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Neue SUV-Modelle: 50 Highlights bis 2016

Gewinner-Klasse

Neuheiten der Zukunft: Geländewagen, SUV und Crossover sind enorm angesagt. Unser Ausblick auf die Publikumslieblinge von morgen reicht vom City-Kraxler bis zum Luxus-Offroader

Exakt 39.826 vom Kraftfahrt-Bundesamt als Geländewagen eingestufte Autos wurden allein im November in Deutschland zugelassen. Mit einem Marktanteil von 15,3 Prozent liegen die Allesüberwinder hinter der Kompaktklasse (24,1 Prozent) und den Kleinwagen (16,9 Prozent) auf Platz drei. Krise? Welche Krise?

Eine sehr bemerkenswerte Entwicklung, sind Geländewagen und ihre moderne Spielart namens SUV (Sport Utility Vehicles) doch zumeist teurer, schwerer und langsamer als vergleichbare Pkw. Sie nuckeln durchweg einen Extra-Schluck aus dem Tank und bieten bei aller oft schieren Größe nicht mehr nutzbaren Innenraum als zum Beispiel ähnlich lange Kombis. Warum also laufen immer mehr Menschen zu den Offroadern über? Darum: Die relativ hoch gebauten Mobile versprechen leichten Einstieg, guten Überblick, Geborgenheit und Exklusivität sowie ein gewisses Maß an Sportlichkeit. Man könnte ja zum River-Rafting auf eigener Achse durch den Busch pflügen oder auf dem Weg zur Tiefschnee-Abfahrt den Skilift-Betreiber brotlos machen. Theoretisch. Fest steht: Wer sich ein SUV zulegt, der hält sich viele Optionen offen. Sei es ein Lada Niva für 9990 Euro oder der 26 Mal so teure Mercedes G 65 AMG im Wert von 264.180 Euro. Ein Blick in die Zukunft verrät: Das Thema bleibt spannend, denn es kommen hochinteressante Modellneuheiten auf uns zu.

DIE STADTINDIANER: City-SUV

Nicht alles, was aussieht wie ein Geländewagen, ist auch einer. Und selbst wenn Allradantrieb an Bord sein sollte - die meisten der beliebten Kleinen biegen nie vom rechten Weg ab und bleiben mit allen vier Beinen hübsch auf der Straße. Das gilt auch für den geplanten Audi A1 Allroad, der auf dem Sportback basiert und sich mit Höherlegung und zünftigen Anbauteilen vom normalen Fünftürer unterscheidet. Der just gestartete Opel Mokka (ab 18.990 Euro, Allrad ab 23.790 Euro) bekommt im April Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Der neue Chevrolet Trax läuft vom selben koreanischen Band. Der Kraxel-Chevy ist mit 4,25 Metern knapp drei Zentimeter kürzer als sein Rüsselsheimer Kollege, tritt aber eigenständig auf. Außen knuffig, innen flippig. Die Motorenpalette ist hingegen identisch. Benziner: 1,6-Liter (115 PS), 1,4-Liter-Turbo (140 PS); Turbodiesel: 1,7-Liter (130 PS). Chevrolet Deutschland-Chef Steffen Raschig betont die Wichtigkeit des neuen Modells: "Unsere Händler dürfen sich freuen. Das Segment wächst nach wie vor. Der Trax ergänzt unsere SUV-Palette unterhalb des Captiva perfekt.“

Auch die Discountmarke Dacia setzt auf den Offroad-Look. Die Zweitauflage des Sandero Stepway (75 bis 90 PS) startet im Januar ab 9990 Euro. Ein ESP ist künftig serienmäßig. Einziges Allradmodell bleibt der Duster, dessen günstigste 4x4-Variante für 15.690 Euro erhältlich ist. Im Laufe des nächsten Jahres erfolgt ein Facelift. Ford will ab Ende 2013 am Boom der Kleinen teilhaben - mit dem Fiesta-basierten EcoSport. Bereits am 16. März wird der Mini Paceman bei den Händlern auftauchen - die Coupéversion des Countryman. Auch sie soll reichlich Geld in die Kassen spülen. Schon das mit einem 122 PS starken 1,6-Liter-Benziner ausgerüstete Basismodell schlägt mit 23.800 Euro zu Buche, die billigste Allradvariante kostet 27.200 Euro.

SUV: Franzosen blasen zur Aufholjagd

Viel zu lange haben die französischen Hersteller den SUV-Markt außer Acht gelassen. Bei der Aufholjagd setzt Peugeot ab Frühsommer nächsten Jahres auf den 2008, der, wie sein Name schon durchblicken lässt, auf dem 208 basiert. Diese technische Festlegung führt allerdings zwei Beschränkungen mit sich: Allradantrieb oder eine Hybridversion wird es nicht geben. Dafür punktet der 4,14 Meter lange Fünftürer mit ansprechendem Design, dem wichtigsten Kaufkriterium in dieser Klasse. Die Motoren (82 bis 152 PS) stammen vom 208, einschließlich der beiden 1,6-Liter-Turbodiesel mit 92 und 115 PS.

Auch Renault ist ein eifriger Plattform-Nutzer. Auf Basis des neuen Clio fußt das neue Klein-SUV Captur, das im März auf dem Genfer Salon Weltpremiere feiern und ab Sommer käufl ich sein soll. Noch ist nicht sicher, ob es auch eine Allradvariante geben wird. Fest im Plan steht ein Doppelkupplungsgetriebe. Die Motoren stammen zumeist aus dem Repertoire des Clio, der 90 PS starke 0,9-Liter-Dreizylinder wird allerdings nicht darunter sein. Basis-Benziner wird ein 120 PS starker 1,2-Liter-Vierzylinder-Turbo.

Skoda plant 2015 ein Klein-SUV unterhalb des Yeti, das eng mit dem VW Polo SUV verwandt ist, ins selbe Zielgebiet steuert wie der 4,28 Meter lange Opel Mokka und Polar heißen könnte. Die Antriebstechnik stammt in beiden Fällen vom sogenannten Modularen Querbaukasten (MQB), auf dem bereits die Konzernmodelle Audi A3, Seat Leon und der VW Golf VII basieren. Es geht aber noch kleiner: Der VW Cross-Up ist an seiner um 15 Millimeter vergrößerten Bodenfreiheit und zünftigen Anbauteilen identifizierbar und steht ab September beim Händler. Ende 2014 soll dann ein richtiger Racker mit Up-Genen serienreif sein - der VW Taigun. Er ist 3,86 Meter lang, 1,73 Meter breit, 1,57 Meter hoch und schluckt bis zu 987 Liter Gepäck. Als Antrieb soll die turbogeladene Version des Einliter-Dreizylinder-Benziners fungieren (110 PS).

SUV der Zukunft - Teil 2: Kompakt-SUV