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Kombi Vergleichstest: BMW 330d Touring und Mercedes C 350 CDI T-Modell

Power-Kombis

Fahrkomfort

Eilfahrt zum Testgelände, wo die AUTO ZEITUNG-Testcrew Stammgast ist. Beim Autowechsel fällt auf, dass der Mercedes erheblich leiser ist - weniger Windrauschen und weniger Motorgrummeln, dazu kein dunkles Wummern aus den Radhäusern wie im BMW. Perfekt. So lieben Freunde der Marke ihren Benz. Dass er geschmeidiger anfedert als der besonders üppig bereifte  BMW-Testwagen, kommt hinzu – und sorgt auf den Komfortstrecken des Testareals dann für Erstaunen. Hier kehrt sich nämlich das Ganze um, da der 330d auf den üblen Querfugen und Wellen, Buckeln und Löchern der Pisten plötzlich den besseren Komfort zeigt – leer wie beladen. Da diese Belastung im Alltag selten vorkommt, attestieren wir dem Mercedes den besseren Komfort. Käufern des BMW empfehlen wir, nur dann die mit einem 40er-Querschnitt vorn und einem 35er-Querschnittt hinten flach besohlten 19-Zöller zu ordern, wenn sie überwiegend ebenen Asphalt unter die Räder nehmen und nicht nervös werden, falls das Heck nach Querfugen in schnellen Autobahnkurven ein Tänzchen wagt. Keine Diskussionen hingegen um die Sitze: Der 3er wartet vorn mit ausgezeichnetem Sport-Gestühl und perfektem Seitenhalt auf. Die pneumatisch einstellbaren Multikontur-Fauteuils des C 350 sind auch zu empfehlen, können aber an der weniger integrierten Sitzposition im Mercedes nichts ändern. Für die C-Klasse spricht, dass die Vordersitze auch in einer belüftbaren Ausführung geordert werden können, während BMW netter zu den Fondpassagieren ist: Auch die hinteren Sitze lassen sich, wie das Lenkrad, auf Wunsch beheizen.

FahrkomfortMax. PunkteBMW 330d TouringMercedes C 350 CDI BlueEfficiency T-Modell
Sitzkomfort vorn150138134
Sitzkomfort hinten1006965
Ergonomie150126124
Innengeräusche503038
Geräuscheindruck1007177
Klimatisierung503943
Federung leer200135138
Federung beladen200136138
Kapitelbewertung1000744757
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Motor & Getriebe

Aus dem Stand beschleunigt der 3er zwar besser, doch in Fahrt agiert der Mercedes dank 60 Newtonmetern mehr Drehmoment souveräner. Seine Siebenstufen-Automatik ruckelt zwar gelegentlich leicht beim Ausrollen und schaltet nicht so flink wie die Achtstufen-Box des BMW. Doch sie muss ja auch weniger schalten, da der C-Klasse-V6 viel bulliger antritt als der gewiss nicht schlechte Reihenmotor des 3er. Jenseits der 200 km/h bietet der Mercedes mehr Druck und marschiert unbeirrt im siebten Gang
zur Spitze von abgeregelten 250 km/h. In unserem Kombi-Vergleich hat der BMW trotz Nutzung des siebten Gangs und hoher Drehzahlen kaum Chancen zu folgen. Dass er mit 7,0 Liter Testverbrauch nur 0,1 Liter weniger konsumiert als der Stuttgarter, erstaunt angesichts des niedrigeren Normverbrauchs. Es bringt dem 3er bei der Reichweite allerdings keinen Vorteil, da sein Tank neun Liter weniger fasst als der des Mercedes.

Motor und getriebeMax. PunkteBMW 330d TouringMercedes C 350 CDI BlueEfficiency T-Modell
Beschleunigung150131128
Elastizität100--
Höchstgeschwindigkeit1509090
Getriebeabstufung1009591
Kraftentfaltung503739
Laufkultur1007683
Verbrauch325249247
Reichweite251518
Kapitelbewertung1000693696
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

BMW 330d Touring

PS/KW 258/190

0-100 km/h in 5.60s

Hinterrad, 8-Stufen-Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 46.150,00 €

Mercedes C 350 CDI BlueEfficiency T-Modell

PS/KW 265/195

0-100 km/h in 6.00s

Hinterrad, 7-Stufen-Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 49.564,00 €