer sich rechtzeitig um passenden Ersatz bemüht.

Bei der Wahl der richtigen Autobatterie sollten Sie nicht nur auf die korrekte Einbaugröße achten, sondern auch auf die vom Autohersteller geforderte Akku-Kapazität. Zu kleine Batterien sind rasch überfordert, zu große können Schäden an Lichtmaschine und Fahrzeug-Elektronik verursachen.

Hier geht es zu einem aktuellen Winterreifentest der AUTO ZEITUNG:
» Wir haben 14 aktuelle Winterreifen im Format 195/65 R 15 T getestet

Um die Leistungs- und Qualitätsunterschiede von Marken- und No-Name-Produkten herauszufinden, kauften wir acht verschiedene Batterie-Modelle in Autoteile-Läden, im Fachhandel und in Baumärkten. Wir wählten Blei-Batterien im Bereich von 70 bis 72 Amperestunden (Ah) aus. Akkus dieser Kapazität werden besonders häufig in Kleinwagen und Kompaktenmodellen eingesetzt, etwa in VW Golf oder Opel Astra.

Batterietest in der Kühlkammer

Um eine objektive Bewertung zu garantieren, ließen wir alle Akkus auf einem speziellen Batterie-Prüfstand der FAKT GmbH Kraftfahrzeugtechnisches Prüf- und Ingenieurzentrum Heimertingen untersuchen. Hier testeten die Techniker die Kapazität und die Festigkeit bei Tiefentladung.

Gleich einer der ersten Testzyklen fiel ernüchternd aus: Keine Batterie erreichte nach der vollständigen Erstladung die angegebene Nennkapazität. Der beste Testkandidat, die Exide-Batterie, erreichte 92 Prozent (also 66 Ah), dicht gefolgt von der Moll (64 Ah), während die schlechteste, die Arktis, nur auf 54 Prozent kam –  statt 70 also nur 38 Amperestunden bereitstellte.