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Peugeot 3008 (2016): Preis (Update)

Peugeot 3008 ab 22.900 Euro

Die Preise für den neuen Peugeot 3008 (2016) stehen bereits fest: Er wird ab 22.900 Euro für den 120 PS-Benziner und ab 39.700 Euro für den 180 PS-Diesel im Peugeot 3008 GT kosten. Weitere Motorisierungen des Kompakt-SUV liegen preislich dazwischen.

So kurz nach der Premiere des Peugeot 3008 (2016) in Paris, stehen schon jetzt die Preise fest: Er kostet ab 22.900 Euro. Dafür bekommt man den 130 PS-Benziner. Mehr Leistung (165 PS) gibt es ab 31.750 Euro. Der Diesel mit 120 PS kostet 28.500 Euro, die 150 PS-Variante gibt es ab 29.950 Euro. Die GT-Variante markiert mit ihrem 180-PS-Diesel die Leistungsspitze und kostet ab 39.700 Euro. Mit dem Peugeot 3008 (2016) wollen sich die Franzosen endlich erfolgreich am Ritt auf der SUV-Welle beteiligen. Bisher waren die Offroader von Peugeot nicht so gefragt wie erhofft, das soll sich nun endlich ändern. Viel bulliger gezeichnet und jetzt zumindest von außen tatsächlich eher ein Großstadt-Panzer als ein Van auf Stelzen, legt die zweite Generation die Rolle des Außenseiters ab und rückt in Form und Format weiter ins Herz des Segments. Denn zum kernigeren Design mit stolzer Front und über 20 Zentimetern mehr Bodenfreiheit gibt es vor allem mehr Platz. Weil Radstand und Länge um jeweils acht Zentimeter wachsen, kann man in dem jetzt 4,45 Meter langen Peugeot 3008 (2016) nun auf allen Plätzen besser sitzen und vor allem hinten mehr einladen. Der Kofferraum wächst um rund 20 Prozent und fasst jetzt bei voller Bestuhlung bereits 520 Liter. Legt man die "Magic Seats" um, entsteht eine völlig ebene Ladefläche, auf der man bis zu 1.580 Liter stapeln kann. Allerdings wissen die Franzosen, dass sie etablierte Bestseller und ambitionierte Neueinsteiger nicht mit ihren eigenen Waffen schlagen können und haben auf der Suche nach den eigenen Stärken die Sinnlichkeit entdeckt.

Bildergalerie starten: Peugeot 3008 (2016)

Der Peugeot 3008 (2016) im Video:

 

Peugeot 3008 (2016) zum Preis ab 22.900 Euro

Deshalb überrascht der Peugeot 3008 (2016) nicht nur mit einer ziemlich spektakulären Weiterentwicklung des so genannten i-Cockpits mit einem noch kleineren Lenkrad, einem noch größeren Touchscreen und nun auch noch mit einem riesigen Digitaldisplay anstelle der Instrumente. Neben dem Augenschmaus gibt es von einem maßgeschneiderten Soundsystem auch noch was auf die Ohren, für die Nase lüftelt ein zartes Parfüm aus dem Armaturenbrett und den Tastsinn befriedigen die Franzosen mit einem aufwändigen Massagekonzept für die erste Reihe, das zumindest bei Peugeot eine echte Neuheit ist. Zwar will der Peugeot 3008 (2016) die Sinne stimulieren, doch ganz ohne Verstand geht es natürlich auch nicht. Dafür steht neben den üblichen Assistenzsystemen vom Abstandstempomaten mit Stopp-and-Go-Funktion über die intelligenten Scheinwerfer bis zum Müdigkeitswarner vor allem die Hardware unter dem Blech. Nicht umsonst hat der 3008 mit dem Wechsel auf eine neue Plattform  bis zu 100 Kilo abgespeckt und soll deshalb mit seinen zwei Benzinern und vier Dieseln von 100 bis 180 PS zu den sparsamsten Modellen seiner Klasse zählen. Da für sorgt allerdings auch eine weitere Entscheidung der Vernunft: Weil die meisten SUV eher in der Großstadt fahren als im Gelände, hat Peugeot zwar für den Fall der Fälle ihre Elektronik für mehr Traktion aufwändig weiterentwickelt. Aber einen Allradantrieb wird es für den Peugeot 3008 (2016) auch künftig nicht geben.

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Thomas Geiger