09.01.2012
Ratgeber Tagfahrlicht: So rüsten Sie Ihr Auto nach
Ein Licht geht auf
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Ratgeber Tagfahrlicht
Ab Februar 2011 wird das Tagfahrlicht für Neufahrzeuge europaweit zur Pflicht |
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Viele Automobilkonzerne bieten hauseigene Einbausätze |
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Oftmals ist es allerdings günstiger beim unabhängigen Anbieter zu kaufen |
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Damit das Auto nicht die Straßenzulassung verliert, muss beim Kauf insbesondere auf das E-Kennzeichen (Mitte) auf der Leuchte geachtet werden |
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Ratgeber Tagfahrlicht
Die EU erhofft sich durch die Regelung weniger Verkehrstote |
Mehr Technik
Im Februar wird Tagfahrlicht für neue Automodelle Pflicht: Mit nachrüstbaren Systemen können Sie ihr Fahrzeug auf den aktuellen Stand bringen
Audi, BMW und Mercedes haben es vorgemacht und den Trend mit separatem Tagfahrlicht gestartet. Die Leuchten, die am Auto tagsüber ständig brennen, verschönern die Optik und dienen der Sicherheit: Autos mit Tagfahrleuchten sind besser zu erkennen. Die EU erhofft sich durch das schicke Zubehör deutlich weniger Verkehrstote: Deshalb ist Tagfahrlicht ab Februar 2011 für alle neu eingeführten Automodelle vorgeschrieben. Ältere Fahrzeuge bleiben von der Regelung ausgenommen.
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Wer trotzdem nachrüsten möchte, hat die Qual der Wahl: Auf dem Markt tummeln sich viele unabhängige Anbieter, und auch einige Autohersteller wie BMW oder Mercedes haben bereits Leuchten im Zubehörsortiment. Bei Nissan, Mazda, Peugeot, Renault, Toyota und VW soll es im nächsten Jahr nachrüstbares Tagfahrlicht geben.
FRÜHER GESEHEN WERDEN
Die meisten Nachrüstsätze setzen auf die moderne LED-Technik. Das helle und ungerichtete weiße Licht blendet nicht und wird früher gesehen als beispielsweise das normale Abblendlicht. Zudem verbrauchen LED deutlich weniger Strom und damit auch weniger Kraftstoff als das Abblendlicht. Auf dem Markt finden sich auch Tagfahrleuchten mit Halogenlampen – diese sind jedoch weniger effektiv als LED.
Im Technik-Check: LED-Scheinwerfer
Je nach Modell und Hersteller reichen die Preise für nachrüstbare Tagfahrlichter von 50 bis 770 Euro. Diese enormen Preisschwankungen kommen durch Qualitätsunterschiede bei Herstellung, Prüfung und Verarbeitung zustande. Hans-Jürgen Götz von der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung erklärt: „Wichtig ist, dass die Produkte die nötigen EU-Richtlinien erfüllen. Das heißt, sie brauchen ein E-Prüfzeichen.“ Nur geübte Schrauber können die Nachrüstsätze selbst einbauen. Andere Autofahrer sollten dafür immer eine Werkstatt aufsuchen.
Christoph Kragenings
Lesen Sie auf Seite 2: Die Nachrüstlösungen der Zulieferer und Hersteller














































