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Parken ohne Stress: Ratgeber

Tipps zum stressfreien Parken

Ein Parkplatz auf einem festen Untergrund ist vorteilhafter als ein Parkplatz auf simplem Erdboden, bei welchem Ein- und Aussteigende womöglich bei Regenwetter durch den Matsch treten müssen.

Gut ausgerüstet parken
Zur Nutzung von Parkplätzen, auf denen lediglich ein zeitlich begrenztes Parken erlaubt ist, sollten Autofahrer stets eine Parkscheibe im Auto haben. Darüber hinaus gehört der Autoschwamm oder -tuch zur schnellen Beseitigung eines feuchten Beschlags auf den Scheiben sowie im Winter ein Eiskratzer zur Grundausrüstung.

Denn kein Autofahrer möchte eine halbe Stunde im Auto warten, bis er endlich freie Sicht hat, nur weil er diese Utensilien vergessen hat. Damit sich der Innenraum des Autos im Sommer nicht zu sehr erhitzt, empfiehlt es sich außerdem, in der warmen Jahreszeit isolierende Schutzfolien für die Autoscheiben im Auto griffbereit zu haben.

Nicht immer findet sich ein Parkplatz im Schatten. Steht das Auto jedoch über mehrere Stunden in der Sonne, erhitzt es sich innen nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) bis zu 80 Grad Celcius – 15 Grad Celsius mehr als bei einem im Schatten geparkten Fahrzeug. Dies geht aus einem Artikel im Tagesspiegel hervor.

Da sich ein Temperaturanstieg beim Parken im Sommer auch im Schatten nicht völlig vermeiden lässt, ist die Verwendung solcher Schutzfolien unter dieser Bedingung ebenfalls ratsam. Die Zeit, in der Autofahrer den Innenraum des Autos vor dem Losfahren auslüften lassen, lässt sich so deutlich reduzieren.

Das Auslüften sollte unbedingt vorher erfolgen, zumal bei einem Temperaturunterschied von mehr als fünf Grad Celsius zwischen drinnen und draußen die Gefahr einer Erkältung bei den Autopassagieren wächst.

Um während der Fahrt keinen zu hohen Temperaturunterschied im Vergleich zu außerhalb des Autos zu erhalten, sollten dabei die Fenster nicht zu weit geöffnet sein. Falls Autofahrer nicht völlig auf eine Klimaanlage verzichten möchten, sollte diese zumindest nicht zu kalt eingestellt sein.

Stressfreies Einparken

Beim Einparken ist es wichtig, mehrere Dinge gleichzeitig im Blick zu behalten. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist dabei ebenso erforderlich wie eine rasche Koordination der zu tätigenden Schritte inklusive dem Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang.

Allein dieses Maß an Multitasking ist für manche Menschen bereits eine Herausforderung. Befindet sich die gewählte Parklücke obendrein in einer belebten Straße, ist der Stress unter Umständen noch größer.

Wer beim Einparken schnell nervös wird, sollte daher nach Möglichkeit eine Parklücke in einer ruhigeren Straße bevorzugen. Oder er sucht sich einen Platz auf einem vom Straßenverkehr getrennten Parkplatz.

Schon vor Fahrtbeginn sollten Autofahrer prüfen, ob die Autospiegel optimal eingestellt sind, so dass sie beim Einparken alles gut überblicken können. Passt das Auto nur knapp in die Parklücke, sollte rückwärts eingeparkt werden. Um vorwärts einzuparken, wird eine doppelte Fahrzeuglänge Platz zum Rangieren benötigt.

Wie das Rückwärts-Einparken problemlos funktioniert, wird in diesem Video leicht verständlich erklärt: